Dietmar Hopp Stiftung fördert Bewegung in Schulen
Die Dietmar Hopp Stiftung startet in der Metropolregion Rhein-Neckar einen neuen Förderschwerpunkt unter dem Motto „Bildung durch Bewegung“. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche stärker in Bewegung zu bringen und Bewegung als festen Bestandteil des Lernprozesses zu verankern. Viele Schülerinnen und Schüler verbringen im Alltag zu viel Zeit im Sitzen, wodurch selbst zusätzliche Sporteinheiten nicht ausreichen, um den sogenannten „Sitzeffekt“ auszugleichen.
Die Stiftung unterstützt daher künftig Schulen mit bewegungsfreundlichen Schulhöfen und einer Integration von Bewegung in den Unterricht. Für die kommenden Jahre stellt sie dafür bis zu 30 Millionen Euro bereit. Gefördert werden können Grund- und weiterführende Schulen, Förderschulen sowie SBBZs, die bereits Bewegung in den Schulalltag einbinden oder dies planen. Ziel ist eine langfristige Verbesserung der Alltagsbewegung von Kindern und Jugendlichen.
In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg werden Konzepte des bewegungsfördernden Unterrichts auch in der Lehrerausbildung berücksichtigt. Prof. Dr. Jens Bucksch betont, dass bewegungsaktivierter Unterricht die Konzentration, Aufmerksamkeit und Lernleistung der Schülerinnen und Schüler verbessert. Die Kultusministerin Theresa Schopper hebt zudem hervor, dass Bewegung für die Lernfähigkeit, Empathie und Wahrnehmung von Grenzen essenziell ist und Bewegungsmangel unter anderem zu psychischen Instabilitäten führen kann.
Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Antragstellung finden interessierte Schulen auf der Website der Stiftung unter www.dietmar-hopp-stiftung.de. Ansprechpartnerin für Rückfragen ist Dr. Katja Jewski (Tel. 06227 8608587, E-Mail: [email protected]).
Foto: Dietmar Hopp Stiftung


































