Kerweeröffnung im Schreinerdorf – Eschelbronn

Kerweeröffnung im Schreinerdorf – Eschelbronn für mich ein Novum – man kommt eben so rum im Land

(hjj) Einladung von Bürgermeister Marco Siesing gefolgt und nicht bereut! Das Wetter hat gehalten, das illustere Kerwevolk ist zahlreich erschienen, sogar politische Prominenz war unter den Gästen. Mit den „akademischen“ zehn Minuten Verspätung begrüßte der „Kerwepfarrer“ zunächst die Gäste ehe der Bürgermeister seinen Teil dazu beitrug, ehe er genötigt wurde den „Rathausschlüssel“ für 3 Tage abgeben mußte – aus welchem Material der Schlüssel – klar aus Holz! Der Musikverein spielte auf und der Männergesangverein Eschelbronn stimmte das wohl bekannteste Lied im Lande an – das Badnerlied und viele sangen mit, ein Textblatt hatte man verteilt, für diejenigen, die nicht ganz textsicher waren. Doch zuvor gab, wie es so üblich ist, der Kerwepfarrer kund, was sich so im „Örtle“ getan hatte über das Jahr – ein kleiner Rückblick, aus dem ich einige Stellen kurz erwähnen möchte.
unter anderem hob er darauf ab, dass der Bürgermeister noch immer kein Bauplatz gefunden habe, ob ihm die richtigen Beziehungen fehlen, dafür habe aber der Marktplatz ein akzeptables Aussehen erreicht. Die vom Bauhof gepflanzten Bäume am Sportplatz haben das viele Wasser nicht vertragen und sind daher immer weniger geworden. Der Bauhof hatte scheinbar überhaupt viel zu tun, mit Wasserschäden von oben und von unten- womit ein Wasserrohrbruch gemeint war. Dabei wurde wohl eine Stromleitung in Mitleidenschaft gezogen und somit waren auch die Nachbargemeinden betroffen. Andererseits hat man eine Krippengruppe eingerichtet, da durch den Kinderboom in der Gemeinde der Kindergarten zu klein geworden war. Auch die Bauplätze fanden reissend Absatz, nur der Bürgermeister ging scheinbar leer aus. Zur Auflockerung hier ein paar Impressionen von der Eröffnung …

Ein Ordnungshüter wurde eingesetzt, um die Parkplatz Probleme in den Griff zu bekommen – ohne Erfolg, die Gewohnheit siegte über die Obrigkeit. So kam er über Drogen zum Ortsschild Diebstahl und Schmierereien, welche man als Graffiti bezeichnet hat. Auch ein Baum, der wohl gefällt wurde um einen Parkplatz für den persönlichen Gebrauch zu generieren. Auch das „alte Leid“, den Schlumpeldiebstahl, den Mönchzeller Gesellen verübt hatten, ließ man nicht aus. Last but not least wurde die neue Schlumpel präsentiert – HILDI soll sie heißen, auf die man besser aufpassen wolle. Ein Novum dieses Jahr scheint das Mitwirken des Männergesangvereins bei der Eröffnung gewesen zu sein, der wie erwähnt zwei Beiträge brachte. Doch nun das Wichtigste, der Faßanstich, den Marco Siesing mit zwei kräftigen Schlägen vollzog und das kühle Blonde „Fürstenberger“ konnte fließen. Danach spielten die bekannten LEHMANN – Brothers fetzige Rhytmen aus der Rock’n Roll Zeit zur Unterhaltung der zahlreichen Gäste.
So wünschen wir der Kerwe einen schönen Verlauf, ohne besondere Vorkommnisse, mit schönem Wetter, gutem Durst und Hunger, wogegen man bestens vorbereitet ist! Heute ist nicht alle Tage – ich komm wieder – keine Frage!

Text & Fotos: Hans-Joachim Janik    kraichgau-lokal.de

Veröffentlicht am 8. September 2017, 23:10
Kurz URL: https://kraichgau-lokal.de/?p=228141 

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