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Aktuelle Nachrichten und Berichte aus dem Kraichgau

Zwei Meldungen der Polizei aus Waibstadt und Sinsheim 🙁

11. November 2016 | #Polizei, Rhein-Neckar-Kreis

00-polizei Waibstadt/Rhein-Neckar-Kreis:

39-jähriger Asylbewerber mit Platzwunde am Kopf angetroffen

 Zeugen gesucht

 

Waibstadt/Rhein-Neckar-Kreis (ots) – Am Donnerstagabend kurz vor 21 Uhr erschien ein 39-jähriger irakischer Asylbewerber, sein Fahrrad schiebend, blutüberströmt in seiner Unterkunft in der Hauptstraße. Über Notruf wurden die Polizei und das DRK verständigt. Es stellte sich heraus, dass sich der 39-Jährige eine stark blutende Kopfplatzwunde zugezogen hatte. Nach seiner Erstversorgung, unter Hinzuziehung eines Notarztes, wurde der Verletzte mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Sinsheim eingeliefert. Wie und wo sich der 39-Jährige die Verletzungen zugezogen hat, ist derzeit noch ungeklärt. Aufgrund des Gesundheitszustandes und Sprachbarrieren konnte der Verletzte keine Angaben zum Hergang machen. Die weiteren Ermittlungen hat der Polizeiposten Waibstadt aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich unter Telefon 07263/5807 oder außerhalb der Öffnungszeiten unter Telefon 07261/6900 beim Polizeirevier in Sinsheim zu melden.

Sinsheim/Rhein-Neckar-Kreis:

Tumulte in Flüchtlingsunterkunft – sieben Streifenbesatzungen trennen die beiden Lagen 

zwei Rädelsführer in Gewahrsam

 

Sinsheim/Rhein-Neckar-Kreis (ots) – Zu Tumulten zwischen zwei Gruppen von arabischen und afrikanischen Flüchtlingen kam es am Donnerstag gegen 23.15 Uhr in der Gemeinschaftsunterkunft in der Breite Straße. Wie sich herausstellte, hatte vier Flüchtlinge arabischer Herkunft nach dem Ausschalten der Beleuchtung versucht ein Lagerfeuer in ihrem Zimmer zu entfachen. Als das Sicherheitspersonal dies unterband, schlugen und traten die vier Bewohner gegen die Parzellenwände. Dadurch fühlten sich die Bewohner der Nachbarparzelle gestört. Daraus entwickelte sich schließlich eine Auseinandersetzung, bei der sich immer mehr Flüchtlinge der jeweiligen Nationalitäten solidarisierten. Es kam in der Folge zu einem Herumgeschreie bzw. Herumschubsen, worauf das Sicherheitspersonal dazwischen ging und die Polizei alarmierte. Nachdem die Polizei mit sieben Streifenbesatzungen anrückte, beruhigte sich die Lage schnell. Nach den bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Die beiden 19-jährigen Rädelsführer wurden in Gewahrsam genommen und mussten die Nacht auf dem Polizeirevier verbringen.

Quelle: Polizeipräsidium Mannheim

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