Bewerbungsfrist zur Jugendgemeinderatswahl 2026 startet am 12. Januar
„Mischt euch ein – Im Jugendgemeinderat könnt ihr was ändern!“. Die Anpassung der Spielplatzordnung (z. B. bei Alter und Öffnungszeiten), der Brusl-Päss, verschiedene Umweltaktionen, Wettbewerbe, Reden im Gemeinderat und den Austausch mit Kandidierenden zu verschiedenen Wahlen beim Format „Politik und Pizza“– dies sind nur einige Punkte, für die sich der Jugendgemeinderat in den letzten zwei Jahren eingesetzt hat.
Viele Wünsche der Bruchsaler Jugendlichen, die schon umgesetzt worden sind, aber es gibt sicher noch viele andere Ideen.
Wer als Jugendliche/r sich in die Ideenfindung einbringen möchte, wer etwas ändert und dazu konkret mitarbeiten will, kann sich vom 12. Januar bis zum 26. Februar als Kandidatin oder Kandidat bei der Jugendgemeinderatswahl aufstellen lassen. Denn vom 27. April bis 7. Mai werden die Mitglieder des Jugendgemeinderates für die nächsten zwei Jahre gewählt. Bewerben können sich alle Jugendlichen, die seit mind. drei Monaten ihren Hauptwohnsitz in Bruchsal mit den Ortsteilen haben und die am 27. April bereits 13 Jahre alt aber noch keine 19 Jahre alt sind. Die Bewerbungsformulare werden in den nächsten Wochen an den Schulen und Jugendhäusern ausgelegt und bei Infoveranstaltungen verteilt. Außerdem steht das Formular auf der städtischen Homepage ab sofort zum Download bereit. Die ausgefüllten Formulare und ein digitales Portrait müssen bis spätestens 26. Februar im Amt für Familie und Soziales eingegangen sein.
Jugendgemeinderatsarbeit bedeutet Teamarbeit: Die 14 Gewählten treffen sich regelmäßig zweimal im Monat und überlegen gemeinsam, was sie in Bruchsal für Jugendliche besser machen können: Ideen und Vorschläge werden mit der Oberbürgermeisterin, dem Gemeinderat und der Stadtverwaltung besprochen. Denn nach § 41a der Gemeindeordnung Baden-Württemberg muss die Verwaltung Jugendliche bei allen Entscheidungen, die für sie von Interesse sind einbeziehen.
Für die Mitarbeit erhalten die gewählten Mitglieder des Jugendgemeinderates eine Aufwandsentschädigung von 10 Euro pro Sitzung. Dazu kommt der Spaßfaktor verbunden mit dem Lerneffekt, zu erfahren wie Demokratie und Politik funktioniert. Unterstützt werden die Jugendgemeinderäte in ihrer Arbeit von einer Geschäftsstelle im Amt für Familie und Soziales. Interessierte können sich dort ab sofort in der Geschäftsstelle des Jugendgemeinderats unter Telefon 07251/79-5851 oder per Mail an [email protected] melden.
Pressemitteilung der Stadt Bruchsal vom 8. Januar 2026





























