VfB Stuttgart zu Gast beim SV Sandhausen …

VfB Stuttgart zu Gast beim SV Sandhausen

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(hjj) Der „letztjährige“ Absteiger und heißer Kandidat für den direkten Wiederaufstieg, der VfB Stuttgart gastierte gestern in Sandhausen. Hier der Spielbericht unserer Reporterin vor Ort :

Der SV Sandhausen verliert am 3. Spieltag in der 2. Bundesliga gegen die Gäste des VfB Stuttgart mit 1:2 (0:1).

Nach einer Niederlage gegen Erzgebirge Aue und einem Unentschieden gegen Fortuna Düsseldorf traf der SV Sandhausen am Freitag  Abend im heimischen Hardtwaldstadion auf den Aufstiegsanwärter VfB Stuttgart.

Im Vorfeld erinnerte der Verein an das Pokalspiel im Jahre 1995, als Sandhausen im Elfmeterschießen mit 15:14 Toren in die nächste Runde einziehen konnte.

In der Buli-Saison 2016/17 haben es bisher beide Mannschaften nur auf ja 2 Treffer gebracht.

Um das Projekt „Heimstärke“ der Dachmarke „SVS –Soziale Verantwortung Sandhausen“ der Öffentlichkeit bekannter zu machen, hat der SV Sandhausen das Heimspiel gegen den VfB Stuttgart zum eigenen Integrationsspieltag ausgerufen, bei dem insgesamt 100 Flüchtlinge ins Hardtwaldstadion eingeladen werden. Zudem begleiteten sowohl einheimische Kinder als auch Flüchtlingskinder die Mannschaften auf das Feld, um auch hier den integrativen Effekt von HEIMSTÄRKE zu verdeutlichen.

Vor der Rekordkulisse von 13.083 Zuschauern und einer schwer erträglichen Hitze von 36 °C , sahen diese von Beginn an spielbestimmende Stuttgarter, doch die klareren Torchancen hatten zunächst die Spieler des SV Sandhausen: Mittelfeldspieler Thomas Pledl legte den Ball im Strafraum quer, fand aber nicht den im Rückraum mitgelaufenen Jakub Kosecki (23.). Den Gästen aus Schwaben fiel es weiterhin schwer die Defensivreihen der Kurpfälzer zu überspielen. Mit einer Standartsituation konnte der VfB sich dann durchsetzen: Berkay Özcan schlug einen Standard in den Strafraum, der Simon Terodde fand. Der Torschützenkönig der vergangenen Saison setzte sich im Kopfballduell mit SVS-Verteidiger Tim Kister durch und markiert seinen ersten Pflichtspieltreffer für den VfB zur 0:1-Führung (39.).

Nach der Pause ein unverändertes Bild: Die Gäste mit mehr Ballbesitz, aber die Chancen hatten die Sandhäuser durch eine Flanke von Pledl, die Kister an die Latte setzte (53.). Gejubelt wurde kurz darauf erneut bei den Württembergern, als Özcan mit seinem zweiten Assist VfB-Kapitän Christian Gentner bediente, der den Ball eiskalt zum 0:2 vollstreckte. Nun warfen Kulovits und Co alles nach vorne. Als goldrichtig zeigte sich die Einwechslung von Andrew Wooten. Er Stürmer tauchte nach einem Pass von Lucas Höler frei vor Stuttgarts Schlussmann Mitchell Langerak auf und erzielte umgehend den 1:2-Anschlusstreffer (76.). Am Ende dennoch zu spät. Diese letzten starken 20 Minuten reichten nicht mehr zum Ausgleichstreffer. Durch die Trinkpausen kam es zu einigen Minuten Nachspielzeit und in diesen letzten Minuten wurden doch einige VfB-Fans unruhig, da sich doch viele Spielszenen noch vor Langeraks Strafraum abspielten. Es blieb bei diesem Ergebnis, dass VfB-Cheftrainer Jos Luhukay durchaus zu schätzen wusste: „Wir sind als glücklicher Sieger vom Platz gegangen, denn fußballtechnisch und spielerisch waren wir nicht gut“. Sandhausens Cheftrainer Kocak äußerte seinen Stolz auf die Mannschaft, da es ihnen gut gelungen sei die Zentrale des VfB zu bekommen und ihnen wenig Raum zu lassen. 

SV Sandhausen: Knaller – Thiede, Kister, Knipping; Paqarada – Kulovits, Karl (64. Wooten), Linsmayer, Pledl (69. Kuhn), Kosecki – Sukuta-Pasu (75. Höler).

VfB Stuttgart: Langerak – Klein, Sunjic, Sama, Insua – Zimmermann, Zimmer (43. Tashchy), Gentner, Özcan (87. Grgic), Werner (66. Maxim) – Terodde.

Tore: 0:1 Terodde (39.), 0:2 Gentner (65.), 1:2 Wooten (76.).

Zuschauer: 13.083.

 Im Rahmen seiner Dachmarke „SVS – Soziale Verantwortung Sandhausen“ engagiert sich der SV Sandhausen für Geflüchtete und hat das Projekt „Heimstärke“ mit ins Leben gerufen. Bei dem gemeinsamen Flüchtlingsprojekt kooperiert der SV Sandhausen, mit SAP, Anpfiff ins Leben e. V., TSG 1899 Hoffenheim und FC Astoria Walldorf: „Dass erste Liga, zweite Liga und Regionalliga hier zusammenarbeiten, ist deutschlandweit einmalig“, sagte Roman Frackenpohl, Projektleiter von „Heimstärke“.
Damit das Projekt in der Region weiter wachsen kann, ist „Heimstärke“ weiterhin auf interessierte Volunteers und Partner angewiesen. 

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Spielbericht und Fotos: Ulrike Schmüser  Kraichgau-lokal.de

Veröffentlicht am 27. August 2016, 13:00
Kurz URL: https://kraichgau-lokal.de/?p=188181 

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