Kurzfristige Spekulation mit Fremdwährungen

Die Abkürzung Forex steht für Foreign Exchange und bezeichnet den Markt für Devisen als Handelsobjekt, also für Geldbeträge auf Bankkonten. Der Forex Markt ist der größte Finanzmarkt der Welt, auf dem an Werktagen rund um die Uhr Währungen weltweit gehandelt werden. Das ist besonders auch für Marktteilnehmer interessant, die von kurzfristigen Kursschwankungen profitieren wollen, da die Kurse für Währungen auf Ereignisse sofort reagieren können. Wenn diese Ereignisse wesentlich genug sind, finden sich die entsprechenden Auswirkungen auf den Forex Märkten auf den Titelseiten, wie etwa die Einbrüche im Wert der Währungen einiger ostasiatischer Staaten im Jahr 1997. Marktteilnehmer am Forex Markt sind neben Banken und großen Industrieunternehmen auch Broker und private Spekulanten, die mit eben diesen Kursschwankungen Geld verdienen möchten. Diese privaten Anleger brauchen Banken, die am Interbankhandel teilnehmen und so die entsprechenden Kauf- und Verkaufsaufträge ausführen können.
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Schneller Handel mit Daytrading

Ein anderer Name für Daytrading ist Intra-Day Handel. Das bezieht sich darauf, dass ein Kauf innerhalb eines Tages durch einen Verkauf ausgeglichen und der entsprechende Gewinn oder Verlust realisiert wird. Das Ziel des Daytraders ist natürlich, mit einem solchen Geschäft durch das Ausnutzen von Kursdifferenzen einen Gewinn zu erzielen. Neben Spezialisten in Banken können solche Trader auch private Spekulanten sein, die ihren Brokern oft über das Internet entsprechende Aufträge erteilen. Die Kursschwankungen während eines Tages sind naturgemäß geringer als über längere Zeiträume, deshalb arbeiten Daytrader üblicherweise mit einer Hebelung oder Kreditfinanzierung, was das Riskio wesentlich erhöht. Entscheidend für den Erfolg eines Daytraders ist die Fähigkeit, Kursschwankungen etwas besser vorhersehen zu können als die Mehrheit der anderen Marktteilnehmer. Erhebungen haben gezeigt, dass etwa 70 % aller Daytrader über einen längeren Zeitraum mit ihren Aktivitäten Verluste einfahren (Quelle: cfd-trader.info).

Noch mehr Risiko mit Differenzkontrakten

Differenzkontrakte werden auch mit der englischen Abkürzung CFD bezeichnet, die ‚contracts for difference‘ bedeutet. Sie gehören zur Gruppe der derivativen Finanzinstrumente, ihr Wert ist also abgeleitet vom Wert anderer Wertpapiere oder Handelsobjekte. Sie werden außerbörslich gehandelt und sind deshalb weniger standardisiert und reguliert als andere Derivative wie Optionsscheine.
Wie funktioniert ein CFD? Anleger und Anbieter tauschen am Anfang eines bestimmten Zeitraums eine Geldsicherheit gegen einen Basiswert wie Aktien oder im Falle des Forex Markts eben Devisen. Erhält der Anleger den Basiswert, so spricht man von einem Long-CFD. Bei einem Short-CFD liefert der Anleger den Basiswert zu Beginn der Laufzeit und erhält ihn am Ende zurück. Am Ende dieses Zeitraums wird bei einem Long-CFD der Basiswert zum aktuellen Kurs dem Anleger zurückgegeben und zwar unter Abzug des Preises zum Beginn der Laufzeit. In diesem Fall erzielt der Anleger bei diesem Geschäft einen Gewinn, wenn der Preis des Basiswerts während der Laufzeit gestiegen ist. Die Geldsicherheit ist viel niedriger als der Kurswert des Basiswerts und deshalb besitzt ein CFD eine entsprechende Hebelung. Das bedeutet, dass der Anleger an den Kursschwankungen eines Basiswerts verdienen kann, der viel mehr Wert ist als die von ihm zu entrichtende Geldsicherheit. In Deutschland erlaubt die Aufsichtsbehörde BaFin keine Nachschussforderungen des Anbieters gegenüber einem Privatanleger. Das hat allerdings zur Folge, dass der Anbieter den CFD sofort liquidiert, wenn die Geldsicherheit aufgebraucht ist. Dadurch erhöht sich das Risiko eines CFDs noch weiter, da schon ein kurzer und vorübergehender Verlust zur Auflösung des Kontrakts und daher zum Totalverlust führen kann. Natürlich ist das Risiko der Nachschusspflicht im Vergleich viel gravierender, aber ohne diese kommt es eben häufiger zum Totalverlust des Kapitals. Mehr über diese Risiken kann man hier erfahren.

CFDs – Nicht geeignet für Anfänger

Ganz allgemein kann ein CFD frei verhandelt werden und besitzt keine fixe Laufzeit. Dadurch sind die Konditionen gerade für unerfahrene Anleger oft schwer zu durchschauen, was solche Anleger aufgrund solcher Missverständnisse unvorteilhafte Entscheidungen treffen lässt. Da CFDs nicht an einer Börse gehandelt werden, werden die Preise dem Anleger vom Anbieter wie einer Bank oder einem Brokerhaus gestellt und bilden sich nicht direkt aus Angebot und Nachfrage. Es geht natürlich auch hier um die erfolgreiche Einschätzung von zukünftigen Kursbewegungen.
Untersuchungen haben ergeben, dass im Falle von CFDs etwa 75% – 90 % der Kleinanleger mit Verlusten aussteigen. Mehr darüber auf daytrading-broker.net

Veröffentlicht am 14. August 2019, 23:18
Kurz URL: https://kraichgau-lokal.de/?p=287862 

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