Ein schöner Tag in St. Nicolas-de-Port – Potée portoise …

Potée portoise …? Was ist das?

              

        … das ist Potée portoise!

(hjj) Bei uns würde man sagen: Schlachtplatte mit Kartoffeln und Kraut, herzhaft gewürzt, aber das ist nicht alles! Begleitet wird die Präsentation mit einem farbenfrohen Umzug durch das Ortszentrum in den Trachten der Partnerstadt und den umliegendend Gemeinden, ja sogar aus dem benachbarten Belgien sind Gäste gekommen! Auch eine Delegation Dielheims – klein aber fein, war unter den Teilnehmern, doch dazu später mehr. Am Sonntagmorgen, kurz nach 7.00 Uhr, machte sich ein Kleinbus, mit Patrick Dorner als Fahrer, auf den Weg nach St. Nicolas-de-Port der französischen Partnerstadt Dielheims. Die Autobahn war frei, das Wetter schön, zwar noch recht kühl, das sollte sich aber im Laufe des Tages ändern! Nach einer kurzen Rast auf einem Autobahnparkplatz erreichte die Delegation gegen 10.00 Uhr den Salle des Fêtes in SNDP.

Patrick und Myriam kümmerten sich um den Kontakt zur Stadtverwaltung und zwischenzeitlich trafen immer mehr „Umzugteilnehmer“ ein. Man kam ins „Gespräch“ und gleich wurden neue Kontakte geknüpft – toll, es wurde deutsch-französisch kommuniziert, teilweise mit „Händen und Füßen“, wie man so schön sagt! Pünktlich um 11.00 Uhr, angeführt von einer Musikkapelle, setzte sich der Zug in Bewegung durch eine Baustelle dann der Rundweg um die Basilika, ein Kleinod in SNDP! Auf einem Platz auf halbem Weg war eine Bühne aufgebaut, vor der für die Umzugsteilnehmer bestuhlt war. Hier wurde die Potée portoise präsentiert sowie ein leckerer Rosé.

Mit Beifall belohnt wurde von den Einheimischen die Verleihung von Urkunden für besondere Verdienste um die Stadt und den Handel, was aber für die Dielheimer Delegation nicht von großem Interesse war. Danach konnte man von der Potée portoise kosten, auch vom Rosé, was sich aber als sehr gefährlich erweisen könnte, denn die Temperaturen stiegen ständig an und erreichten gegen Mittag die 24 Grad. Der Markt an den Straßen ist wie der „Mälscher oder der Fohlenmarkt“ zu sehen, also nichts Aussergewöhnliches für Dielheimer, aber sehen sie selbst was ich eingefangen habe. Nach der Zeremonie war die „Dielheimer Delegation“ 8 in Worten acht- inklusive mir – zu einem Empfang mit Aperitif und dem Mittagessen im Rathaus eingeladen worden. Gemeinderäte deckten den Tisch und servierten das Essen !!! – hallo Dielheim…! Zu dem Essen wurde Wein, Wasser und Baguette gereicht, obligatorisch in Frankreich – danach gab es Käse und eine tolle Torte mit den Wappen von Dielheim und SNDP! Wirklich ein klasse Empfang für unseren kleinen Haufen – Chapeau! Immer ein herzliches, ehrliches Lachen – ich fand das einfach bemerkenswert… jetzt liegt es an Dielheim bei nächster Gelegenheit zu zeigen, was Gastfreundschaft heißt – ist ja bald soweit! Ich habe in Erfahrung gebracht, dass der Bürgermeister, sowie dei Gemeinderäte Ehrenamtliche sind !!! Und dafür meine Hochachtung – klar das Budget (Haushalt) entspricht bei weitem nicht dem Dielheims! Hier noch ein paar Bilder der Basilika … 
Nach dem Mittagessen noch einen kleinen Rundgang durch den Markt und ein Besuch der Basilika – was allein schon einen Ausflug nach SNDP wert ist – einen Ausflug zu Freunden! Gegen 16.00 Uhr machte sich die DELEGATION wieder auf den Weg nach Hause. Gegen 19.15 Uhr erreichten wir gesund und munter, wohl aber doch geschafft Dielheim. 

Text & Fotos: Hans-Joachim Janik

Veröffentlicht am 10. April 2017, 06:00
Kurz URL: https://kraichgau-lokal.de/?p=210113 

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