Nachwuchs im Zoo Heidelberg: Kälber und Schopfhirsch entdecken ihre Welt
Im Zoo Heidelberg gibt es aktuell mehrfachen Nachwuchs bei verschiedenen Tierarten. Besonders im Bauernhofrevier und auf der Schopfhirsch-Anlage sorgen Jungtiere für viel Bewegung und Aufmerksamkeit bei den Besucherinnen und Besuchern.
Zwei junge Hinterwälder Rinder im Bauernhofrevier
Im Bauernhofrevier sind Mitte Mai zwei männliche Hinterwälder Kälber geboren worden. Die beiden Jungtiere stehen noch etwas unsicher auf den Beinen, zeigen sich aber bereits neugierig und aufmerksam. Sie erkunden ihre Umgebung vorsichtig und entwickeln sich nach Angaben der Tierpfleger gut. Regelmäßig trinken sie bei ihren Muttertieren und werden dabei zunehmend kräftiger.
Die Hinterwälder Rinder zählen zu den ältesten Rinderrassen Deutschlands und stammen ursprünglich aus dem Schwarzwald. Sie gelten als robust und eher kleinwüchsig. Sowohl männliche als auch weibliche Tiere tragen typischerweise Hörner, was für diese Rasse charakteristisch ist.
Jungtier bei den Schopfhirschen
Auch bei den Schopfhirschen gibt es Nachwuchs. Das Jungtier wurde Anfang Mai geboren und beginnt mittlerweile, immer häufiger seine Umgebung zu erkunden. In den ersten Lebenswochen verhielt es sich noch typisch für sogenannte Ablieger, bei denen sich der Nachwuchs überwiegend versteckt hält, während das Muttertier auf Nahrungssuche geht.
Der junge männliche Schopfhirsch ist inzwischen aktiver und aufmerksamer geworden. Schopfhirsche zählen zu den kleineren Hirscharten und erreichen eine Schulterhöhe von etwa 50 bis 70 Zentimetern. Charakteristisch ist der Haarbüschel auf der Stirn, unter dem die Männchen ein kleines Geweih tragen.
Foto: Schopfhirsche bekommen üblicherweise nur ein Jungtier, Zwillinge sind selten. (Foto: Andreas Traxler / Zoo Heidelberg)


























