„Kunst am Kasten“ – Slogan für die Strom und Gasübergabe-Stationen

Projektgruppe „Kunst am Kasten“

„Kunst am Kasten“ – Slogan für die Strom und Gasübergabe-Stationen

(hjj)  Vor zwei Wochen erhielten wir eine Einladung der „MVV-Energie“ Betrieb die künstlerische Gestaltung der Gasübergabe-Station in der Sinsheimewr Stiftstraße zu begleiten. Eine Projektwoche des Wilhelmi-Gymnasiums Sinsheim hat sich im Rahmen des Kunstunterichts zum Ziel gesetzt die „grauen Kästen“ zu verschönern. Alle mitglieder der Projektgruppe brachten Ihre Ideen bei einem „brainstorming“ ein und planten die Umsetzung.  Wir haben am 1. Tag der Projektwoche vor Ort ein paar Eindrücke gesammelt …

 
… und so sieht das fertige Produkt aus! 
Das waren „noch“ Amateure, die es ganz sicher noch weit bringen werden!

Hier die Pressemitteilung der Stadt Sinsheim …

“LET’S FILL THIS TOWN WITH ARTISTS”

Das städtische Beteiligungsprojekt „Kunst am Kasten“ wurde in der vergangenen Woche durch Schülerinnen und Schüler des Wilhelmi Gymnasiums fortgesetzt. Im Rahmen der schulinternen Projektwoche verschönerten sie unter der künstlerischen Leitung von Uta Kissenbeck insgesamt sechs Objekte an fünf verschiedenen Standorten.

„Wir haben erst einmal Ideen geplant, Ideen wieder verworfen und Neue geplant, Motive vorgemalt und uns mit der Farbe vertraut gemacht“, berichtete eine Schülerin. Kissenbeck ergänzte, dass nach der Entscheidung für ein Motiv auch „ganz konkrete Vorarbeiten“ zu leisten seien. So müsse zum Beispiel jedes Objekt zunächst einmal grundiert werden, ehe die eigentliche Kunstaktion beginnen kann.    

Unter Berücksichtigung des Begriffs „Heimat“ wurden den jungen Künstlerinnen und Künstlern unbegrenzte Möglichkeiten gegeben, eigene Ideen in Bezug auf das vorgegebene Thema zu finden. Ihre Interpretationen wurden auf den Kästen gestalterisch individuell transportiert und mittels verschiedener Techniken umgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler konnten an dieser Stelle nicht nur ihre „künstlerischen Freiheiten“ genießen, sondern sich auch aktiv im Sinne des Gemeinwesens beteiligen, indem sie durch die Verschönerung einiger Kästen das Bild ihrer Stadt für alle, die sich an Kunst im öffentlichen Raum erfreuen, ein bisschen bunter und heimatlicher gestalteten.
 
Einige Werke sind durch den Mut, verschiedene Stilmerkmale postmoderner Kunst zu nutzen, entstanden. An einer „Blumenwiese“  und am „Fenster zur Elsenz“ wird „Heimat“ beispielsweise zu „Kultur“ – hier findet „Kultivieren“ sowohl im wörtlichen, als auch im übertragenen Sinne statt. „Heimat ist da, wo es Obst gibt.“, findet die Künstlerin Marie-Elise. Solch postmodernes Gedankengut entstand auch in einer der gemalten Kompositionen an der Gasdruckstation, wo das Dasein der Relativität unterliegt: Michelangelos berühmtes Fresko „Erschaffung Adams“ als Neuinterpretation. Im Hintergrund nicht die Sixtinische Kapelle des Vatikans, sondern das Stift auf dem Michaelsberg.

Vielen Dank an den Baubetriebshof  für die Reinigung der Kästen, sowie den Betreibern „Netze BW“ und „MVV Energie“ für die Freigabe der Objekte. Ein großes Lob gilt den Schülerinnen und Schülern, die für die finale Fertigstellung auch über die Projektwoche hinaus an ihren Bildern arbeiteten. Durch die neu entstandenen Werke hat sich sowohl das Spektrum der mit Heimat assoziierten Motive, als auch die Bandbreite der vertretenen Kunststile im Portfolio von „Kunst am Kasten“ nochmals erweitert – Eine geniale Überschreitung von Gattungsgrenzen.

Zugesandt von Laura Olbert ebenso Fotos danach!
Einführung und Fotos davor HJJ Kraichgau-lokal.de

 

 

Veröffentlicht am 27. Juli 2018, 13:55
Kurz URL: https://kraichgau-lokal.de/?p=263868 

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