CDU-Abgeordnete Albrecht Schütte und Johannes Wiegelmann besuchen Hightech-Unternehmen in Neckarbischofsheim und Schönau
Sie sind international gefragt, technologisch unverzichtbar – und fest in der Region verwurzelt: Zwei sogenannte Hidden Champions im Kraichgau und Odenwald standen im Mittelpunkt von Unternehmensbesuchen des Landtagsabgeordneten Dr. Albrecht Schütte gemeinsam mit dem Sicherheitsexperten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Johannes Wiegelmann MdB. „Es ist beeindruckend, dass wir hier einen Weltmarktführer haben, der sich trotz Übernahmeangeboten aus aller Welt seine Eigenständigkeit bewahrt hat“, betonte Schütte beim Besuch der KVG Quartz Crystal Technology in Neckarbischofsheim. Der Betrieb gehört zu den wenigen deutschen Herstellern, die hochpräzise Quarztechnologien entwickeln und fertigen. Die Produkte sind Schlüsselkomponenten für moderne Messtechnik, Radarsysteme, Telekommunikation und Medizintechnik – bis hin zum Einsatz in Herzschrittmachern.
Für Schütte ist klar: Damit solche Unternehmen auch künftig am Standort bleiben, braucht es politische Unterstützung. „Wer will, dass diese Betriebe in unserer Region bleiben, muss ihnen die richtigen Rahmenbedingungen bieten. Genau dafür machen wir uns als CDU stark.“ Wie sensibel diese Technologien sind, machte Bundestagsabgeordneter Wiegelmann deutlich. Die Unabhängigkeit solcher Firmen sei nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine sicherheitspolitische Frage: „Ihre Eigenständigkeit ist Teil unserer nationalen Sicherheitsarchitektur.“
Ein weiteres Beispiel für technologische Schlüsselkompetenzen ist die Comtronic GmbH in Schönau. Das Unternehmen fertigt hochpräzise Cockpit-Panels und Bedienelemente für die Luftfahrtindustrie. Wachstum und volle Auftragsbücher stehen jedoch einer ganz praktischen Herausforderung gegenüber: dem Fachkräftemangel. „Gerade junge Leute aus Heidelberg oder Mannheim sind heute kaum noch bereit, täglich mit dem Auto zu pendeln“, schilderte die Unternehmensleitung. Der öffentliche Personennahverkehr werde zunehmend zum Standortfaktor. Schütte forderte, hier auch neue Lösungsansätze zu denken: „Wenn wir den ländlichen Raum ernsthaft anbinden wollen, müssen wir Innovation zulassen. Autonome Fahrzeuge können künftig Lücken im ÖPNV schließen. Vielleicht in einem ersten Schritt auf vorher definierten Strecken. Das ist genau die Art von Zukunftspolitik, für die wir uns als CDU unter Manuel Hagel einsetzen.“
Deutlich wurde bei den Gesprächen auch die Sorge der Unternehmen um den Schutz ihres geistigen Eigentums. Wiegelmann bestätigte, dass Industriespionage und Sabotage reale Bedrohungen für den Mittelstand seien – gerade für hochspezialisierte Betriebe mit international begehrtem Know-how. Die CDU setze sich deshalb für einen besseren Schutz kritischer Technologien ein – etwa durch stärkere Sicherheitsbehörden, mehr Sensibilisierung der Unternehmen und klare Regeln bei ausländischen Beteiligungen. Schütte ergänzte: „Wer Innovation im Land halten will, muss geistiges Eigentum konsequent schützen. Der Staat hat hier eine klare Verantwortung gegenüber unseren Betrieben.“
































