300 Interessierte beim Wahlkampfauftakt von Christiane Staab MdL (CDU) mit dem CDU-Spitzenkandidaten Manuel Hagel / Klartext für Baden-Württemberg
Wiesloch. Großes Interesse fand der Wahlkampfauftakt der CDU-Landtagsabgeordneten Christiane Staab am vergangenen Samstagvormittag mit dem CDU-Spitzenkandidaten Manuel Hagel. Die 180 Sitzplätze waren im Nu belegt, insgesamt fanden 300 Interessierte den Weg zum „Wagner Florapark Wiesloch“, um „Hagel live“ zu erleben – und der traf mit seinem „Klartext für Baden-Württemberg“ spür- und hörbar den Nerv des Publikums.
Christiane Staab eröffnete die Veranstaltung und machte deutlich, warum sie Manuel Hagel für den richtigen Mann an der Spitze des Landes halte: pragmatisch, zupackend, entscheidungsfreudig. Er stehe nicht für große Ankündigungen, sondern für Verantwortung und Umsetzung. Staab ging auch auf das Ehrenamt und den gesellschaftlichen Zusammenhalt ein, beides wichtige Bausteine eines starken Baden-Württembergs.
Im Anschluss lieferte Hagel in einer rund 50-minütigen Rede und auf einer kleinen, schön gestalteten Bühne nah am Publikum das, was angekündigt war: Klartext zu den zentralen landespolitischen Zukunftsthemen Wirtschaft, Bildung und Innere Sicherheit. Immer wieder wurde er von kräftigem Applaus unterbrochen. Wirtschaftlich müsse Baden-Württemberg raus aus der Wachstumsflaute. Nach dem Wahltag, dem 8. März, müsse im Mittelpunkt stehen: „Wirtschaft, Wirtschaft, Wirtschaft.“ Es gehe nicht darum, Wohlstand zu verteilen, sondern neuen zu schaffen. Hagel sprach sich gegen Verbote aus und für technologische Offenheit, gerade mit Blick auf die Automobilindustrie. Entscheidend sei, dass Wertschöpfung im „Ländle“ bleibe. Zugleich zeigte er Perspektiven auf: neue Arbeitsplätze in Zukunftsbranchen wie Künstliche Intelligenz, Biotechnologie oder Verteidigungstechnologie.
Deutlich wurde Hagel auch beim Thema Bildung. Gerade Baden-Württemberg dürfe sich nicht mit Mittelmaß zufriedengeben. Bildung sei kein Experimentierfeld, sondern die wichtigste Ressource eines rohstoffarmen Landes. „Unsere Rohstoffe sind die Köpfe der Menschen“, sagte Hagel.
Zur Inneren Sicherheit fand Hagel klare Worte: Sicherheit entstehe durch Präsenz, Verlässlichkeit und einen handlungsfähigen Staat. Probleme müssten benannt und gelöst und nicht verdrängt werden. Auch hier: viel Zustimmung, viel Beifall.
Abschließend spannte Hagel einen historischen Bogen zu drei ehemaligen CDU-Ministerpräsidenten und sagte: „Ein Ministerpräsident von Baden-Württemberg braucht die Wirtschaftskompetenz von Lothar Späth, die Geschwindigkeit eines Günther Oettinger und er muss schaffen wie der Teufel.“ Baden-Württemberg sei immer dann erfolgreich gewesen, wenn Pragmatismus, Mut zur Entscheidung und Gestaltungswille zusammengekommen seien, daran wolle er anknüpfen.
Zum Abschluss ergriff Michael Wanner für die CDU Wiesloch das Wort. Er bezeichnete Christiane Staab als „die starke Stimme unserer Region im Landtag“ und warb dafür, bei der Landtagswahl mit der Erststimme Staab und mit der Zweitstimme die CDU zu wählen.
Musikalisch wurde die Veranstaltung von Jörg Schreiner (Eloquio) mit seiner Gitarre und von Rudi Sailer am Akkordeon umrahmt, beim „Badnerlied“ und bei der deutschen Nationalhymne wurde kräftig mitgesungen.
Foto: Matthias Busse
































