FDP-Kreistagsfraktion informiert sich über Straßen- und Radwegebau im Rhein-Neckar-Kreis
Die FDP-Kreistagsfraktion Rhein-Neckar hat sich im Rahmen eines Vor-Ort-Termins im Straßenbauamt über aktuelle Straßen- und Radwegprojekte im Kreis informiert. Im Austausch mit Amtsleiter Matthias Fuchs und Referatsleiter Marian Weritz standen insbesondere Sanierungsmaßnahmen, Prioritäten im Bauprogramm sowie die Zusammenarbeit mit den Kommunen im Mittelpunkt.
Für das Deckensanierungsprogramm 2026 sind demnach lediglich drei konkrete Maßnahmen vorgesehen. Gleichzeitig wurde betont, dass das Kreisstraßennetz seit rund 25 Jahren systematisch erfasst und nach Sanierungsbedarf bewertet wird. Dadurch sei bislang kein Sanierungsstau entstanden, sodass in finanziell angespannten Zeiten einzelne Projekte ohne sicherheitsrelevante Nachteile verschoben werden könnten. Auch bei Ortsdurchfahrten komme es immer wieder zu Anpassungen, insbesondere wenn Leitungsarbeiten mit Straßenbauprojekten koordiniert werden müssen.
Die FDP-Fraktion hob die Arbeit der Straßenmeistereien ausdrücklich positiv hervor. Fraktionsvorsitzende Claudia Felden betonte gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen die Bedeutung der regelmäßigen Abstimmung mit Städten und Gemeinden. Auch sogenannte Verkehrstagfahrten, bei denen Probleme direkt vor Ort besprochen werden, seien wieder verstärkt aufgenommen worden und würden als wichtiges Instrument der Zusammenarbeit bewertet.
Ein weiteres Thema waren Kreisverkehrsanlagen. Dabei wurde erläutert, dass moderne Kreisverkehre aufgrund aktueller Bau- und Sicherheitsanforderungen teils kostenintensiver sein können als Ampelanlagen und zudem häufig an fehlender Fläche scheitern. Diskutiert wurde außerdem die Frage innerörtlicher Temporeduzierungen, die nur unter bestimmten rechtlichen Voraussetzungen, etwa bei nachgewiesener Gefahrenlage oder Lärmbelastung, umgesetzt werden können. Weitere Informationen stellt die FDP Rhein-Neckar online unter www.fdp-rhein-neckar.de bereit.

























