Rhein-Neckar-Kreis hat die Feuerwehr-Statistik für 2019 veröffentlicht …

Im Rhein-Neckar-Kreis sind 4347 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren für die Sicherheit der Menschen im Einsatz / Statistik weist 45 Großbrände und 3144 technische Hilfeleistungen für das Jahr 2019 aus

Die Feuerwehren der 54 Städte und Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises waren im zurückliegenden Jahr schwer gefordert und leisteten erneut hervorragende Arbeit: Zu 1074 Bränden oder Explosionen, darunter 45 Großbrände, 3144 technischen Hilfeleistungen sowie 99 Einsätzen mit Tieren oder Insekten rückten die Wehren in den Kommunen des Landkreises im vergangenen Jahr aus. 4347 Männer und Frauen sind in den Freiwilligen Feuerwehren des Kreises aktiv. Diese Zahlen sind Teil der Jahresstatistik 2019, die nun von Kreisbrandmeister Udo Dentz erstellt wurde.

Demnach konnten im vergangenen Jahr 154 Menschen bei Bränden sowie 575 Personen bei technischen Hilfeleistungen gerettet werden. Allerdings gab es bei Bränden leider auch vier Tote zu beklagen. Insgesamt kam es zu 1058 Fehlalarmierungen, wovon mit 676 knapp zwei Drittel durch Brandmeldeanlagen ausgelöst wurden. Die Zahl der böswillig verursachten Fehlalarmierungen stieg im Vergleich zum Vorjahr um die Hälfte auf 52.

Jugendfeuerwehren wichtig für die Nachwuchsarbeit

Mit 454 Feuerwehrfrauen und -männer (3893) ist die Zahl der aktiven Feuerwehrleute (4347) im vergangenen Jahr leicht gesunken (2018: 4435).  Erfreulich ist die Entwicklung im Bereich der Jugendfeuerwehren: Hier meldet das Amt für Feuerwehr und Katastrophenschutz des Rhein-Neckar-Kreises zum Stichtag Ende vergangenen Jahres 1975 Angehörige. Zum Vergleich: Vor fünf Jahren waren 1847 Kinder und Jugendliche erfasst. „Unsere Freiwilligen Feuerwehren im Rhein-Neckar-Kreis leisten guten Nachwuchsarbeit“, lobt Amtsleiter Udo Dentz. „Wir brauchen die Jugendfeuerwehren, um den Nachwuchs für dieses Ehrenamt zu sichern und um der Jugend zu zeigen, warum und wie wichtig bürgerschaftliches Engagement und soziale Werte sind“, so der Kreisbrandmeister.

Ebenfalls eine wichtige Funktion im Feuerwehrwesen innerhalb des Landkreises haben die acht Werkfeuerwehren, die aus 274 haupt- und nebenberuflichen aktiven Mitgliedern bestehen. Sie bekämpften im Jahr 2019 insgesamt 46 Brände und wurden zu 229 technischen Hilfeleistungen gerufen. Gemeinsam mit den Gemeindefeuerwehren bilden die Werkfeuerwehren eine starke und zuverlässige Gemeinschaft zur Erhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Kreis und seinem flächendeckenden Hilfeleistungssystem.

Damit den Städten und Gemeinden im Kreis weiter bestens ausgebildete Wehren zur Verfügung stehen, investiert der Rhein-Neckar-Kreis übrigens kräftig. Anfang März beschloss der Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Wirtschaft des Kreistags einstimmig den Bau einer Atemschutzübungsanlage mit Atemschutzgerätewerkstatt und Schulungsraum in Leimen. „Das ist ein gutes Signal für alle Kameradinnen und Kameraden und trägt zukünftig dazu bei, den hervorragenden Ausbildungsstand der Feuerwehren im Rhein-Neckar-Kreis zu sichern“, so Kreisbrandmeister Dentz. Die Planung soll im Laufe dieses Jahres fortgeführt werden, sodass mit dem Bau der Anlage im kommenden Jahr begonnen werden könnte.

Zugesandt vom Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

Veröffentlicht am 17. Juni 2020, 08:37
Kurz URL: https://kraichgau-lokal.de/?p=303995 

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