Grischa Prömel: „Wir sind eine extrem hungrige Mannschaft“
Grischa Prömel feiert nach einer langen Verletzungspause ein herausragendes Halbjahr bei der TSG Hoffenheim. In der Januar-Ausgabe des Klubmagazins SPIELFELD, die am 5. Januar erscheint, spricht der 30-jährige Mittelfeldspieler über die Gründe des mannschaftlichen Erfolgs, seine Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme und erklärt die „perfekte Kaderzusammenstellung“ des Vereins.
In der Hinrunde überraschte Prömel Fans, Experten und Mitspieler mit fünf Toren und zwei Assists in 15 Bundesligaspielen – eine starke Bilanz für einen Mittelfeldspieler, der großen Anteil daran hat, dass die TSG auf Europapokalkurs liegt. Den Erfolg führt er jedoch vor allem auf das starke Kollektiv zurück: „Wir sind füreinander da. Jeder geht für den anderen durchs Feuer.“
Auch die personellen Umbauten im Sommer lobt Prömel: „Es sind super Jungs dazugekommen, und wir haben einen guten Mix aus jungen, spannenden Spielern und erfahrenen Typen. Die neuen Gesichter, die positive Energie und die Bereitschaft jedes Einzelnen, alles zu geben, sind wichtige Erfolgsfaktoren.“ Sein Fazit: „Wir sind eine extrem hungrige Mannschaft.“
Trainer Christian Ilzer erhält ebenfalls Lob: „Er hat es hinbekommen, dass alle an den eingeschlagenen Weg glauben und ihn mitgehen.“ Prömel schätzt den Spielstil des Österreichers: „Jeder Spieler kann seine Stärken ausspielen und wird auf der für ihn besten Position eingesetzt. Dennoch gibt uns Ilzer auf dem Rasen gewisse Freiheiten.“
Mit Blick auf die Weltmeisterschaft zeigt sich der Olympia-Zweite von 2016 vorsichtig optimistisch: „Nach der Sommerpause habe ich keine Sekunde an die WM gedacht. Aber allein als Kandidat genannt zu werden, macht mich unglaublich stolz.“ Das Verhältnis zu Nationaltrainer Julian Nagelsmann beschreibt er als besonders: „Er hat mich damals nach Hoffenheim geholt und meine Karriere stark beeinflusst.“
Grischa Prömel spricht auch über seine Zukunft in Hoffenheim. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, Gespräche über eine Verlängerung laufen bereits: „Ich kann mir sehr gut vorstellen, in Hoffenheim zu bleiben. Ich habe dem Klub viel zu verdanken und bin emotional verbunden. Momentan bin ich hier sehr glücklich.“
Neben Prömel stehen in der Januar-Ausgabe des SPIELFELD-Magazins unter anderem ein Porträt von Ozan Kabak, Fragen an Geschäftsführer Tim Jost in der Rubrik „Kein Kommentar“ sowie ein Interview mit e.V.-Vorstand Christoph Henssler über die aktuellen Entwicklungen des Klubs.






























