Winterfeier und Dielheimer Faschingseröffnung beim MGV Konkordia

Winterfeier und Dielheimer Faschingseröffnung beim MGV Konkordia

„Zwei Fliegen mit einer Klappe“ schlug auch der MGV Konkordia in diesem Jahr bei seiner traditionellen Winterfeier. Nicht nur Vereinsangehörige zog es am vergangenen Samstag in die schön dekorierte Kulturhalle, um dem bunten Programmablauf beizuwohnen. Hierzu begrüßte der 1. Vorsitzende Ulrich Grimm nicht nur den 1. Bürgermeisterstellvertreter Nico Wagenblass und den Ehrungsbeauftragten Andreas Jacubasch vom Chorverband Kurpfalz Heidelberg. Nicht minder herzlich galt sein Willkommensgruß dem fast 95 jährigen Ehrenchorleiter Rudi Uthardt, den es immer wieder zu seiner Konkordia zieht, sowie den Vertretern der örtlichen Vereine und dem Pressefotografen Hans Joachim Janik.

Der Männerchor unter der Leitung von Reiner Wagner eröffnete den Abend mit dem Titel „Schwinge dich auf mein Lied“. Aus dem Liederzyklus „Wiener Spezialitäten“ gaben die Sänger mit den zu Herzen gehenden Melodien die Titel „Wien bleibt Wien“ und „Wie mei Ahnerl zwanzig Jahr“  zum Besten.

Dazwischen lagen die Vereinsehrungen, welche von den beiden 1. Vorsitzenden Ulrich Grimm und Rolf Menges vorgenommen wurden. Beide verliehen dem Sängerkameraden Hartmuth Oellermann für 10 jährige Aktivität die Bronzene Vereinsnadel. Die Vereinsnadel in Silber bekam Stefan Büchler für 20 Jahre angeheftet. Gleich sechs Herren bekamen danach aufgrund ihrer 45jährigen Mitgliedschaft mit der Ernennung zum Ehrenmitglied die höchste Vereinsauszeichnung verliehen. Es waren dies: Heinz Beifuß, Dieter Greulich, Ralf Hessenauer, Thomas Muders, Hermann Teufel und Karlheinz Weichert. Gleich zwei Vizedirigenten darf der MGV Konkordia sein eigen nennen, Hans-Günter von Ameln und Eugen Mack.
Beide gewähren bereits seit 25 Jahren zuverlässige und kompetente Chorleitervertretung bei öffentlichen Auftritten und sogar in Chorproben. Der Dank des Vereins drückte sich durch die  Übergabe eines Präsentes aus.  50 Jahre singt inzwischen Werner Gärtner bei der Konkordia. Ihm wird die Ehrung infolge eines Krankenhausaufenthaltes nachgereicht, sowohl vom Verein als  auch vom Chorverband. Anwesend dagegen war Alois Grün. Ihn bezeichnete Ulrich Grimm als absolutes Vorbild in der Sängersache.

Die Ehrung für seine sage und schreibe 65 Sängerjahre im Verein wurde nicht nur mit Präsent und Urkunde, sondern auch mit großem Beifall der Saalgäste gewürdigt. Auch Manfred Hofstetter steht wie Alois Grün seit 65 Jahren im Dienste des „Deutschen Liedes“. Für Andreas Jacubasch war es eine besondere Freude und Ehre zugleich, den  beiden mit anerkennenden Worten und Urkunden vom Badischen bzw. Deutschen Chorverband zu danken und auszuzeichnen. Mit dem Ohrwurm „Dunkle Augen“ verabschiedete sich der Männerchor und machte Platz für „CantaDiele“, dem gemischten Chor der Konkordia.

Beim Auftritt war deutlich die Handschrift ihrer Chorleiterin Edna Weber zu spüren. Beeindruckend, wie sie es schafft, ihre sechs Monate alte Tochter Julia  und „CantaDiele“ unter einen Hut zu bringen, mit einer ganz besonderen Leidenschaft, die auch den Chor ansteckt. Entsprechend gestaltete sich auch der Auftritt mit den Liedvorträgen „Can’t stop the feeling“, Viva La Vida“ und „Hu la palu“, wobei beim 1. Titel auch Eugen Mack mit seinem Soli glänzte.

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Nach einer kurzen Pause  erfolgte schnell die Ermittlung der Gewinner aus der reichhaltigen Tombola, die von Rolf Menges moderiert wurde.

 Anschließend begann auch in Dielheim die 5. Jahreszeit, wiederum mit Rolf Menges als Moderator.

Gleich zu Beginn gab das „Tanzmariechen“ Alena Schaede die weitere närrische Richtung des Abends vor. Gekonnt und ausdrucksstark wirbelte  die 14 jährige vom KC Polizei Heidelberg über die Bühne und tanzte  sich in die Herzen des närrischen Publikums, das kräftig applaudierte. Nun Haben wir einen Teil der „Fastnachts-Show“ in einer Bildergalerie zusammengefasst …

Danach traten die „Dielemer Howe“ zu einer musikalischen Urlaubsreise an. Unschwer am großen Bühnenbild zu erkennen, muß es in Richtung Bodensee gegangen sein. Die Fischerin vom Bodensee, die der weiße Schwan im Kahn hatte, waren ein eindeutiges Indiz dafür. Stimmgewaltig neben der gleichnamigen Melodie, intonierten auch die „ Urlaubshowe“ (Hans Hirn, Hans Kraft, Hartmuth Oellermann und Peter Schuckert ) weitere Lieder. Begeistert sangen die Menschen mit.  Als sich der weiße Schwan (Nico Wagenblass) mit der Fischerin im Kahn ( Florian Gramlich ) leibhaftig  über die Bühne bewegten, gab es nur noch Raketen.

„Männer seid standhaft“ so appellierte Michael Schneider aus der „Bütt“ an seine Leidensgenossen mit der Feststellung: „Dank Fassenacht derf ich heit raus, mein Eheweib bleibt schön zu Haus. Hier ist für mich die schönste Stätte, hier bin ich Mensch und darf auch redde“. Und was er alles zu reden und zu fordern hatte klang so: „Wir fordern, sagt er in deutlichen Worten, für unsere Leistung staatliche Orden. Graviert in einer Nahkampfplakette, das Prädikat Bestarbeiter im Bette.“ Weitere närrischen Forderungen begleiteten seinen gelungenen Vortrag, um abschließend festzustellen: „Wir ernten anders als zu Haus, auswärts immer mehr Applaus. Von den Propheten ist bekannt, der Mann gilt nichts im eignen Land“. In der Kulturhalle war ihm der Applaus und die Anerkennung gewiß. 

Daß es auch paarweise an Fasnacht geht, zeigte das Männerballett  mit „Lichtblicken“ bei ihren Paartänzen.  Die Lichtblicke ( Caroline Busch, Eva Hafner, Paulina Ritz und Nadine Wieland) bewegten sich mit ihren Partnern (Stefan Büchler, Martin Busch, Holger Warzecha und Fabian Wiegand) choreographisch ansprechend über die Bühne mit beschwingter Musik. Den Auftritt vervollständigten Marius Neidig und Daniel Schemenauer.
Hier kommt die 2. Bildergalerie …. 

Eine feste Konstante bei der Konkordia sind schon seit  Jahren Marianne Greulich und Nico Wagenblass als Oma und Enkel wie im tatsächlichen Leben auch. Immer unsichtbar dabei  auch der Opa und der Onkel Gustl, der vor kurzem der Oma nachrief: „Hast Du  zugenommen?“  Oma bejahte und regte sich sehr auf: „Vor 76 Jahren wog ich noch 1500 g“. Da nutzten auch die verordneten Baldrianzäpfchen zur Beruhigung nichts. Nach einer halben Stunde Lutschen, fand sie immer noch keinen Schlaf, gestand sie ihrem grinsenden Enkel. Eine Pointe jagte die andere bei diesem herzerfrischenden Vortrag. 

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Um die ganze Welt führte die abschließende Schlagerreise das immer noch begeisterte Publikum. In landestypischem Outfit brannten die Akteure ein Feuerwerk der guten Laune ab, passend dazu auch die 23 Welthits oder Schlagerhits aus den besuchten Ländern, wie: „Einmal um die ganze Welt“, „Moskau“, „Graf von Luxemburg“, „Pigalle“,“Afrika“, „Granada“, „Zwei Kleine Italiener“, „Buenos Dias Argentina“ usw.  Ein wahrer Augen- und Ohrenschmaus, der die Begeisterung in der Halle zum Sieden brachte. Neben den bereits erwähnten Akteuren des Männerballetts waren auch Meriem Büchler, Florian Gramlich, Ricardo Mohr, Nico Wagenblaß und Jan-Sören Wipfler. Das Flugzeug als Bühnenbild gestaltete Hans Hirn, ebenso das Landschaftsbild mit Bergen und Wasser. Auch Jutta Schmitt hatte als Tanztrainerin erheblichen Anteil am Gelingen des Abends. Für die ansprechende Saaldekoration sorgten Inge Grasberger, Sigrid Menges, Ellen Janke und Beate Laier, die Sängerinnen von „CantaDiele“. Für das leibliche Wohl sorgten die Freunde vom Schützenverein Dielheim. Allen galt zum Abschluss nochmals der besondere Dank des 1. Vorsitzenden Rolf Menges. Auch dem DJ und musikalischen Begleiter Thomas, der bis in die späte Nacht für Musik und Unterhaltung sorgte.
Diese Veranstaltung bringt jedes Jahr eine prima Stimmung in den Saal, was zum „Aufwärmen“ für die „Tollen Tage“, die uns bevor stehen genau das „Richtige“ ist!

Für Sie an der Cam: Hans Joachim Janik

Veröffentlicht am 22. Januar 2020, 17:46
Kurz URL: https://kraichgau-lokal.de/?p=298166 

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