Europäisches Filmfestival der Generationen zum 3. Mal Gast in Meckesheim

Europäisches Filmfestival der Generationen zum 3. Mal Gast in Meckesheim

Zunächst die „Präambel“ – Begrüßung durch den Bürgermeister Meckesheim’s Maik Brandt:

„Liebe Besucherinnen und Besucher,

ich wollte es mir nicht nehmen lassen Sie hier und heute zum Europäischen Filmfestival der Generationen herzlich willkommen zu heißen . Die Gemeinde Meckesheim nimmt nach 2018 und 2019 bereits zum 3. Mal am teil und ich stelle fest, dass wir stetig an Zuspruch gewinnen und die Veranstaltung damit schon etabliert und gut angenommen ist. Und dass wir in Zeiten von Corona sogar eine Steigerung der Besucherzahlen verzeichnen, zeigt das Interesse an dieser Veranstaltungsreihe und ich darf Ihnen schon jetzt versichern, dass wir im nächsten Jahr wieder mit dabei sein werden. Dies dann hoffentlich ohne die notwendigen Schutzmaßnahmen. Schauen wir frohgemut in die Zukunft.
Ich möchte mich noch bei folgenden Akteuren bedanken, das sind zu einem

  • Herrn Rietzschel von der Verwaltung für die Organisation des Festivals, beginnend von der Mitwirkung bei der Auswahl, Bewerbung, Reservierung und Betreuung
  • Frau Sauer als Vorsitzende vom Kreisseniorenrat e.V. und Herrn Bitz vom Pflegestützpunkt des RNK
  • Herrn Mall (Hausmeister)

Die liebenswerte Komödie über vier innovationsfreudige Rentnerinnen ist bis heute in der Schweiz der zweiterfolgreichste Film.
Genießen Sie die hoffentlich unbeschwerten Stunden bei uns. Ich wünsche Ihnen viel Spaß.“

Es konnte also losgehen! „Die Herbstzeitlosen“ der Titel gut gewählt, einesteils der schönen Landschaftsaufnahmen in der Schweiz, Trub im Emmental und andererseits eine treffende Anspielung auf eine Seniorinnengruppe- man höre „Seniorinnen“, die sich nicht unterbuttern ließen! Die „Herrlichkeit“ meinte es immer wieder versuchen zu müssen, final aber „klein beigeben“ mussten.

Kurz zur Handlung des preisgekrönten Films …
Martha führt einen kleinen Dorfladen im idyllischen Trub, in der Schweiz. Doch nach dem Tod ihres Mannes hat sie nur noch wenig Freude am Leben. Ihre Freundinnen ermuntern sie, sich endlich ihren lang gehegten Traum einer eigenen Dessous-Boutique zu erfüllen. Mit der Laden-Eröffnung sorgt Martha für das Dorfgespräch, zumal ihr Sohn Walter als Dorfpfarrer moralische Bedenken gegen den Reizwäschetempel hat. Doch Martha mag nicht mehr dem traditionellen Verhaltenskorsett ihrer Umwelt entsprechen, stattdessen beginnt sie couragiert und mit viel Elan ihre eigenen Vorstellungen und Wünsche vom Alter in die Tat umzusetzen.“
Es gibt leider KEINEN vernünftigen Trailer, den es einzustellen lohnt – schade eigentlich!

 
Die liebenswerte Komödie mit vier innovationsfreudigen Rentnerinnen ist bis heute zweiterfolgreichster Schweizer Film!  Zu den „Fakten“:
DIE HERBSTZEITLOSEN – Schweizer Komödie über veraltete Alters- und Frauenbilder
Die Darsteller:
Stephanie Glaser: Martha Jost – Annemarie Düringer: Frieda Eggenschwyler – Monica Gubser: Hanni Bieri – Heidi Maria Glössner: Lisi Bigler – Hanspeter Müller-Drossaart: Walter Jost – Manfred Liechti: Fritz Bieri – Peter Wyssbrod: Ernst Bieri – Monika Niggeler: Shirley Bigler – Walter Ruch: Herr Loosli – Matthias Fankhauser: Heimleiter Brunner – Lilian Naef: Vreni Jost – Alice Brüngger: Lotte – Andreas Matti: Fahrlehrer Fankhauser – Urs Bihler: Stoffverkäufer in Bern

Regie: Bettina Oberli | Land: Schweiz 2007 | Länge: 90 Min. | Altersempfehlung: ab 12 Jahren

Im Anschluss konnte über den Inhalt und die Wirkung des Fils diskutiert werden.

Die Publikumsgespräche im Anschluss an die Filmvorführungen sind zentraler Bestandteil des Festivalkonzepts. Diese werden durch Fachexperten aus Praxis, Wissenschaft, Kommune und Politik geführt. Der Film dient sozusagen als Medium, als Kommunikationsmittel, um ins Gespräch zu kommen und Fragen aufzuwerfen: Über das eigene und das gemeinsame, heutige und zukünftige Alter/n. Es soll das Bewusstsein für den demografischen Wandel fördern wie auch die Bedeutung für ein aktives und gesundes Altern. Es soll den Dialog der Generationen fördern wie auch die Bereitschaft für bürgerschaftliches Engagement.

Unser Fazit, gleichzeitig auch Schlusssatz der Hauptdarstellerin Martha Jost: 
„Es ist nie zu spät etwas Neues anzufangen!“
Das heisst  ganz einfach nicht aufzugeben, auch Widerstände überwinden, seinen Traum zu leben!

Mit diesem Schlusssatz wünschen wir ein schönes Wochenende, vor allem bleiben Sie gesund!

Text und Medienzusamenstellung: Hans Joachim Janik 

Veröffentlicht am 2. Oktober 2020, 23:14
Kurz URL: https://kraichgau-lokal.de/?p=309041 

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