Frauen – Bundesliga: Ohne Spektakel: TSG 1899 Frauen gewinnen in Bremen 0 : 2 (0:2)

Ohne Spektakel: TSG gewinnt in Bremen
Mit einem souveränen Auftritt verdiente sich die TSG am 15. Spieltag der FLYERALARM Frauen-Bundesliga drei Punkte beim SV Werder Bremen. Beim 2:0 (2:0) kontrollierte die Mannschaft von Chef-Trainer Gabor Gallai von Beginn an das Spiel und ging durch ein Eigentor von Bremens Lina Hausicke in Führung (24.). Nur fünf Minuten resultierte aus einer von zahlreichen Ecken ein Kopfballtreffer von Luana Bühler (29.). Im zweiten Durchgang spielte die TSG zwar weiter dominant, fand gegen die gut gestaffelte Werder-Defensive aber nur noch selten Lösungen.
TAKTIK & PERSONAL:
Gegen Eintracht Frankfurt feierte die TSG am vergangenen Wochenende ihren zehnten Saisonsieg, mit entsprechend viel Rückenwind reiste die Mannschaft von Chef-Trainer Gabor Gallai zum 15. Spieltag nach Bremen. Das Hinspiel gegen den Bundesliga-Aufsteiger hatten die Hoffenheimerinnen mit 3:1 (0:1) für sich entschieden, doch Gallai warnte vor einem Gegner, der „um jeden Punkt kämpft“ und der TSG „das Leben so schwer wie möglich machen“ wollen wird. Im Vergleich zum Duell gegen Frankfurt startete die Gallai-Elf mit einer auf einer Position veränderten Anfangsformation. Für Franziska Harsch rückte Chantal Hagel ins Mittelfeldzentrum, Lena Lattwein fehlte erneut aufgrund ihrer in der Länderspielpause erlittenen Kopfverletzung. Ebenfalls verletzungsbedingt passen musste Judith Steinert.
Beim Tabellenneunten, der sich im Wochenverlauf beim 1. FFC Turbine Potsdam ein torloses Remis und damit einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf erarbeitet hatte, begann die TSG dominant. Nur selten schafften es die Gastgeberinnen, sich kontrolliert in die Spielhälfte ihrer Gäste zu kombinieren. Die Hoffenheimerinnen spielten sich immer wieder mutig nach vorne, kamen auch zu guten Aktionen in der Gefahrenzone, nur im Abschluss fehlte die Präzision. So scheiterte Nicole Billa nach einer Viertelstunde aus guter Position an Lena Pauels im Werder-Tor, es folgten zahlreiche gefährliche Eckbälle.

Bremen verteidigte kompakt in der eigenen Hälfte, doch die Hoffenheimerinnen bewiesen Geduld, ließen den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen und erarbeiteten sich mit cleverem Laufspiel auch immer wieder Räume. Völlig verdient ging die TSG schließlich in Führung, Bremens Lina Hausicke drückte eine scharfe Hereingabe von Isabella Hartig ins eigene Tor (24.). Nur fünf Minuten später ließ die TSG das 2:0 folgen, Luana Bühler wuchtete eine Ecke von Nicole Billa mit dem Kopf in die Maschen. Auch im Anschluss blieben die Hoffenheimerinnen spielbestimmend, die Offensivaktionen des SVW unterbrach die TSG meist schon vor der Mittellinie. Die Gallai-Elf überzeugte mit einer durch und durch souveränen Vorstellung, auch wenn die Werder-Frauen mit ihrer kompakten Defensive ein Offensivfeuerwerk der TSG verhinderten.
Nach der Pause begann Bremen mutiger und setzte zu aussichtsreichen Umschaltaktionen an, die aber nicht zu gefährlichen Abschlüssen führten. Die TSG tat sich nun deutlich schwerer, im Spiel nach vorne die Geduld zu bewahren und die Partie wurde entsprechend zerfahrener. Spielerische Höhepunkte und gefährliche Torchancen – Fehlanzeige. Zwar gaben die Hoffenheimerinnen die Spielkontrolle auch bis zum Schlusspfiff nicht aus der Hand, doch am Ende blieb es bei einem soliden 2:0-Erfolg, bei dem der gefürchtete TSG-Express aus Hoffenheim unter dem Strich aber nicht so richtig ins Rollen kam.
DER SPIELFILM:
15. Spielminute: Das muss die Führung sein! Über Maxi Rall geht es schnell über die rechte Seite, der Querpass wird abgefälscht und landet am Elfmeterpunkt bei Nicole Billa, die mit ihrer Direktabnahme an Lena Pauels im Werder-Tor scheitert. Im Nachfassen kommt Bremens Schlussfrau rechtzeitig vor der lauernden Jule Brand an den Ball.
24. Spielminute: Tooooor für Hoffenheim! Das verdiente 1:0! Michaela Specht leitet den Angriff ein, Isabella Hartig hat im Zentrum viel Platz und taucht nach einem Doppelpass mit Nicole Billa frei im Strafraum auf. Ihre scharfe Hereingabe kann Lina Hausicke aus kurzer Distanz nur ins eigene Tor klären.
29. Spielminute: 2:0! Direkt nachgelegt! Nachdem zuvor schon mehrere Eckbälle gefährlich in den Strafraum segelten, münzt die TSG nun einen in den zweiten Treffer um. Nicole Billa tritt das Leder von der linken Seite in die Gefahrenzone und Luana Bühler köpft den Ball wuchtig in die Maschen. Stark!
61. Spielminute: Wieder wird es nach einer Ecke gefährlich! Bremen kann im Strafraum nicht richtig klären und Fabienne Dongus legt nochmal ab für Isabella Hartig, deren Flachschuss aus 16 Metern knapp rechts am Tor vorbeigeht.
86. Spielminute: Fast das 3:0! Paulina Krumbiegel wird nach einem Ballgewinn auf der rechten Seite gut freigespielt, Maxi Rall schiebt den Querpass aus kurzer Distanz aber deutlich über das Tor. Schade!
90. + 1 Spielminute: Wieder Eckball und wieder Gefahr: Anne Fühner spielt kurz auf Kathi Naschenweng und Fühner bringt den Ball gefährlich in den Strafraum. Am kurzen Pfosten schiebt Paulina Krumbiegel den Ball knapp am Tor vorbei.

Pia Kielmann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Frauen– und Mädchenfußball TSG Hoffenheim

Veröffentlicht am 14. März 2021, 17:53
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