Neue Wanderwegebeschilderung in Östringen offiziell eingeweiht
Die Stadt Östringen hat ihre Wanderinfrastruktur mit Unterstützung des europäischen LEADER-Förderprogramms umfassend ausgebaut. Auf mehr als 90 Kilometern wurden die bestehenden Wanderwege in den Stadtteilen Östringen, Odenheim, Eichelberg und Tiefenbach sowie die Verbindungen zu den Nachbarkommunen einheitlich ausgeschildert. Ziel ist es, die Orientierung für Wanderer zu verbessern und die Region als attraktives Naherholungsgebiet weiter zu stärken.
Vorgestellt wurde das Projekt im Rahmen der Veranstaltung „Östringer Wanderlust“ am 19. April 2026. Bürgermeister Felix Geider eröffnete die neue Beschilderung offiziell am Weingut Honold auf dem Hummelberg. Im Anschluss konnten Besucherinnen und Besucher die neuen Routen bei geführten Wanderungen direkt erkunden.
Ein besonderes Highlight entlang der Wege ist das neu eingerichtete Grenzstein-Lapidarium. Dort werden historische Grenzsteine aus dem Stadtgebiet präsentiert, die zuvor im Heimatmuseum gesammelt und von Ehrenamtlichen unter der Leitung von Wolfgang Essig dokumentiert wurden. Einige der Kleindenkmale reichen bis ins 16. Jahrhundert zurück und geben spannende Einblicke in die regionale Geschichte.
Die Veranstaltung bot zudem zahlreiche geführte Touren durch die Natur- und Kulturlandschaft des Kraichgaus und machte die Qualität der neuen Wegeführung erlebbar. Durch die einheitliche Beschilderung sollen die Ortsteile künftig besser miteinander verbunden werden.
Das Projekt wurde im November 2025 vom Auswahlausschuss der LEADER-Aktionsgruppe Kraichgau zur Förderung ausgewählt. Unterstützt wird es mit einem Fördersatz von 60 Prozent durch das europäische Förderprogramm LEADER, das nachhaltige Projekte im ländlichen Raum unterstützt.
Weitere Informationen gibt es bei Regionalentwicklung Kraichgau e.V..
Foto: Regionalentwicklung Kraichgau e.V.


























