Meckesheim: Einwohnerversammlung in der Auwiesenhalle …

Meckesheim: Einwohnerversammlung in der Auwiesenhalle …

Vergangenen Mittwoch fand in der Meckesheimer Auwiesenhalle eine Einwohnerversammlung statt. Außergewöhnlich, wie zur Zeit Gang und Gäbe, unter Einschränkungen und Auflagen durch die Pandemie-Hygiene-Verordnungen. So war auch der Zuspruch der Bevölkerung, dabei hat man, aus „erster Hand“, in einem Rückblick, sowie die neuesten Entwicklungen in der Gemeinde Meckesheim erfahren können. 
Bürgermeister Maik Brandt begrüßte die Anwesenden und freute sich dennoch über das Interesse, das ihm durch den Besuch der Veranstaltung gezeigt wurde.  Detailliert erklärte der Ortsbaumeister Andreas Fritz, die Abgeschlossenen, Laufenden und Kommenden Projekte!
Unter anderem das Projekt „Katzengraben“, ein Hochwasserrückhaltebecken im Ortsteil Mönchzell, das zukünftig die Mönchzeller ruhiger schlafen lassen wird. Etwas größer dimensioniert, mit einem Fassungsvermögen von 8.700 m³ und einem Ablauf von 0,3 m³/sec, sollte ein Hochwasser, wie es selbst alle 100 Jahre auftreten könnte, kein Problem mehr darstellen. Die Endabnahme fand am 22.06.2020 statt (wir berichteten), eine nicht unerhebliche Bausumme von 1,1 Mio. Euro, zu 70 % gefördert, dennoch eine erhebliche Belastung für die Gemeindekasse!
Weitestgehend sind die Baumaßnahmen im Schulumfeld abgeschlossen, einer weiteren großen Investition in die Zukunft von 500.000 €uro, auch nicht gerade wenig. Dabei entstanden neben dem neu errichteten Schulanbau 75 Parkplätze, u.a. für die naheliegende AllaHopp! Anlage. Die Abnahme erfolgte am 16.06.2020. Bepflanzung und Anlegen von Grünflächen wurde vom Gemeinderat beschlossen und wird zeitnah in Angriff genommen. Auch werden noch im Herbst einige Obstbäume gepflanzt werden.

Ein weiteres Projekt, das Pumpwerk Meckesheimer Höfe, mit Gesamtbaukosten von 600.000 Euro, macht gute Fortschritte. Mit entsprechendem Bildmaterial wurde dies dokumentiert.
Das „Sorgenkind“ Altes Rathaus wurde durch den Sturm „Sabine“ in arge Mitleidenschaft gezogen, sodass eine kontinuierlicher Weiterbau ausgebremst wurde. Das Holz im Dachstuhl ist alt und marode und musste daher mit hohem Kostenaufwand ersetzt werden. Aber auch hier geht es langsam weiter.
Der Evangelische Kindergarten „wächst“ ständig weiter, die Estricharbeiten laufen auf Hochtouren!

Neubaugebiet Hummelberg II im OT Mönchzell steht kurz vor Baubeginn, die Baumaßnahmen werden das gesamte Jahr 2021 in Anspruch nehmen. Auch das Neubaugebiet „Vorderer Blösenberg II“ in Meckesheim nimmt weiter Formen an. Dabei erwies sich der Erschließungsträger LBBW als die richtige Wahl für beide Neubaugebiete.
Die Projekte, wie Unterbringung der Asylsuchenden, 1000 Bäume für 1000 Kommunen, Freies WLAN, Glasfaser-Ausbau, Über/Unterführung der Oberhofstraße, Öffentliches Bücherregal, Freiwilligentag sowie Meckser Kerwe kamen dabei nicht zu kurz und wurden wohlwollend zur Kenntnis genommen!

Ein weiteres Thema, der „Haupt-Tagesordnungspunkt“, das Friedhofskonzept 2050, nahm rund eine Stunde in Anspruch! Die Vorstellung des Konzepts lag in den Händen von Herrn Lubowitzki, der Firma Weiher, die Deutschlandweit agiert.
Wie wir schon von mehreren Gemeinden in der Region gehört haben, ein Thema, dass auch andere Kommunen auf den Nägeln brennt. Die aktuelle Situation, bezüglich Raumbedarf und Effizienz, auch für die Gemeindekassen, hat sich geändert. Da viele Erdenbürger nach ihrem Dasein eine andere Bestattungsart erfahren, sei es Friedwald oder Urnenbestattung, machen solche Überlegungen langfristig unumgänglich! Dazu kommen Anforderungen an die Bodenbeschaffenheit und „Grabpflege“, die sich der zeit anpassen müssen! Die Vorstellung des Konzepts war aufschlussreich und war fast mit Werbung und Verkauf eines Konzepts zu vergleichen. uns kam es vor, dass anfänglich interessant erschein, aber mit der Dauer zu langatmig wurde. 

Die „Fragestunde“ für die Einwohner wurde deshalb aus Zeitgründen dezimiert! Dennoch wurden alle Fragen gestellt. Bürgermeister Brandt bat expliziert darum. dass niemand nach Hause gehen solle, wenn Fragen offen wären!
Die Veranstaltung sollte maximal 120 Minuten dauern, so ließ es nur wenig Zeit für Fragen der Einwohner.
Alles in Allem, eine gute Sache, die wie eingangs erwähnt, leider nur an Quantität der Besucher zu wünschen übrig ließ! 

Hans Joachim Janik  Kraichgau-Lokal Medien

 

Veröffentlicht am 17. Oktober 2020, 10:54
Kurz URL: https://kraichgau-lokal.de/?p=309665 

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