Kabelinternet im Raum Angelbachtal wird für Gigabit umgebaut – Presserunde am Donnerstag …

Kabelinternet im Raum Angelbachtal wird für Gigabit umgebaut
Seit geraumer Zeit laufen umfangreiche Wartungs- und Ausbauarbeiten im Kabelnetz der Tele Columbus Gruppe. Anwohner in Angelbachtal, Malsch, Mühlhausen, Östringen, Rauenberg sowie in den Sinsheimer Ortsteilen Eschelbach und Waldangelloch sollen mit ihrem Kabelanschluss von PŸUR schon bald mit Geschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit im Internet surfen können.

Zu einer Presserunde waren am gestrigen Donnerstag die Bürgermeisterin von Malsch, Sibylle Würfel, der Oberbürgermeister von Sinsheim, Jörg Albrecht, Mühlhausens Bürgermeister, Jens Spanberger und als Gastgeber, der Bürgermeister Angelbachtals Frank Werner, sowie Vertreter der Presse zu einer Informationsrunde zusammengekommen.
Der Referent und Direktor des Gebietsmarketings der PŸUR, Mike Spottke, erklärte das Konzept des „digitalen Ausbaus“ in Wort und Bild.

Da wir in diesem Thema keine Neulinge, sondern schon vor mehr als einem Jahrzehnt diesbezüglich medienbegleitend involviert sind, nichts Neues. Wir stellten dabei fest, dass die Arbeiten zur Modernisierung des digitalen Netzes der angesprochenen Gemeinden und Stadtteile eigentlich nur ein „Aufbohren“ des Bestandes bedeuten. Die geplanten Arbeiten finden vor allen an Verteilern und Abzweigern statt. Die gesamte Kabelanlage wird überprüft, Verstärker und Kabelverbinder bei Bedarf erneuert. Damit sollen optimale Voraussetzungen geschaffen werden, die Kabelnetze auf das Gigabitzeitalter vorzubereiten. Die Maßnahmen werden in den einzelnen Ortsteilen Stück für Stück durchgeführt und erst Anfang kommenden Jahres vollständig abgeschlossen sein.

Das Unternehmen will in den benannten Ortsteilen rund 10.000 Wohnungen an das moderne Glasfasernetz anschließen, um stabile Internetverbindungen mit höchsten Bandbreiten anbieten zu können.
Der Anschluss ist aber nicht mit „Glasfaser bis ins Haus“ sondern lediglich, durch Signalverstärkung zu höheren Geschwindigkeiten und Bandbreite möglich! Derzeit ist das bei Koaxialkabel bis zu einem Gigabit möglich! 

Die Internet und Medienlandschaft unterliegt aber zukunftsorientiert bei Bandbreiten, die sicher weit höher liegen werden! Es sei denn, man benötigt „nur Internet und Telefon“ nicht aber hochauflösendes Fernsehen, was bereits digital mit 4K und sogar teilweise mit 8K zur Verfügung gestellt wird. Will man Bilder in „lebensechter“ Qualität und „ruckelfrei“ via Netz empfangen, so reichen Bandbreiten in der Zukunft unter 1 Gigabit nicht aus. 
Dabei ist immer zu bedenken, dass alle verarbeiteten Leitungen ein „shared“ Medium ist, will heißen, die Bandbreite müssen sich alle „point-to-point“ angeschlossenen Nutzer teilen!
Der digitale Ausbau ist in Deutschland lange als „Stiefkind“ behandelt worden und das macht sich nun extrem bemerkbar.
Diese, unsere Einschätzungen sind nach bestem Wissen hier dokumentiert, wie jeder einzelne Endverbraucher/Kunde damit umgeht, ist seine Entscheidung. 
Wir hoffen Ihnen etwas Aufklärung zu diesem Thema näher gebracht zu haben!
© Kraichgau-Lokal Medien 2021

Veröffentlicht am 12. November 2021, 06:44
Kurz URL: https://kraichgau-lokal.de/?p=322657 

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