Bruchsal startet Fußverkehrs-Check: Bürgerinnen und Bürger können online Hinweise einbringen
Online-Beteiligung vom 2. bis 23. November 2026 – Stadt möchte Wege sicherer und attraktiver gestalten
Die Stadt Bruchsal nimmt an den Fußverkehrs-Checks 2026 des Landes Baden-Württemberg teil. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Politik und Verwaltung sollen die Bedingungen für das Zufußgehen auf ausgewählten Hauptfußwegen untersucht und konkrete Verbesserungsmöglichkeiten entwickelt werden.
Zum Auftakt ist die Bevölkerung gefragt: Vom 2. bis zum 23. November 2026 können Interessierte ihre Erfahrungen und Hinweise zur Fußverkehrsinfrastruktur in der Bruchsaler Kernstadt über eine Online-Beteiligung einbringen. Die digitale Karte ist unter bruchsal.online-beteiligung-fussverkehr.de erreichbar.
Positive Beispiele und Gefahrenstellen melden
Über die digitale Karte können sowohl gut funktionierende Wege als auch problematische Stellen markiert und kommentiert werden. Dazu zählen beispielsweise gut nutzbare Gehwege und Orte, an denen sich Menschen wohlfühlen. Gleichzeitig können Mängel wie zu schmale Gehwege, Unebenheiten, unzureichende Beleuchtung oder fehlende beziehungsweise unsichere Querungsmöglichkeiten gemeldet werden.
Wegeverbindungen lassen sich als Linien, einzelne Orte als Punkte in der Karte eintragen und mit entsprechenden Hinweisen versehen. Die Rückmeldungen sollen dabei helfen, geeignete Hauptfußwege für die vertiefende Untersuchung auszuwählen, den räumlichen Schwerpunkt des Fußverkehrs-Checks festzulegen und die weiteren Beteiligungsschritte vorzubereiten.
Von der Online-Beteiligung zu konkreten Verbesserungen
Ein zentraler Bestandteil des Fußverkehrs-Checks sind zwei gemeinsame Begehungen vor Ort. Zuvor findet ein Auftaktworkshop statt, bei dem Interessierte gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung sowie dem begleitenden Fachbüro RV-K die Situation diskutieren. Dabei werden die Routen für die Begehungen und Schwerpunktthemen, beispielsweise die Barrierefreiheit, festgelegt.
Bei den anschließenden Begehungen werden ausgewählte Verbindungen und Bereiche genauer unter die Lupe genommen. Stärken, Schwächen und mögliche Verbesserungen sollen dabei direkt vor Ort besprochen werden. In einem abschließenden Workshop werden die Ergebnisse zusammengeführt, Maßnahmenvorschläge diskutiert und mögliche erste Schritte zur Umsetzung erörtert.
Auch über den untersuchten Bereich hinaus sollen die Rückmeldungen Wirkung entfalten: Sämtliche Meldungen aus der Online-Beteiligung sollen künftig als Grundlage für die weitere Fußverkehrsplanung in Bruchsal dienen. Über die Termine der Workshops und Begehungen informiert die Stadtverwaltung rechtzeitig.
Ziel: Sicherer und barrierefreier Fußverkehr
Die Fußverkehrs-Checks werden vom Land Baden-Württemberg finanziert und von der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) koordiniert. Ziel des Programms ist es, das Zufußgehen vor Ort sicherer, attraktiver und möglichst barrierefrei zu gestalten.
Mit der Online-Beteiligung haben die Bruchsaler Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Alltagserfahrungen einzubringen und aufzuzeigen, wo Wege bereits gut funktionieren und an welchen Stellen Verbesserungen notwendig sind.



























