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Lebensversicherung: Diese Arten gibt es

25. Juni 2024 | Gesellschaft

Wer eine Lebensversicherung abschließt, verspricht sich davon meistens eine gewisse Absicherung. Sei es für das Alter, im Falle eines unvorhergesehenen Ereignisses oder weiteres. Die Gründe für einen Abschluss sind durchaus verschieden. Allerdings gibt es unterschiedliche Arten von Lebensversicherungen, die nachfolgend zusammengefasst werden sollen.

Was ist eine Lebensversicherung?

Die Lebensversicherung umfasst sämtliche Versicherungsformen, die im Todesfall oder auch bei Invalidität einen hohen Schutz bieten sollen. Je nach Art wird sie auch für eine private Altersvorsorge genutzt.

Im Rahmen der Lebensversicherung wird stets eine festgelegte Summe eingesetzt, die von dem Versicherten mit einer monatlichen Versicherungsprämie praktisch angespart wird. Derlei Versicherungen besitzen in der Regel eine mehrjährige Laufzeit.

In den meisten Fällen wird eine Lebensversicherung immer dann abgeschlossen, wenn jemand seine Hinterbliebenen finanziell absichern möchte, falls es zu einem vorzeitigen Todesfall kommt. Denn dann erhalten die Hinterbliebenen die in der Lebensversicherung vereinbarten Summe.

Alternativ gibt es jedoch auch noch die Möglichkeit einer Auszahlung an den Versicherten. Ist die vereinbarte Laufzeit verstrichen, erhält er (je nach Versicherungsart) ebenfalls die Summe, die in der Versicherung angegeben ist. In diesem Fall tritt der sogenannte Erlebensfall ein.

Die ausgezahlte Summe beinhaltet die Summe der eingezahlten Beiträge, den garantierten Zinssatz (welcher ebenfalls in den Versicherungspapieren festgehalten wird), sowie die erwirtschafteten Überschüssen des Unternehmens. Der aktuelle Zinssatz beträgt 0,25 Prozent. Er gilt über die gesamte Versicherungslaufzeit.

Für wen lohnt sich eine Lebensversicherung?

Nicht immer ist der Abschluss einer Lebensversicherung wirklich sinnvoll. Jedoch lässt sich sagen, dass vor allem die folgenden Personengruppen von einer Lebensversicherung profitieren können:

  • Familien

  • Alleinerziehende

  • Paare

  • Geschäftspartner

  • Bauherren und Immobilienkäufer

Jede dieser Gruppen ist im Falle einer Auszahlung finanziell abgesichert oder wird zumindest mittels des vereinbarten Versicherungsbetrags unterstützt. Baut eine Familie beispielsweise an einem Eigenheim, muss hierfür in der Regel eine Hypothek aufgenommen werden. Kommt das Familienoberhaupt jedoch zu Tode, stehen die Hinterbliebenen ohne jegliche Geldmittel da, um die monatlichen Zahlungen zu leisten.

Selbiges gilt bei Geschäftspartnern, Bauherren oder Immobilienverkäufern. Sie gehen stets mit der Gründung eines Geschäfts oder eines Baus ein gewisses Risiko ein. Jeder von ihnen hat finanzielle Verpflichtungen im Rahmen des Unternehmens. Fällt einer der Geschäftspartner einem Todesfall zum Opfer, muss der andere mit hoher Wahrscheinlichkeit das Geschäft aufgeben. Eine Risikolebensversicherung hilft in einem solchen Fall ebenfalls weiter.

Weniger sinnvoll ist ein Abschluss hingegen für alleinstehende Personen ohne Kinder. Beschränkt geeignet ist sie für Paare, die keine Kinder haben. Wer die Lebensversicherung unterdessen hauptsächlich abschließen möchte, um eine Altersvorsorge zu haben, für den gibt es hingegen andere Optionen, die unter Umständen noch lohnenswerter sind.

Welche Arten von Lebensversicherungen gibt es?

Im Grunde werden vier verschiedene Arten von Lebensversicherungen voneinander unterschieden. Welche Art am sinnvollsten ist, hängt von der eigenen Lebenssituation ab, sowie dem, was man mit der Versicherung erreichen möchte. Die vier Arten gestalten sich wie folgt:

  • Kapitallebensversicherung: Sie wird auch als klassische Lebensversicherung bezeichnet und ist kapitalgebunden. Mit ihr kann eine Mischung aus Altersvorsorge und Hinterbliebenenschutz gewährleistet werden. Die Laufzeit dieser Versicherungen beträgt im Regelfall etwa 30 Jahre, dazu ist sie besonders für Familien geeignet, in denen es einen Haupt- oder Alleinverdiener gibt. Die Auszahlung erfolgt im Todesfall des Versicherten oder im Erlebensfall nach dem Ablauf der vereinbarten Versicherungslaufzeit.

  • Risikolebensversicherung: Die Risikolebensversicherung wird auch als Todesfall- oder Ablebensversicherung bezeichnet. Sie besteht hauptsächlich aus einer finanziellen Absicherung für Hinterbliebene, wenn der Versicherte zu früh verstirbt. In einem solchen Fall wird nach dem Tod des Versicherten die vereinbarte Versicherungssumme an den Hinterbliebenen ausgezahlt. Hierbei beträgt der Versicherungszeitraum etwa 20 bis 25 Jahre. Überlebt der Versicherte diesen Zeitraum, erfolgt im Gegensatz zur Kapitallebensversicherung keinerlei Auszahlung. Diese Form der Lebensversicherung ist speziell im Falle einer aufgenommenen Hypothek sinnvoll, um einen Immobilienkredit im Todesfall abzudecken.

  • Fondsgebundene Lebensversicherung: Diese Form der Versicherung besteht aus einer Risikolebensversicherung, die mit fondgebundenen Elementen arbeitet. Das bedeutet, ein Teil der Versicherungssumme wird investiert, mit dem Ziel, eine höhere Rendite zu erhalten. Verstirbt der Versicherte, erhalten die Hinterbliebenen eine vereinbarte Versicherungssumme. Gleichwohl hat der Versicherte Zugriff auf die erwirtschafteten Fonds, wenn der Erlebensfall eintritt. Die Laufzeit umfasst 10 bis 15 Jahre.

  • Indexpolice: Die indexgebundene Lebensversicherung ist grundsätzlich an ein Investment in Form eines Aktienindexes gebunden. Kommt es zum Todesfall, wird die Versicherungssumme ausgezahlt. Im Erlebensfall hingegen erhält der Versicherte die eingezahlten Beiträge zurück, zuzüglich der entstandenen Rendite, die mittels einer Investition in den Aktienindex erfolgte. Die Laufzeit dieser Versicherungen beträgt zwischen 10 und 15 Jahre. Mit dieser Form der Lebensversicherung gehen Versicherte das größte Risiko von allen ein.

Wie teuer ist eine Lebensversicherung?

Wie hoch die jeweiligen Beiträge sind, hängt ebenfalls von der Art der jeweiligen Lebensversicherung ab. Jedoch lässt sich sagen, dass die Risikolebensversicherung dank ihres hohen Risikos und der Möglichkeit, dass der Versicherte am Ende nichts zurückerhält, am günstigsten ist.

Unterdessen sind Kapitallebensversicherung, fondgebundene Lebensversicherung sowie die Indexpolice relativ teuer, was die monatlichen Beiträge angeht. Begründet liegt dies hauptsächlich in der Mischung aus Risiko- und Sparanteil.

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