Rund 80.000 Impfungen seit 1. Oktober: Landratsamt RNK trägt zum Erfolg der Impfkampagne bei

Rund 80.000 Impfungen seit 1. Oktober: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis trägt zum Erfolg der Impfkampagne bei / Erstimpfungen in PHV, Weinheim und Sinsheim ohne Termin möglich / Impfhelden-Portal wird reaktiviert

 Insgesamt sind seit Schließung der Impfzentren am 30. September im Zuständigkeitsbereich des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis exakt 79.732 Impfdosen verimpft worden (Stand: 28. Dezember). Damit trugen auch das Landratsamt und seine Partner zum guten Ergebnis des Landes bei (vgl. PM des Sozialministeriums: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/positive-bilanz-der-impfkampagne-in-baden-wuerttemberg/)

Knapp 35.000 Impfungen fanden bei mobilen und dauerhaften Impfaktionen sowie in den Impfstützpunkten alleine in den vergangenen zwei Wochen (KW 50 und KW 51) statt. Nachdem ab Ende Oktober die Mobilen Impfteams (MIT) bei den Impfaktionen in verschiedenen Kommunen der Region mit einer unerwartet hohen Nachfrage konfrontiert worden waren, hatte das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis in Windeseile reagiert. Bereits am 15. November startete in Heidelberg die erste dauerhafte Impfaktion (DIA), der weitere stationäre Impfangebote folgten. Seitdem fanden in einem Zeitraum von sechs Wochen insgesamt 67.493 Impfungen statt. Der Großteil davon (61.369 oder knapp 91 Prozent) waren Auffrischungsimpfungen. Auch insgesamt, also seit 1. Oktober, waren es weit mehr Booster-Impfungen (86,7 Prozent) als Erst- (8,9 Prozent) oder Zweitimpfungen (4,4 Prozent). Die Knappheit des Vakzins von BioNTech hat übrigens dafür gesorgt, dass mittlerweile deutlich mehr Impfdosen von Moderna zum Einsatz kamen (Moderna: 46.279, BioNTech: 31.634, Johnson&Johnson: 1.819).

Christoph Schulze, Ärztlicher Leiter Impfen im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, bei einer Booster-Impfung in der Alten Chirurgie in Heidelberg. (Quelle: Uni-Klinik HD)

Die meisten Erstimpfungen fanden mit 5.051 über die mobilen Impfaktionen statt (DIA und Impfstützpunkte: 2.044). Insofern zeigt sich, dass nach wie vor ein Bedarf an einem niederschwelligen Angebot für noch ungeimpfte Personen vorhanden ist. Um die Zahl der Erstimpfungen zu steigern, ermöglicht das Landratsamt an drei Impfstützpunkten ab sofort dauerhaft Erstimpfungen auch ohne Voranmeldung. „Wer sich zum ersten Mal impfen lassen möchte, kann einfach an den Impfstützpunkten in PHV, in Weinheim und Sinsheim vorbeikommen. Ich appelliere an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich bislang noch nicht haben impfen lassen, die Gelegenheit zu nutzen. Nur die Impfung schützt wirksam vor einem schweren Verlauf von COVID-19“, sagt Landrat Stefan Dallinger.

Geimpft wird mit mRNA-Impfstoffen oder dem Vakzin von Johnson&Johnson. Es muss lediglich der Ausweis und falls vorhanden der Impfpass und die Krankenversicherungskarte mitgebracht werden. Dies gilt natürlich auch für alle anderen Impflinge. Wer eine Auffrischungsimpfung nach einer überstandenen Infektion mit SARS-CoV-2 benötigt, muss zudem seinen Genesenennachweis mitbringen. Wer sich übrigens nach der COVID-19-Impfung (unabhängig von der Anzahl der Impfstoffdosen) infiziert, soll in der Regel drei Monate nach der Infektion eine Booster-Impfung erhalten. Wer sich vor der Erstimpfung infiziert und dann eine Impfstoffdosis erhalten hat, soll in der Regel drei Monate nach der vorangegangenen Impfung einen weiteren Booster bekommen.

Zudem hat das Landratsamt das „Impfhelden“-Portal reaktiviert. Dieses erlaubt es, unkompliziert und kurzfristig Impfwillige zu mobilisieren. So können kurzfristig verfügbare Impfdosen an allen Standorten vor allem in den Abendstunden schnell und einfach noch an den Mann bzw. die Frau gebracht werden und müssen nicht verworfen werden. „Impfhelden“ – damit sind natürlich auch „Impfheldinnen“ gemeint – können alle werden, die zeitlich flexibel und recht mobil sind. Das „Impfhelden“-Portal ist unter https://c19.rhein-neckar-kreis.de/impfhelden erreichbar. Die Registrierung erfolgt über die eigene Handynummer und E-Mail-Adresse.  Nach der Übermittlung der persönlichen Daten kann der Standort, welchen man schnell erreichen kann, und der gewünschte Impfstoff ausgewählt werden. Dieser Vorgang wird per E-Mail bestätigt. Sobald wiederum diese Mail bestätigt wurde, ist die Person als „Impfheld“ gelistet. Bei zur Verfügung stehenden Impfdosen werden die Impfheldinnen und -helden telefonisch von den Impfteams kontaktiert und bekommen eine Impfdosis angeboten.

Silke Hartmann Pressesprecherin Landratsamt RNK

Veröffentlicht am 31. Dezember 2021, 08:01
Kurz URL: https://kraichgau-lokal.de/?p=323894 

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