Das beste Alter, um mit Golf zu starten

Sport ist was für junge Menschen. Besonders im Fußball finden sich meist junge Spieler auf dem Rasen zusammen, so wie auch beim Trainingsauftakt des SV Sandhausen. Im Gegensatz dazu steht Golf, womit die meisten Menschen ältere Herren mit eher unsportlicher Statur verbinden. Aber dieses Klischee wird schon lange nicht mehr bedient. Immer mehr junge Sportbegeisterte werden von der Ballsportart angezogen. In Deutschland liegt das Durchschnittsalter laut Statista bei 41 bis 50 Jahren, aber in der Profiliga sehen die Zahlen schon ganz anders aus. Die PGA setzt das Durchschnittsalter eines Major-Champions auf 32 Jahre. Auch bei den U.S. Open liegt das Durchschnittsalter bei nur 244 Tagen mehr. Wenn man so jung schon Champion sein will, dann sollte man so zeitig wie möglich beginnen zu trainieren. Wir haben uns die erfolgreichsten Golfspieler aller Zeiten sowohl als auch die aktuellen Champions und deren Startalter etwas genauer angeschaut – und kommen zu einem unerwarteten Ergebnis.

Bildquelle: pexels.com

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Die jungen Jahre der Besten Golfer aller Zeiten

 

Tiger Woods

 

Woods wuchs im kalifornischen Orange County auf und kam durch seinen Vater das erste Mal bereits mit 2 Jahren mit einem Golfball in Berührung. Earl Woods, Tigers Vater, war Amateurspieler und gewährte seinem Sohn Zugang zum Golfplatz der American Navy, wo er mit drei Jahren seine ersten Bälle versenkte und von da an als Wunderkind bezeichnet wurde. Mit 8 Jahren gewann Woods sein erstes Amateurturnier, die Junior World Golf Championships, welche er in den darauffolgenden Jahren noch 6 weitere Male gewann. Woods trägt bis heute den Titel des erfolgreichsten Jung-Amateurs in der Golfgeschichte. Mit 19 Jahren startete der Golfstar dann seine Profikarriere und nahm an seinem ersten PGA-Turnier teil. Zwei Jahre später gewann er seinen ersten Titel.

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Arnold Palmer

 

Auch Palmer bekam die Leidenschaft zum Golfen von seinem Vater gelernt, welcher ihm Zugang zum lokalen Country Club beschaffte. Er erhielt ein Golf-Stipendium für das Wake Forest College und nachdem er seinen Militärdienst beendet hatte, kehrte er zum Golfsport zurück. Mit 25 gewann er die U.S. Amateur und entschied im selben Jahr, seine professionelle Karriere zu starten.

 

Jack Nicklaus

 

Der in Ohio geborene Jack hat deutsche Wurzeln und startete seine Sportlerkarriere früh, allerdings vorerst nicht mit dem Golfen. Er war sehr erfolgreich beim Basketball, Football, Tennis und Baseball. Im Alter von 10 Jahren richtete sich sein Interesse das erste Mal Richtung Golfschläger. Mit 12 Jahren gewann er dann seine ersten 5 Ohio State Junior Titel. 4 Jahre später trat er das erste Mal gegen professionelle Golfspieler bei den Ohio Open an. Mit 18 war Nicklaus dann auch bei PGA und U.S. Open vertreten.

 

In diesem Alter starteten die aktuellen Champions

 

Nicht nur die alten Hasen haben früh angefangen zu trainieren. Auch die aktuellen Top-Spieler sind früh auf den Geschmack gekommen. Dustin Johnson und Justin Thomas sind laut Golfpost im Moment die weltrangbesten Golfer und werden sich bei den kommenden 100. PGA Championships vom 6. bis 12. August in St. Louis behaupten müssen. Bei den aktuellen Quoten von Sportwettenseiten wie Betway (Stand 20. Juli) gelten Dustin Johnson, Jordan Spieth und Rory Mcllroy als Favoriten. Justin Thomas folgt ganz knapp dahinter, aber auch die aktuellen Champions haben einmal klein angefangen.

Bildquelle: pixabay.com

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Dustin Johnson

 

Der aktuell Weltrangerste startete die Ballsportart in seinem Studium an der Coastal Carolina Universität. Mit 23 gewann er seine ersten Titel und ist neben Tiger Woods der einzige Spieler, der direkt nach der Uni in jeder Saison mindestens einmal ein Turnier gewann. 2007 wurde Johnson dann Golfprofi und gewann ein Jahr später sein erstes PGA-Turnier.

 

Justin Thomas

 

Der Weltrangzweite gewann 2017 im Alter von 24 sein erstes PGA-Turnier. Thomas erreichte bereits mit 16 Jahren bei den Wyndham Championships den dritten Platz und arbeitete in seinem Studium weiter an seiner Karriere. Kein Wunder, denn fast seine gesamte Familie war aktiv im Golfsport tätig, Thomas‘ Großvater spielte schon 1962 bei den U.S. Open.

 

Je eher, desto besser

 

Die Experten sind sich einig, je eher man den Golfschläger schwingt, umso mehr Zeit hat man zum Üben. Tiger Woods ist das beste Beispiel für den jüngsten Start unter den Golfern – und er hat es sehr weit gebracht. Das gilt übrigens nicht nur für Profisportler, sondern auch für Teilnehmer lokaler Turniere, wie auf dem Hohenhardter Hof. Es muss aber nicht zu früh sein, denn besonders die aktuellen Topstars begannen ihre Karriere nicht vor der Jugendweihe. Dann kann der junge Sportler zuerst auf lokalen Wettkämpfen und später auch auf internationalen Turnieren sein Können unter Beweis stellen.

Veröffentlicht am 25. Juli 2017, 17:23
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