Bleiben Sie informiert  /  Dienstag, 03. März 2026

Informationen von Hier

Termine, Adressen, Vereine,
Lokalpolitik, Berichte und
Wirtschaftsinformationen

Direkt zur Redaktion

[email protected]

Aktuelle Nachrichten und Berichte aus dem Kraichgau

Das Kreisforstamt informiert: Internationaler Tag der Wälder am 21. März

20. März 2021 | Allgemeines, Das Neueste, Gesellschaft, Media, Natur und Umwelt, Orte, Photo Gallery, Rhein-Neckar-Kreis, ~ Umland, ~~ Überregional

Das Kreisforstamt informiert: Internationaler Tag der Wälder am 21. März

Revierleiter Robert Lang zählt die Bündel und prüft die Qualität der Pflanzen

Etwa 31 Prozent der Landfläche unserer Erde sind mit Wald bedeckt. Diese vier Milliarden (!) Hektar leisten einen enormen Beitrag für den Klimaschutz indem sie Kohlenstoff speichern. Parallel dazu erfüllen und liefern Wälder aber auch vielfältige Funktionen und Dienstleistungen für den Menschen und den Naturhaushalt. Zum Beispiel durch das Reinigen von Wasser oder als Rohstoffquelle von Holz.
Der Internationale Tag der Wälder wurde erstmals 1971 von der FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) als „Tag des Waldes“ ausgerufen. 2012 wurde auf Beschluss der Plenarsitzung der UN-Generalversammlung der 21. März jeden Jahres zum „Tag der Wälder“ auf internationaler Ebene erklärt. Dies geschah als Reaktion auf die globale Waldvernichtung. Denn während sich – ausgehend von Deutschland – seit über 300 Jahren eine nachhaltige Forstwirtschaft in vielen Teilen Europas etablierte, ist die Sorge um die Regenwälder groß, die nach wie vor durch Raubbau und Klimawandel bedroht sind.

Dieser Welttag der Forstwirtschaft soll die Wichtigkeit von Wäldern betonen und würdigen. Einer breiten Öffentlichkeit soll deutlich gemacht werden, dass es im internationalen Zusammenspiel gilt, die nachhaltige Bewirtschaftung, die Erhaltung und die Entwicklung von Wäldern und Bäumen zugunsten heutiger und künftiger Generationen zu stärken.

Im Rhein-Neckar-Kreis ist es oberstes Ziel des Kreisforstamtes, die Wälder in unserer Region weiter klimastabil umzubauen. „Ein artenreicher und naturnaher Mischwald soll auch künftig unseren nachfolgenden Generationen eine nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder ermöglichen. Diese Jahrhundertaufgabe ist jedoch für die Försterinnen und Förster im Landkreis nur Schritt für Schritt zu schaffen“, beschreibt die Behörde.

Beim Umbau der Wälder und der Entwicklung neuer Waldgenerationen setzt das Forstpersonal dabei auf eine Mischung von bewährten und neuen Strategien. Wo es möglich und sinnvoll ist, sollen die Bäume eigenständig durch das Abwerfen ihrer Samen den Nachwuchs sichern – von „Naturverjüngung“ sprechen die Försterinnen und Förster in diesem Zusammenhang. Dabei können sich die Wurzeln der Sämlinge von Beginn an entsprechend der örtlichen Gegebenheiten (z.B. Bodeneigenschaften) ungestört entwickeln und anpassen. Das ist vorteilhaft, wenn Extremwetterereignisse als Folge des Klimawandels in Zukunft noch häufiger auftreten. Dazu gehören beispielsweise Trockenjahre, wie sie in den vergangenen drei Jahren aufgetreten sind, Starkregenereignisse, Hitzewellen, Insektenmassenvermehrungen und Stürme.

Eichen aus Frankreich. Aufgrund ihrer Herkunft sollen sie der Hitze in der Rheinebene besser trotzen

Wälder, die durch Trockenheit, Insektenbefall oder Sturm absterben, werden durch die Försterinnen und Förster mit klima- und standortangepassten Bäumen im Rahmen der Möglichkeiten wieder aufgeforstet. In den vom Kreisforstamt betreuten Privat- und Kommunalwäldern im Rhein-Neckar-Kreis werden in diesem Frühjahr ca. 39.000 Bäume, verteilt auf mehr als 15 verschiedene Baumarten, gepflanzt. Darunter sind insbesondere Stiel- und Trauben-Eichen, Elsbeeren, Douglasien, Hainbuchen, Linden und Feld-Ahorne. Da der zukünftige Verlauf des Klimas in weiten Teilen ungewiss ist, setzt das Forstpersonal auf eine bunte Mischung verschiedener Baumarten. Dazu gehören auch solche, die in unserer Region bisher weniger häufig vorkommen, allerdings mit dem sich erwärmenden Klima voraussichtlich besser zu Recht kommen werden. Aus diesem Grund wurden dem Forstamt auch Trauben-Eichen aus Frankreich geliefert, da sie bereits unter wärmeren und trockeneren Bedingungen angewachsen sind. Sie werden in begrenztem Umfang auf den Pflanzflächen eingebracht und stehen in den kommenden Jahren unter besonderer Beobachtung, um den heimischen Wäldern in Zeiten des Klimawandels die bestmögliche Perspektive zu bieten.

Zugesandt vom Kreisforstamt des Rhein-Neckar-Kreis

 

Yannick

Dr. Albrecht Schütte CDU

Das könnte Sie auch interessieren…

Aluminium im Wert von 4.500 Euro gestohlen – Zeugenaufruf

In der Nacht von Sonntag auf Montag entwendete ein bislang unbekannter Täter mehrere Gusskörper aus Aluminium von einem Betriebsgelände im Fuchslochweg. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der Unbekannte gegen 03:00 Uhr mit einem weißen Lkw auf das Gelände. Mithilfe...

Namenswahl für unsere jungen Sumatra-Tigerinnen

Junge Sumatra-Tigerinnen im Zoo Heidelberg suchen Namen Unsere beiden weiblichen Sumatra-Tigerinnen, die im November geboren wurden, sollen bald ihre Namen bekommen – und dabei können Sie mitentscheiden! Wir freuen uns, wenn Sie diesen Aufruf an Ihre Leserinnen und...

Manfred Mann Earth Band

Manfred Mann’s Earth Band live in Sinsheim Datum & Ort: 13. März 2026, 20:00 Uhr, Dr.-Sieber-Halle, Sinsheim Manfred Mann’s Earth Band, eine Legende der Rock- und Popgeschichte, kommt nach Sinsheim! Hits wie „Blinded By The Light“, „Mighty Quinn“ und „Davy’s On...

Hier könnte Ihr Link stehen

Werbung

Hier könnte Ihr Link stehen

Themen

Archiv

Archiv

Kraichgau – Veranstaltungen / Gewerbe

goldankauf wiesloch bei heidelberg
goldankauf kraichgau