Stadtführung durch die Bruchsaler Südstadt beleuchtet Entwicklung eines jungen Stadtviertels
Stadtführer Heribert Zöller lädt am Sonntag, 5. Juli, zu einem Rundgang durch die Bruchsaler Südstadt ein. Beginn der Führung ist um 15 Uhr. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung des Stadtteils, der sich nach dem Zweiten Weltkrieg aus einer ehemaligen Waldsiedlung heraus zu einem bedeutenden Wohngebiet entwickelte.
Die Südstadt zählt zu den jüngeren Stadtteilen Bruchsals und wurde ab den 1960er-Jahren insbesondere durch Nachkriegsbebauung und sozialen Wohnungsbau stark geprägt. Viele Flüchtlinge und Heimatvertriebene fanden hier nach 1945 eine neue Heimat, wodurch das Gebiet rasch wuchs und strukturell erweitert wurde.
Im Rahmen der Führung werden auch die beiden zentralen Kirchen des Viertels vorgestellt. Die evangelische Paul-Gerhardt-Kirche wurde 1954 feierlich eingeweiht, wenige Monate später folgte die Konsekration der katholischen Kirche St. Anton. Beide Gotteshäuser stehen bis heute für die konfessionelle Prägung und Entwicklung des Stadtteils.
Treffpunkt für die Führung ist der Eingang der Punkt-Apotheke in der Franz-Sigel-Straße 83. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Veranstaltung ist Teil einer Reihe, in der unterschiedliche Quartiere Bruchsals vorgestellt werden. Ziel ist es, die 1050-jährige Stadtgeschichte in ihren räumlichen und historischen Facetten sichtbar zu machen.



























