Kulturwohnzimmer PALATIN präsentierte „Maddin“ Schneider

Kulturwohnzimmer PALATIN präsentierte „Maddin“ Schneider

Auch in der Corona-Krise hatte ein „erlesenes „Publikum am vergangenen Freitag die Möglichkeit „Maddin“ Schneider im Kulturwohnzimmer PALATIN in Wiesloch den Komiker zu sehen. Er gastierte mit seine LIVE Tour „Denke macht Koppweh“ in familiärer Umgebung, streng nach den Hygiene-Verordnungen, vom Team des Palatin organisiert und vorbereitet.

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Wer den „Hesse“ kennt, wusste eigentlich was zu erwarten war. Die Lachmuskeln wurden wieder einmal richtig strapaziert!
Anmoderiert wurde er von Celine Balles, aus dem Palatin Team, die sich sichtlich freute, dass dieser Abend so positiv angenommen wurde, wünschte viel Vergnügen und gab die Bühne frei!
Interaktiv suchte er sich einige Besucher aus dem Publikum aus, mit denen er „spielte“! So waren es am Freitagabend „Isabella, Uwe und Werner“ die Auserwählten. 
Zunächst stieg er mit der „Vergesslichkeit“, die eigentlich jedem bekannt, aus eigener Erfahrung, in das Programm ein!
Das Haus verlassen und gleich fangen die Zweifel an: „Hab isch vergesse de Herdd auszuschalde?“ Begleitet mit seiner unnachahmlichen Mimik und Gestik, typisch hessischem Dialekt, hatte er die Lacher gleich auf seiner Seite. „Ma kann sisch Eselsbrigge baue, indem ma sein‘ Kopp gesche die Haustür‘ bollert, damit ma sisch erinnen kann!“ Damit war auch klar was mit dem Titel seiner Tour gemeint ist! Immer wieder fragte er Isabella & Uwe, ob es ihnen genauso ginge.

Natürlich durfte die „Anglikanisierung“ uff Hessisch nicht übergangen werden. Das brachte er mit dem Beispiel „Wörscht-Käs“ deutlich zum Ausdruck!
Kleiner Auszug aus seiner „Seite“ … „Warum denken wir uns meistens den „Wörscht Käs“ aus, anstelle des „Best Käs“. Und warum so viele Gedanken der Kategorie „Ich-hab-einen-an-der-Waffel“ durch unseren Kopf sausen.

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Die Fallbeispiele, die Maddin hier liefert sind schreiend komisch: Was zum Beispiel, wenn ein Vögelchen durch das offenstehende Fenster fliegt und sich auf das Hebelchen des Toasters setzt?“
So zog sich das Ganze wie ein „roter Faden“ durch den Abend. Auch den „Säbelzahntieescher“ ließ er nicht aus bei dem Gedanken, ob er die „Höhl‘ aaach rischdisch valosse hat“, bevor er des „Middach esse jaare gegange is?“ „Pause mache ma aach ned, isch geh‘ raus, un ihr zählt uf Fünf, donn wäre 20 Minudde vergange un isch komm donn ofach widda eroi, wie wenn isch 20 Minudde draus gewässt wär!“ Gesagt getan, diese unterhaltende Komik kam beim Publikum sehr gut an!

Am Ende zeigt uns der Komiker aber, dass die beste Art des Denkens das Nicht-Denken ist. Zu kompliziert? Nicht, wenn Maddin es erklärt! Und vor allem so lustig, dass man viele negative Gedanken und Sorgen einfach weglachen kann!

Hans Joachim Janik Kraichgau-Lokal Medien

Veröffentlicht am 18. Oktober 2020, 17:58
Kurz URL: https://kraichgau-lokal.de/?p=309719 

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