Feuerwehr überprüft Zufahrten und Parksituation in Heidelsheim
Wo Einsatzfahrzeuge Platz benötigen, darf es keine Engpässe geben. Deshalb haben Feuerwehr, Gemeindevollzugsdienst und Straßenverkehrsbehörde gemeinsam die Straßen in Heidelsheim überprüft. Im Mittelpunkt standen die erforderlichen Durchfahrtsbreiten und die Parksituation.
Bei der Kontrolle wurden zahlreiche Fahrzeuge festgestellt, die teilweise auf Gehwegen abgestellt waren. Für das Stadtgebiet Bruchsal gilt nach Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Karlsruhe eine einheitliche Duldungsregelung: Gehwegparken wird grundsätzlich geduldet, wenn eine Restbreite von mindestens 1,50 Metern für Fußgänger erhalten bleibt. Betroffene Fahrzeuge wurden überwiegend mit gelben Hinweiszetteln auf die Situation aufmerksam gemacht.
Auch beim Parken auf der Fahrbahn muss genügend Platz bleiben. Erforderlich ist eine Restfahrbahnbreite von mindestens 3,05 Metern, damit Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge im Einsatzfall passieren können. Dabei reicht es nicht aus, dass ein Fahrzeug „gerade noch“ durchkommt. Die Straßenverkehrs-Ordnung verbietet das Halten an engen und unübersichtlichen Stellen.
Das Ordnungsamt bittet die Anwohner zudem, vorhandene private Stellplätze, Einfahrten und Garagen zu nutzen. Gerade in den teilweise engen Straßen Heidelsheims soll der öffentliche Verkehrsraum dadurch entlastet werden.
Zwei Stellplätze in der Zehntgasse entfallen
Die Überprüfung hat außerdem Konsequenzen für die Parksituation in der Zehntgasse. Dort müssen zwei bislang vorgesehene Stellplätze entfallen.
Ein weiterer Schwerpunkt sind die Hydranten-Hinweisschilder. Sie müssen jederzeit gut sichtbar sein, damit die Feuerwehr im Einsatzfall schnell die entsprechenden Hydranten findet. Grundstückseigentümer werden deshalb gebeten, Hecken, Sträucher und anderen Bewuchs regelmäßig zu kontrollieren und bei Bedarf zurückzuschneiden.
Feuerwehr, Gemeindevollzugsdienst und Straßenverkehrsbehörde wollen die Situation in den betroffenen Bereichen weiter beobachten. Das Ordnungsamt appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, Gehwege, Feuerwehrzufahrten, notwendige Durchfahrtsbereiche sowie Hydranten und deren Hinweisschilder freizuhalten. Im Notfall könne jede unnötige Behinderung wertvolle Zeit kosten.
Foto: Stadt Bruchsal




























