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Aktuelle Nachrichten und Berichte aus dem Kraichgau

1050 Jahre Bruchsal

5. März 2026 | Bruchsal, Das Neueste

Zahlreiche Veranstaltungen zum Jubiläum „1050 Jahre Bruchsal“

Mit zahlreichen Veranstaltungen erinnert Bruchsal über das gesamte Jahr 2026 an den 1050. Jahrestag seiner urkundlichen Ersterwähnung im Januar 976. Nachstehend ein Überblick über die zahlreichen Veranstaltungen im Monat April. Nähere Informationen zu allen Terminen gibt es im Internet unter www.bruchsal.de/1050-Jahre sowie bei der Abt. Kultur der Stadt Bruchsal, E-Mail [email protected], Tel. 07251-79531 und 79183.

Montag, 6. April 2026, 15 Uhr

Auf eine Hohlwegeführung durch die Kraichgaulandschaft nimmt Wanderführer Bernhard de Bortoli die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Veranstaltung mit. Auf der rund 4 Kilometer langen und 2,5 Stunden dauernden Wanderung mit geringem Schwierigkeitsgrad werden die Besonderheiten der typischen Kraichgaulandschaft in ihrer Vielfalt und Eigenart vor Augen geführt und erlebbar gemacht. Charakteristisch und prägend für den Kraichgau sind die noch vorhandenen Hohlwege, ökologische Kleinode mit ihrer spezifischen Fauna und Flora, deren Entstehen und heutiger Schutz beleuchtet werden. Die Strecke durchzieht sowohl extensiv als auch intensiv genutzte Landschaftsteile und soll vermitteln, wie sich die Kulturlandschaft im Wandel der Zeit verändert. Treffpunkt ist der Parkplatz am SchönbornGymnasium und Belvedere, Dr. Adolf-Bieringer-Straße 18. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Sonntag, 19. April 2026, 15 Uhr

Die Saalbach – ihre weibliche Form hat sich seit Jahrhunderten im lokalen Sprachgebrauch eingebürgert – war im Mittelalter die Lebensader von Bruchsal, umfloss die mauerbewehrte Stadt und lieferte auch den Antrieb der zahlreichen Mühlen, in denen das Getreide und weitere landwirtschaftliche Produkte verarbeitet wurden. Auf einen Mühlenspaziergang entlang der Saalbach nimmt mit Stadtführer Ralf Freitag seine Gäste mit. Dieser dauert rund anderthalb Stunden und ist Teil einer ganzjährigen Reihe zu den unterschiedlichen Quartieren und Landschaftselementen in und um Bruchsal, die in ihrer Gesamtheit die 1050-jährige Geschichte der Stadt und der Region am westlichen Kraichgaurand sichtbar macht. Treffpunkt ist der Eingang zur Stirumschule an der Moltkestraße 1. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Sonntag, 12. April 2026, 11 Uhr

Die 1000-Jahr-Feierlichkeiten der Stadt Bruchsal 1976 sind vielen noch als rauschendes Fest in Erinnerung. Das Fanfarentreffen mit 1300 Landsknechten am Schloss, das Festzelt für 2.000 Personen an der Großen Brücke, die Riesentorte vor dem Rathaus, der FC Bayern München auf dem Sportgelände … In ihrem mit vielen Fotos und Filmaufnahmen illustrierten Vortrag „1976 – Bruchsal begeht seine 1000-Jahr-Feier“ nimmt Stadtarchivarin Dr. Tamara Frey die Teilnehmer anhand der verschiedenen Feststätten im ganzen Stadtgebiet mit auf eine Reise in die Vergangenheit und lässt die verschiedenen Veranstaltungen und Angebote des Jubiläumjahres Revue passieren. Die Veranstaltung findet statt in der Historischen Wirtschaft des Deutschen Musikautomaten-Museums im Schloss Bruchsal. Es wird der reguläre Eintritt in Schloss Bruchsal (8 Euro) erhoben, der Vortrag selbst ist unentgeltlich.

Samstag, 25. April 2026, 10-16 Uhr

Die Musik- und Kunstschule Bruchsal (MuKs, Durlacher Str. 3-7) lädt ein zu „MuKs total“, dem Aktionstag für Kinder zum 1050-jährigen Stadtjubiläum mit Musik und Kunst. Kinder, Familien und Interessierte können in den Räumen der MuKs Bruchsal stöbern, staunen und ausprobieren. Höhepunkte sind die Mitmach-Konzerte im Rimolini-Saal, bei denen spannende Geschichten mit echter Musik erzählt werden, sowie das Instrumenten-Ausprobieren unter dem Motto „Trau dich!“. Lehrkräfte beraten den ganzen Tag und die Kunstschule öffnet ihre Türen. Food-Trucks, eine Open-Air-Bühne und der „Raum der leisen Töne“ runden das Programm ab. Als besonderes Highlight zum Stadtjubiläum können Kinder an einer musikalischen Schnitzeljagd zur 1050-jährigen Bruchsaler Musikgeschichte teilnehmen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Sonntag, 26. April 2026, 14.15 Uhr

„Strih, Strah, Stroh …“: Der mittelalterliche volkstümliche Brauch des Winteraustreibens ist seit über hundert Jahren in Bruchsal verankert, wurde vor über vierzig Jahren wiederbelebt und ist seither fester Bestandteil der Stadttradition: Beim Bruchsaler Sommertagszug bewegt sich ein fröhlicher Frühlingszug mit rund 1.000 jungen Teilnehmern aus zahlreichen Schulen, Kindergärten und Vereinen mit musikalischer Unterstützung durch die Straßen in Richtung Schloss. Mit buntem Papier umwickelte Stecken sowie die Sommertagsbrezeln sind die obligatorischen Symbole, die schon seit ältesten Zeiten den Sieg des Sommers über die Kälte des Winters versinnbildlichen. Den Höhepunkt bildet die symbolische Verbrennung des Schneemanns im Ehrenhof des Schlosses. Auf keinen Fall fehlen darf das traditionelle Lied: „Strih, Strah, Stroh, / Der Sommerdag isch do.“ Der Winter ist vertrieben, der Frühling kann kommen! Gemeinsame Veranstalter sind das Sommertagszugs-Komitee Bruchsal e.V. und die Stadt Bruchsal, der Zugweg startet am Otto-Oppenheimer-Platz und führt von dort aus entlang der Kaiserstraße über den Marktplatz in Richtung Pavillon, um über die Schönbornstraße am Finanzamt vorbei in den Ehrenhof des Schlosses einzumünden. Der Eintritt zu dieser öffentlichen Veranstaltung ist frei.

Sonntag, 26. April 2026, 18 Uhr

In diesem Jahr begeht Bruchsal gleich vier Jubiläen: 1050 Jahre seit der ersten urkundlichen Erwähnung Bruchsals, 300 Jahre seit dem ersten Gottesdienst in der Hofkirche, 140 Jahre Chor der Hofkirche und der 350. Geburtstag von Fürstbischof Damian Hugo von Schönborn, dem Erbauer des Bruchsaler Schlosses. Gründe genug also, um in der Hofkirche beim Schloss Bruchsal in einem Festkonzert das prächtige „Te Deum“ des Bruchsaler Hofkapellmeisters Johann Evangelist Brandl (1760–1837) aufzuführen. Brandl, der um 1820 als einer der „bedeutendsten Componisten unserer Zeit“ galt, war letzter Bruchsaler Musikdirektor und hat bis 1803 an der damaligen fürstbischöflichen Residenz gewirkt. Trotz seiner Vielseitigkeit und Bekanntheit zu Lebzeiten blieb ihm ein Nachruhm über den Tod hinaus verwehrt, doch erfährt sein melodienreiches Werk derzeit eine neue Wertschätzung. Kombiniert wird Brandls „Te Deum“ mit der aufgrund ihrer großen Besetzung selten zu hörenden sinfonischen Messe solennelle en l’honneur de Sainte-Cécile („Cäcilienmesse“) von Charles Gounod (1818–1893).

Die katholische Bezirkskantorei Bruchsal, der Chor der Hofkirche Bruchsal, die Bruchsaler Hofkapelle sowie Gesangssolisten musizieren mit über 120 Mitwirkenden unter der Leitung von Bezirkskantor Dominik Axtmann. Veranstalter des Konzerts ist die Röm.-kath. Kirchengemeinde Edith Stein Bruchsal in Zusammenarbeit mit der Stadt Bruchsal, Hauptamt, Abt. Kultur. Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

Dienstag, 28. April bis Freitag, 31. Juli 2026

Die Sonderausstellung „Ein Bild von einer Stadt“ zeigt mehrere Dutzend Gemälde, Zeichnungen und künstlerische Fotografien mit Bruchsaler Motiven vorwiegend aus dem späten 19. und dem 20. Jahrhundert und belegt dabei eindrücklich, wie viele Werke dieser Art in den vergangenen Jahrhunderten entstanden sind, wie viele Künstler die Stadt inspiriert hat und wie doch auch immer wieder bestimmte Sujets und Themengruppen in den Vordergrund treten. Neben „klassischen“ Motiven wie das im Krieg zerstörte Klein-Venedig oder das Barockschloss werden auch Alltagsszenen und Impressionen aus dem „neuen Bruchsal“ zu sehen sein. Stilistisch reicht die Vielfalt von spätromantischen Werken des ausgehenden 19. Jahrhunderts bis zu Arbeiten aus jüngster Zeit, worin sich die ganze Bandbreite künstlerischer Auseinandersetzung mit Bruchsal niederschlägt – ein breites Panoptikum vertrauter und weniger bekannter Motive. Die Ausstellung findet statt im Rathaus am Marktplatz (Kaiserstraße 66). Eröffnung ist am Montag, 27. April um 18 Uhr. Anmeldungen sind erwünscht an E-Mail: [email protected] oder telefonisch an 07251 79-531 oder 79-183. Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch 8 bis 16 Uhr, Donnerstag 8 bis 17 Uhr, Freitag 8 bis 12 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Dr. Albrecht Schütte CDU

Yannick

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