Der Trend zum vernetzten Wohnen beschleunigt sich rasant. Der weltweite Umsatz wird laut Statista im laufenden Jahr rund 162,1 Mrd. Euro betragen, Analysen zufolge wächst der globale Smarthome-Markt jährlich um mehr als 20 Prozent. Treiber dieser Entwicklung sind vor allem sinkende Preise, benutzerfreundliche Apps und nicht zuletzt offensichtlich auch der zunehmende Wunsch vieler Menschen nach maximaler Bequemlichkeit. Was aber genau ist ein Smarthome eigentlich und was ist mit smarter Haustechnik heute möglich?
Smarthome: Was steckt hinter dem Begriff?
Der Begriff „Smarthome“ ist etwas schwammig. Generell versteht man unter einem „intelligenten“ Zuhause, dass technische Abläufe, welche ohne smarte Technik manuell ausgeführt werden mussten, digitalisiert und automatisiert werden. Auf diese Weise lassen sich die Funktionen einzelner Geräte, Sensoren oder anderer Aktoren (Schalter, Steckdosen, Lampen etc.) zentral bedienen bzw. steuern, was nicht nur bequem ist, sondern auch dabei helfen kann, Energie zu sparen oder die Sicherheit im eigenen Zuhause zu erhöhen. Die Möglichkeiten, die sich durch den Einsatz von smarter Technik eröffnen, sind nahezu unbegrenzt. Verbraucher, die ihr Zuhause smart machen möchten, haben prinzipiell zwei Möglichkeiten:
Einzelkomponenten, sind in der Regel herstellerübergreifende Geräte wie etwa smarte Lampen oder Steckdosen, die in der Regel über Standards wie Matter oder Zigbee mit verschiedenen Systemen kompatibel sind. Das bietet hohe Flexibilität, gänzlich ausgeschlossen sind Inkompatibilitäten allerdings nicht.
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Darüber hinaus gibt es auch spezialisierte Smarthome-Hersteller wie beispielsweise Shelly, welche einheitliche Module und Geräte anbieten, die nahtlos in einem Ökosystem zusammenarbeiten. Für welche Variante man sich letztlich entscheidet, hängt immer von den individuellen Bedürfnissen ab. Unabhängig vom jeweiligen System, bieten sich folgende Anwendungsmöglichkeiten an:
Beleuchtung
Smarte Lampen lassen sich einfach in bestehende Fassungen eindrehen und lassen sich so per App oder Sprachbefehl steuern. Je nach Modell können sie ihre Farbtemperatur wechseln, die Helligkeit automatisch an die Tageszeit anpassen oder auch Anwesenheit im Urlaub simulieren.
Heizung
Smarte Thermostate wie z.B. das beliebte Shelly BLU TRV Thermostat, regeln die Temperatur automatisch oder können bequem per App gesteuert werden. Auch lassen sich Zeitpläne festlegen, um die Wohnung warmzuhalten und gleichzeitig Energie zu sparen. Mittels externer Sensoren kann ein smarter Thermostat beispielsweise auch eigenständig feststellen, wenn ein Fenster geöffnet wurde, und die Heizung entsprechend herunterregeln. So lassen sich die Heizkosten um durchschnittlich 20 bis 30 Prozent reduzieren.
Sicherheit und Überwachung
Kameras und Sensoren können Bewegungen erkennen oder wenn ein Fenster aufgebrochen bzw. eine Scheibe eingeschlagen wird, und Alarme aussenden. Smarte Türschlösser ermöglichen zudem intelligente Zutrittskontrollen oder eine automatische Verriegelung der Tür bei Abwesenheit.
Haushaltsgeräte
Smarte Waschmaschinen können eigenständig das passende Programm auswählen und auch das Waschmittel selbst dosieren und Nutzer benachrichtigen, wenn der Waschvorgang abgeschlossen ist. Smarte Kühlschränke können den Inhalt scannen und Einkaufslisten erstellen, sobald bestimmte Produkte nicht mehr da sind, oder auch eigenständig neue Produkte bestellen.































