Theater im Bahnhof Dielheim spielt „Der nackte Wahnsinn“

Theater im Bahnhof Dielheim spielt „Der nackte Wahnsinn“
von Michael Frayn –  inszeniert von Paulina Ritz & Manfred Maier

(hjj) Wie der Titel schon sagt: „Der nackte Wahnsinn“ man könnte auch sagen „Das totale Chaos“!
Wir waren gestern bei der Generalprobe dabei und haben uns ein „Gesamt-Bild“ machen können. Ein Gesamtbild an dem wir Sie in einigen Einzelbildern teilhaben lassen wollen.
Zunächst noch eine „nicht so schöne Nachricht“ – ALLE November-Vorstellungen sind AUSVERKAUFT! … und nun die Gute: Es gibt Zusatzvorstellungen ab 11. Januar 2020 – Karten an den bekannten Vorverkaufsstellen „noch“ zu erhalten! Bekanntlich ist die Kapazität der Räumlichkeit begrenzt!
Kurz zum Stück und was Sie erwartet:
Ein raffiniert gemachtes Theater-Tohuwabohu, das mit sich selbst spielt. Ein Drei-Akter, in dem eine mittelmäßige Theatertruppe das Boulevardstück „Nackte Tatsachen“ (Nothing On im Original) probt, besser noch, was passiert, wenn dieses Truppe damit „on tour“ geht! Ein Bühnen-Fiasko, par excellence, bei dem der Zuschauer in „Wort und Bild“ mehr als auf seine Kosten kommt.

Der Untergang einer Theatertruppe, die bei der mitternächtlichen, katastrophalen Generalprobe ein Chaos verursacht, unglaublich! Eine schon komplizierte Dramaturgie fordert ein Durcheinander heraus, das in Hängern, nicht zu öffnenden Türen, verschwundenen Requisiten gipfelt und immer wieder spielen Sardinen eine Rolle! Schön dabei zu sehen, was hinter einer Theaterbühne zugeht, Eitelkeiten, Liebeleien, Eifersüchteleien und intrigante Kämpfe der Schauspielenden die ihr „Spiel im Spiel“ wichtiger nehmen, als der eigentliche Aufführung auf der Bühne. Englischer Humor ist bekannt doch hier verschwimmen sogar diese Grenzen … genau da beginnt der Wahnsinn.
Keine Panik, ruhig bleiben, entspannt zuschauen, Tränen Lachen, Durchatmen, und wenn Sie meinen Sie brauchen einen Arzt weil das Zwerchfell schmerzt, kein Thema, das ist der zwangsläufige „Muskelkater“!
Unser abschließendes Fazit nach der Generalprobe: Kann man so ein „Durcheinander einstudieren, proben und aufführen, es „scheint“ alles improvisiert zu sein. Hier zeichnet sich der gute Schauspieler aus! Wer kennt den bekannten Slogan nicht: „Nur ein Genie beherrscht das Chaos“! – genau das trifft hier zu! Für uns ein begeistertes „Kopfschütteln“! Wir wünschen der Truppe ein „Toi-Toi-Toi“ für die heutige Premiere!

Text & Fotos: Hans Joachim Janik

Veröffentlicht am 16. November 2019, 16:36
Kurz URL: https://kraichgau-lokal.de/?p=294364 

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