Rhein-Neckar-Kreis investiert 415.000 Euro in Sportförderung und inklusive Schulprojekte
Der Rhein-Neckar-Kreis setzt auch 2025 ein deutliches Zeichen für die Förderung von Sport und Vereinsarbeit. Insgesamt rund 415.000 Euro stellt der Landkreis bereit, um Sportvereine, Jugendsportverbände und Sportstätten im Kreisgebiet zu unterstützen. Der Ausschuss für Schulen, Kultur und Sport des Kreistags stimmte am 25. November einstimmig dem Verteilungskonzept der Sportkreise Heidelberg, Mannheim und Sinsheim zu. Besonders im Fokus der Förderung steht in diesem Jahr erneut der Jugendsport, von Trainingslagern über Ferienfreizeiten bis hin zu Nachwuchsprogrammen.
Landrat Stefan Dallinger würdigte das Engagement der Ehrenamtlichen und die enge Zusammenarbeit mit den Sportkreisen: „Der Vereinssport lebt vom Ehrenamt. Ohne die Trainerinnen, Trainer und Vereinsmanagerinnen wäre die Vielfalt der Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene nicht möglich.“ Zahlreiche Vereine profitieren von Zuschüssen für Turniere, Camps oder Jugendbegegnungen. So unterstützt der Kreis Projekte, die jungen Menschen Bewegung, Gemeinschaftserlebnisse und sportliche Entwicklung ermöglichen.
Ein Schwerpunkt der Mittel liegt zudem auf der Förderung von nebenberuflichen Übungsleitungen, Jugendleitungen sowie Vereinsmanagerinnen und -managern. Rund 221.000 Euro stehen hierfür bereit, um über 2.000 engagierte Vereinsmitglieder für ihre Trainingsstunden und organisatorische Arbeit zu unterstützen. Auch die Sanierung und Modernisierung von Sportstätten bleibt ein zentrales Element der Förderung. Mit etwa 59.000 Euro werden Projekte wie die Umrüstung von Flutlichtanlagen auf LED-Technik, die Erneuerung von Hallenböden oder bauliche Verbesserungen an Reit-, Schieß- und Tennisanlagen bezuschusst.
Neben der Sportförderung beschloss der Ausschuss einstimmig die Verlängerung des inklusiven Pilotprojekts „Ausbildungsvorbereitung – Inklusiv“ (AV-I) an der Schwetzinger Ehrhart-Schott-Schule bis zum Schuljahr 2027/2028. Seit 2021 lernen Jugendliche mit und ohne Förderbedarf gemeinsam in einer inklusiven Klasse, erhalten praxisnahe berufliche Orientierung, zahlreiche Praktikumsmöglichkeiten und individuelle Begleitung. Die Schülerinnen und Schüler erzielen regelmäßig gute Kompetenzentwicklungen, und die Praktika führten in einigen Fällen direkt zu Ausbildungszusagen.
Darüber hinaus stimmte der Ausschuss einstimmig dafür, für die außerschulische Nutzung der Fachräume Lernfabrik 4.0 an der Hubert-Sternberg-Schule in Wiesloch erstmals ein Entgelt festzusetzen. Mit diesen Maßnahmen unterstreicht der Rhein-Neckar-Kreis seine Verantwortung für Bewegungsförderung, gesellschaftlichen Zusammenhalt, Inklusion und praxisnahe berufliche Orientierung in der Region.































