Diskussion „Frieden und Aufrüstung“
Unter dem Titel „Frieden und Aufrüstung – wie passt das zusammen?“ diskutieren der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium Nils Schmid und der Eberbacher SPD-Landtagsabgeordnete Jan-Peter Röderer am Mittwoch, den 21. Januar 2026, um 18.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus am Leopoldsplatz in Eberbach mit Bürgerinnen und Bürgern. Drohnenüberflüge von Flughäfen, Spionage an Bundeswehreinrichtungen, Sabotage von Bahnschienen, Anschläge auf Unterseekabel und tägliche Cyberattacken auf Behörden, Firmen oder Infrastruktur zeigen: Deutschland ist Ziel hybrider Kriegsführung, meistens aus Russland. Unsere demokratische Gesellschaft soll durch Desinformation verunsichert werden. Die Bedrohungen sind nicht mehr abstrakt, sondern finden ihren realen Niederschlag.
Hinzu kommt: Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine, die veränderte US-Außenpolitik und aufstrebende Mächte wie China haben die sicherheitspolitischen Rahmenbedingungen in Europa grundlegend verändert. Nils Schmid, früherer Finanz- und Wirtschaftsminister in Baden-Württemberg sowie Außen- und Verteidigungsexperte im Deutschen Bundestag, wird die sicherheitspolitischen Herausforderungen dieser Zeitenwende erläutern. Für Schmid steht fest: „Sicherheit entsteht nicht ohne militärische Stärke. Eine gut ausgestattete Bundeswehr, die im Rahmen internationaler Bündnisse handlungsfähig ist, ist die Grundlage für eine glaubwürdige Friedenspolitik. Rüstung und Diplomatie sind keine Gegensätze, sondern zwei Seiten einer verantwortungsvollen Außenpolitik.“
Auch aktuelle Fragen werden angesprochen: Wie soll der neue Wehrdienst aussehen? Was bedeutet die Ausnahme von der Schuldenregel für die Bundeswehr und für die Staatsverschuldung? Was hat das Sondervermögen für Infrastruktur mit Widerstandsfähigkeit unserer Gesellschaft zu tun?
Jan-Peter Röderer unterstreicht: „Ich freue mich, dass der Verteidigungs-Staatssekretär meinen Wahlkreis besucht. Unsere Werte verteidigen wir nur gemeinsam als lebendige Demokratie – und dazu gehört gerade der Dialog vor Ort.“
Die öffentliche Veranstaltung bietet neben dem Impulsvortrag von Schmid Raum für eine offene Diskussion mit dem Publikum. Der Eintritt ist frei.




































