Gefragte Violinistin und Erzählerin zu Gast in Bruchsal
„Wenn Steine singen könnten“ mit Katrin Ambrosius und Erwin Stein
Musik und Bruchsaler Geschichte verbinden sich am Freitag, 9. Oktober, um 19 Uhr im Kammermusiksaal des Bruchsaler Barockschlosses. Dann gastieren die Violinistin und Erzählerin Katrin Ambrosius und der Pianist Erwin Stein mit ihrem Programm „Wenn Steine singen könnten“.
Ambrosius bringt dabei nicht nur ihre historische Violine von Giovanni Battista Gabrielli aus dem Jahr 1769 mit, sondern auch ein Programm, das eigens Bezüge zur Musik- und Architekturgeschichte Bruchsals herstellt.
Die Musikerin studierte an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und absolvierte anschließend eine solistische Ausbildung am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau. Im Laufe ihrer Karriere konzertierte sie in zahlreichen europäischen Ländern und spielte unter anderem beim Gewandhausorchester Leipzig, im MDR-Sinfonieorchester, bei der Staatlichen Philharmonie Hamburg und bei den Münchner Philharmonikern. Auch durch zahlreiche Rundfunkaufnahmen und Konzerte hat sie sich als Violinistin einen Namen gemacht.
Bei ihrem Gastspiel in Bruchsal treffen Werke von Brahms, Lehár und weiteren bekannten Komponisten auf die Geschichten und Lebenswege regionaler Musikerpersönlichkeiten. Dabei richtet Ambrosius den Blick auf Komponisten, deren Biografien eng mit der musikalischen Tradition und Identität Bruchsals verbunden sind.
So entsteht ein Abend, der klassische Musik mit Erzählungen und lokalen Bezügen verbindet – und damit nicht nur musikalische, sondern auch historische Perspektiven auf Bruchsal eröffnet.
Der Vorverkauf läuft.
Foto: Katrin Ambrosius und Erwin Stein gastieren am 9. Oktober im Kammermusiksaal des Bruchsaler Schlosses. (Aufnahme: Mónica Garduño)




























