Ab sofort Corona-Tests für Personal das in „Einrichtungen“ mit Kindern zu tun hat

Seit Montag kann sich das Personal an Schulen, Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege auf das Coronavirus testen lassen

Gesundheitsminister Manne Lucha: „Fieberambulanzen werden nun schrittweise wieder hochgefahren“

Kultusministerin Susanne Eisenmann: „Tests können Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege und in der Schule Sicherheit geben“

Seit Montag (17. August), können sich Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher, Personal der Kindertagespflege sowie das nicht-pädagogische Personal an Schulen und Kindertageseinrichtungen in Baden-Württemberg auf das Coronavirus testen lassen. Dies geht auf einen Beschluss der Landesregierung zurück, wonach die genannten Personengruppen zwischen dem 17. August und 30. September die Möglichkeit haben sollen, sich zweimal auf das Virus testen zu lassen, um vor allem nach den Sommerferien Ausbrüche in den Kindertageseinrichtungen und Schulen zu verhindern. 

„Ich freue mich sehr, dass unser Partner, die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg angekündigt hat, neben den mittlerweile über 600 gelisteten Coronaschwerpunktpraxen auch die Fieberambulanzen schrittweise wiederzueröffnen. Dadurch gibt es für symptomatische Patienten und auch für die Lehrkräfte und Erzieherinnen und Erziehern weitere fixe Anlaufpunkte, um einen Abstricht machen zu lassen. Das entlastet die Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte“, sagte Gesundheitsminister Manne Lucha am Montag (17. August) in Stuttgart. 

„Dass wir freiwillige Tests für das Personal an Schulen und Kindertageseinrichtungen sowie für die Kindertagespflege anbieten, ist mir sehr wichtig. Wir können damit nicht nur eventuelle Ausbrüche verhindern, sondern den Beschäftigten auch eine gewisse Sicherheit geben. Zwar bietet ein Test nur eine Momentaufnahme, aber so können unsere pädagogischen Fachkräfte und zum Beispiel Hausmeister oder Schulsozialarbeiter mit einem besseren Gefühl in die Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege oder Schule gehen und sich dort um die Kinder kümmern“, sagte Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann.

Wer bis Ende September einen Test machen lassen möchte, kann – sofern der eigene Haus-, HNO- oder Lungenfacharzt dies nicht leistet – grundsätzlich die nächste wohnortnahe Coronaschwerpunktpraxis unter 116 117 erfragen. Angaben zur nächsten erreichbaren Coronaschwerpunktpraxis und insbesondere den sog. Fieberambulanzen/Abstrichstellen sind ab Mittwoch, 19. August, unter www.coronakarte.kvbawue.de abrufbar.

Claudia Krüger
Pressesprecherin
Stellvertretende Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg

Veröffentlicht am 18. August 2020, 07:09
Kurz URL: https://kraichgau-lokal.de/?p=306365 

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