Einweihung der „Alten Seifensiederei – Haus Karg“ in Eppingen-Rohrbach
Mit der offiziellen Einweihung der „Alten Seifensiederei – Haus Karg“ ist eines der ältesten Gebäude in Eppingen-Rohrbach nach umfangreicher Sanierung seiner neuen Bestimmung übergeben worden. Das rund 250 Jahre alte Kulturdenkmal ist künftig als öffentlich zugängliches Zeugnis früheren Lebens im ländlichen Raum zu besichtigen.
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, das historische Gebäude erstmals zu besichtigen und Einblicke in die Wohn- und Lebensverhältnisse vergangener Generationen zu erhalten.
Bedeutung für Ortsgeschichte und Denkmalschutz
Oberbürgermeister Klaus Holaschke würdigte das Projekt als wichtigen Beitrag zur Bewahrung regionaler Geschichte und Baukultur. Mit dem Gebäude werde nicht nur ein Bauwerk erhalten, sondern auch ein Stück gelebter Ortsgeschichte sichtbar gemacht.
Auch Ortsvorsteherin Hannelore Faber blickte auf die Entwicklung des Projekts zurück, das von der Initiative über Bauphasen bis zur Freilegung historischer Strukturen reichte. Besonderer Wert wurde auf den Erhalt der ursprünglichen Bausubstanz gelegt, wodurch traditionelle Bauweisen nachvollziehbar bleiben.
Gemeinschaftsprojekt mit ehrenamtlichem Engagement
Die Sanierung wurde von der Stadt Eppingen, dem Ortschaftsrat Rohrbach und einer Interessengemeinschaft unter dem Dach des Heimatvereins getragen. Neben Fachfirmen leisteten Ehrenamtliche rund 200 Arbeitsstunden. Insgesamt beliefen sich die Kosten auf etwa 174.000 Euro, wovon ein Teil durch Spenden und Fördermittel gedeckt wurde.
Mit dem Abschluss der Arbeiten bleibt das Gebäude dauerhaft erhalten und soll künftig als musealer Ort Einblicke in die Geschichte des Ortsteils Rohrbach bieten.
Bildunterschrift v.l.n.r.: Georg Heitlinger, OB Holaschke, Dr. Michael Preusch MdL, Ortsvorsteherin Hannelore Faber, Ekkehard Fritz (Restaurator), Petra Binder (Archivarin), Dieter Maierhöfer (Ortschaftsrat)
Bild: EinweihungKulturdenkmal_StadtEppingen


























