Stadionallianzen in Baden-Württemberg: Erfolgsmodell für Sicherheit und Fankultur
Baden-Württemberg – Mit Blick auf die bevorstehende Innenministerkonferenz (IMK) haben sich die Profi-Clubs TSG Hoffenheim, SC Freiburg, 1. FC Heidenheim, Karlsruher SC und VfB Stuttgart in einem gemeinsamen Statement zur Sicherheit in Fußballstadien positioniert. Sie betonen, dass Sicherheit und lebendige Fankultur untrennbar miteinander verbunden sind.
Die Clubs verweisen auf den Jahresbericht der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS), der belegt, dass das Stadionerlebnis in Deutschland sicher ist. Besonders hervorgehoben werden die Stadionallianzen in Baden-Württemberg – ein bundesweit anerkanntes Modell, bei dem Vereine, Verbände, Fanprojekte, Kommunen und Polizei eng zusammenarbeiten. Seit Einführung der Allianzen konnten jährlich mehrere Millionen Euro an Polizeieinsatzkosten eingespart werden, während die Sicherheit der Spiele steigt.
Die Profi-Clubs sprechen sich klar gegen pauschale Maßnahmen wie verpflichtende Ticket-Personalisierungen oder automatische Sanktionen aus, die alle Fans treffen würden, statt gezielt auf problematisches Verhalten einzugehen. Stattdessen sollten individuelle, rechtsstaatlich abgesicherte Stadionverbote beibehalten werden, die zeitnah und belastbar angewendet werden.
Ziel sei es, den erfolgreichen Dialog zwischen Vereinen, Behörden und Fanvertretern weiter zu intensivieren und die präventive Sicherheitspolitik auf fundierter Basis auszubauen.
Schlussbotschaft der Clubs: Sicherheit, Fankultur und Dialog gehören zusammen – die Stadionallianzen seien dafür ein bewährtes und vorbildliches Modell.
































