Spatenstich in Adelshofen: Glasfaserausbau startet mit Millionenprojekt
Mit einem offiziellen Spatenstich hat die Stadt Eppingen den Start des kommunalen Glasfaserausbaus im Stadtteil Adelshofen eingeläutet. Das Infrastrukturprojekt markiert einen wichtigen Schritt in Richtung flächendeckender Breitbandversorgung im ländlichen Raum und soll die digitale Leistungsfähigkeit des Stadtteils deutlich verbessern.
Im Rahmen der Baumaßnahme entstehen rund 15 Kilometer neue Tiefbauinfrastruktur sowie etwa 300 Hausanschlüsse. Die Bauzeit für den Tiefbau ist auf etwa ein Jahr angesetzt. Die Inbetriebnahme des Netzes soll parallel zur Fertigstellung der Sanierung der Ortsdurchfahrt erfolgen. Auftraggeber des Projekts ist die Stadt Eppingen beziehungsweise der Eigenbetrieb EVE.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 4,72 Millionen Euro. Besonders hervorzuheben ist die hohe Förderquote von etwa 90 Prozent, die durch Mittel von Bund und Land ermöglicht wird. Damit soll der Ausbau wirtschaftlich tragfähig umgesetzt und gleichzeitig eine moderne digitale Infrastruktur geschaffen werden.
Oberbürgermeister Klaus Holaschke unterstrich beim Spatenstich die Bedeutung des Projekts für die Zukunftsfähigkeit der Kommune. Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur sei heute ein zentraler Bestandteil der Daseinsvorsorge und entscheidend für die Attraktivität eines Standorts. Die Stadt übernehme daher aktiv Verantwortung, um den Ausbau konsequent voranzutreiben.
Auch Bürgermeister Peter Thalmann hob die strategische Bedeutung der Maßnahmen hervor. In den Jahren 2026 und 2027 stehe Adelshofen im Fokus größerer Investitionen. Durch die gleichzeitige Durchführung von Ortsdurchfahrtsanierung und Glasfaserausbau könnten wichtige Synergien genutzt und nachhaltige Ergebnisse erzielt werden.
Am Projekt beteiligt sind mehrere Partnerunternehmen, darunter aconium GmbH, MRK Media AG, Stiegeler Internet Service GmbH und Amber Bau GmbH. Gemeinsam sollen sie den Ausbau effizient und zukunftsorientiert umsetzen. Der Projektträger aconium betonte dabei insbesondere die Bedeutung der Bundesförderung, die digitale Teilhabe auch in Regionen außerhalb der Ballungszentren ermögliche.
Ziel des Projekts ist es, die digitale Infrastruktur im ländlichen Raum nachhaltig zu stärken und damit sowohl wirtschaftliche Entwicklung als auch moderne Anwendungen in Bildung und Alltag zu unterstützen. Bürgerinnen und Bürger haben zudem weiterhin die Möglichkeit, einen günstigen Hausanschluss zu beantragen, solange die Bauphase läuft.


























