„Erfahren, was die Menschen wirklich bewegt“ – Albrecht Schütte im Dialog in Neckargemünd
Für Albrecht Schütte, CDU-Landtagsabgeordneter, beginnt Politik nicht im Elfenbeinturm, sondern im direkten Austausch mit den Menschen. Deshalb war er in Neckargemünd, insbesondere im Ortsteil Kleingemünd, unterwegs und suchte das Gespräch von Tür zu Tür. „Dieser unmittelbare Austausch ist unverzichtbar. Nur so erfährt man, was die Menschen wirklich bewegt“, betonte Schütte nach zahlreichen offenen Begegnungen.
Beim anschließenden, gut besuchten Abenddialog in der Villa Menzer wurde deutlich, dass die wirtschaftliche Lage und die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg viele Bürgerinnen und Bürger beschäftigen. Schütte äußerte sich hierzu klar: „Wir dürfen unsere wirtschaftliche Substanz nicht durch immer neue Regulierungen gefährden. Unsere Unternehmen brauchen wieder Freiräume für Innovation – keine zusätzliche Bürokratie.“
Deutschland spiele zwar dank Weltmarktführern wie Trumpf und Carl Zeiss AG weiterhin in der technologischen Spitzengruppe mit. Doch dieser Vorsprung sei kein Selbstläufer. Als zentrales Problem nannte Schütte das sogenannte „Gold Plating“ – die Praxis, europäische Vorgaben in Deutschland oft über das notwendige Maß hinaus zu verschärfen. „Es kann nicht sein, dass Unternehmen aus Angst vor der Datenschutz-Grundverordnung Schwierigkeiten haben, ihren Mitarbeitenden rechtssicher zum Geburtstag zu gratulieren“, kritisierte er. Andere europäische Länder zeigten, dass es auch pragmatischer gehe.
Für Schütte ist klar: „Wenn wir Wohlstand und Arbeitsplätze in der Region sichern wollen, müssen wir Leistungsträger entlasten. Unternehmertum braucht wieder Mut und Perspektive – und dazu gehört auch, dass sich Risiko wieder lohnt.“ Konkret fordert er unter anderem, die Schwelle für den Spitzensteuersatz spürbar anzuheben.
Foto: Wahlkreisbüro


































