Ein Blick über die „lokal-regionalen“ Grenzen – lohnenswert – Tropfsteinhöhle Eberstadt

Die Tropfsteinhöhle Eberstadt verdankt seine Entdeckung dem sprichwörtlichen Zufall.

Immer auf der Suche nach besonders schönen Ausflugzielen haben wir uns auf den Weg nach Buchen-Eberstadt gemacht, um ein Kleinod der Natur zu besuchen!

Kurz zur Historie …

Am 13. Dezember 1971, als sich der Staub und Pulverdampf nach einer Sprengung im Muschelkalkbergwerk verzogen hatte traute man seinen Augen nicht! Es wurde ein großer Spalt sichtbar, den man zunächst vorsichtig erkundete. Bereits die erste Sichtung war der Blick auf ein geologisches Naturwunder. Atemberaubend hat die Natur ihr Werk über viel Jahre wachsen lassen! Tropfsteinformation wurden sichtbar, wohl einmalig in Süddeutschland.

Ein Besucherzentrum wurde im Laufe der Jahre erbaut, das in verschiedenen Stationen die Erdgeschichte verdeutlicht!
Jedes Jahr kommen zahlreiche Besucher, um dieses Wunderwerk, deren Teile auch gleich einen Namen fanden, zu bestaunen. So entstand die „Hochzeitstorte“, der „Haifischrachen“ oder der „Vesuv“ und vieles mehr. Mit Phantasie kann man selbst „Eindrücke“ ausdrücken. Mühelos begehbar, schlängelt sich der nun gut ausgebaute Weg rund 600 Meter durch die Höhle. Selbst Rollstuhl-Fahrer haben mit etwas Unterstützung keine Probleme beim Besuch!

Eine Führung dauert ein knappe Stunde und so genossen wir die Ausführungen der fachlich kompetenten Führerin Caroliné Semma. Sonderführungen können ebenso gebucht werden, bei den moderaten Eintrittspreisen sollte es jedem Naturbegeisterten kein Problem bereiten mehr über die Geschichte unserer Mutter Erde zu erfahren!
Leider hat in den vergangenen Jahren so mancher Besucher Teile der zu erreichenden Stalagmiten (vom Boden empor wachsend) und Stalaktiten (von der Decke nach unten wachsend) abgebrochen und als Souvenir mit nach Hause genommen!
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Auch sollten solche „Gebilde“ nicht berührt werden, eine Berührung des Tropfstein hinterlässt geringe Mengen an Fett und anderen an der Haut haftenden Substanzen. Dadurch wird das natürliche Wachstum des Steins an dieser Stelle behindert. Auch das Fotografieren ist nicht erlaubt, da das Blitzlicht eine Beeinträchtigung darstellt.
Wir haben ein lichtstarkes Objektiv verwendet und uns ausdrücklich die Genehmigung geholt! 
Schließlich sollte noch erwähnt werden, dass sich am Besucherzentrum ein Restaurant befindet, das seine Gäste kulinarisch verwöhnt! Auch ein Besuch der Stadt Buchen ist zu empfehlen, bummeln in einem beschaulichen Städtchen im Herzen des Odenwalds. 
Wir haben den Besuch genossen und werden gerne wieder vorbei schauen!

© Kraichgau-Lokal Medien 2022

Veröffentlicht am 21. April 2022, 17:54
Kurz URL: https://kraichgau-lokal.de/?p=326538 

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