Chronologie der vergangenen Woche mit Amtseinführung Fr. Dorando

Chronologie der vergangenen Woche mit Amtseinführung Fr. Dorando GS Horrenberg
mit Events und Festen gespickt, legen wir also los!

(hjj) Das Jubiläum der Feuerwehr Mauer, war für uns mit Priorität besucht … 100 Jahre ist eine stolze Zahl und so wurde auch gefeiert. Das war aber nicht das einzigste Fest, das wir besuchten. Zwar nur kurz, dennoch intensiv, die Einweihung des Sportgeländes in Eschelbach, eine Modenschau mit Benefiz-Charakter in Baiertal, die Oldtimer- Ausstellung in Dielheim mit Vorprogramm am Freitag , das Dorffest in Dielheim-Unterhof … nehmen wir den Mittwoch, mit der Amtseinführung der neuen Rektorin in der GH Horrenberg, Frau Sabine Dorando, und den Vortrag im Englert-Haus über Gambia noch dazu, so ist einiges aufzuarbeiten. Nicht jammern, also legen wir los … am Besten chronologisch … wobei jede Veranstaltung zu ihrem Recht kommt … einzeln! Hier …

Amtseinführung der neuen Rektorin Sabine Dorando in der Grundschule in Horrenberg

Die Kulturhalle in Horrenberg, dekorativ gestaltet, war Schauplatz der Amtseinführung von Rektorin Sabine Dorando. Aufgeregte Schulkinder und eine große Anzahl Gäste prägten den ersten Eindruck.
Seit der Verabschiedung und Pensionierung ihrer Vorgängerin Cornelia Garimort, Ende Oktober 2018, hatte Sabine Dorando kommissarisch die Leitung der Grundschule Horrenberg übernommen. Nun sollte also die offizielle Amtseinführung die Zukunft der Schule besiegeln.
Seit Tagen, so wurde uns bestätigt, liefen die Vorbereitungen, um der Feierstunde einen angemessenen Rahmen zu bieten. Moderiert wurde die Feier von der stellvertretenden Schulleiterin Melanie Steiner, die auch die Begrüßung der Gäste übernommen hatte.
Darunter der Vertreter des Staatlichen Schulamts, Michael Körber, Bürgermeister Thomas Glasbrenner, Ortsvorsteher Harald Seib, Pfarrer Rudolf Grammetbauer, Pfarrerin Regina Bub,  Gemeindediakon Matthias Flender, Gemeinde und Ortschaftsräte, Vertreter der Gemeinde Personal der Schule, Freunde der neuen Rektorin und nicht zuletzt die Kinder der Grundschule.

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Mit einem „Willkommens-Liedbeitrag“, extra getextet und einstudiert, begrüßten alle Schulkinder „Ihre neue Rektorin“, ein farbenfrohes Bild auf der Bühne. Leise und geordnet, wie sie die Bühne betreten hatten, verließen sie wieder die Halle, nicht ohne einen großen Beifall der Gäste mitzunehmen, um Michael Körber Platz zu machen.
In einer, schon fast Laudatio, begrüßte auch er die Gäste, besonders Frau Dorando und deren Familie. Als Glücksfall für die Grundschule Horrenberg bezeichnete er den Schritt und die Entscheidung  auf ein komplettes Schulleitungsteam zurückgreifen zu können. Damit ist die Kontinuität und die vertrauensvolle Aufgabe der Bildung und Erziehung durch erfahrene und hochengagierte Kolleginnen für die Zukunft gesichert. Eigentlich konnte sich Frau Dorando, so Körber, eine solche Aufgabe nicht vorstellen. Mit einer schelmischen Frage zu unserem Bildungssystem zitierte er Loriot: „Eine Semmel hat 140 Kalorien, 700 Semmeln pro Jahr 98.000 Kalorien, diese werden benötigt um einen Elefanten eigenhändig 9 Zentimeter weit zu tragen! – aber wozu? Diese Frage, dann und wann unsinnig erscheinend, sollte dokumentieren, dass die Wissensvermittlung nur ein Teil der Aufgabe ist, die man im Schuldienst hat. Es folgte eine Vita, welche das ganze Spektrum  der Ausbildung und Aufgaben , sowie familiäre Höhepunkte im Leben von Sabine Dorando  aufzeigte und das war nicht wenig. Bei vielen anderen Menschen auch, wurde das Hobby zum Beruf, das zeugt auch dann von Spaß am Tun. Die Naturverbundenheit gab schließlich den Ausschlag sich hier im Kraichgau niederzulassen. Respekt vor allen Menschen ist eine Tugend, die Sie als Leitbild für ihre Arbeit oben anstellt. Dazu hat sie ein aufgeschlossenes Kollegium, und einen Schulträger, bei dem ihre  Arbeit auf fruchtbarem Boden fällt und ein funktionierendes Miteinander gewährleistet.  So könnte r noch viel mehr Gründe aufführen, die zu dieser Entscheidung geführt haben. Mit einem Satz von Albert Einstein, der einmal sagte: „Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben!“, zeigte er die uns bewegenden Gedanken nochmals auf. Mit dem Dank und dem Versprechen alles zur Unterstützung zu tun, um das Wohl der Zukunft unserer Kinder zu sichern.
Eine Ernennungsurkunde habe er nicht dabei, da bis dato „von oben“ ein Erlass zum Stopp von Beförderungen besteht, der aber in Kürze aufgehoben werde. Wieder ein Grund mehr für einen erneuten Besuch.
Nun war die Klasse 4 an der Reihe, die eine akrobatische Schau zur Freude der Gäste bot.

Als Nächster trat Bürgermeister Glasbrenner an das Pult, begrüßte die Anwesenden und versprach sich kurz zu fassen, einzig und allein der Zeit wegen. Auch er zitierte einen Philosophen und Universalgelehrten, Gottfried Wilhelm Leibniz :“ Wer seinen Schülern das ABC beibringt hat eine größere Tat vollbracht als der Feldherr, der eine Schlacht geschlagen! Damit wollte er ausdrücken, wie wichtig es ist, das angesammelte Wissen an die jungen Menschen weiterzugeben. Er ist froh, dass dies hier in Horrenberg so gut funktioniere und nun kontinuierlich weiter geführt werde. Die Unterstützung des Kollegiums, der Eltern und nicht zuletzt der Gemeinde bei ihrer neuen Aufgabe kann sie sich gewiss sein. Damit will ich nochmals die Gelegenheit nutzen das Bild des Lehrers, das noch immer in der Öffentlichkeit kursiert ins rechte Licht zu rücken. Die Aufgabe die Kinder zu erziehen liegt auch in der Hand der Schule, man traut aber den Pädagogen, die sich angeblich gegen Innovationen sperren wenig zu. Schade, denn eben an dieser Stelle werden die Kinder auf die Zukunft in der Gesellschaft entscheidend vorbereitet. Nicht nur das Beibringen des ABC und des Einmaleins  sind die Aufgaben der Schule, sondern auch lernen konzentriert zu arbeiten, familiäre Probleme auffangen, Kinder aus Migrantenfamilien integrieren, all das umfasst das Spektrum einer Schule, vor allem einer Grundschule. Die Arbeit einer Rektorin endet nicht mit dem Gong der Schulglocke, sondern erstreckt sich auch auf die soziale Verantwortung einer „Managerin eines mittelständischen Unternehmens“. In diesem Sinne vertrauen wir Ihnen die Kinder unserer Gemeinde an und wünschen Ihnen ein gutes Gelingen.

Es folgten weitere Grußworte, unter anderem der lokalen Personalrätin Ute Sendner, der Partnerschule aus Dielheim, vertreten durch Rektor Patrick Merz, den kirchlichen Vertretern beider Konfessionen, Pfarrer Rudolf Grammetbauer, Pfarrerin Regina Bub, der örtlichen Vereine, Ekkehard Feßenbecker und des Fördervereins der Grundschule Marc Blum.
Natürlich waren einige der Gäste nicht ohne eine „kleine Aufmerksamkeit“ zu dieser Feier gekommen, welche Sabine Dorando sichtlich erfreut und dankend angenommen hat.
Zum Abschluss der Feierstunde trug der Lehrer und Verwaltungschor mit einem „Ständchen“ zur Abrundung bei, ehe die neue Schulleiterin Sabine Dorando  die Schlussworte an ihre Gäste richtete. Dabei versprach und beteuerte sie erneut, dass sie sich ihrer Aufgabe bewusst ist und ihre ganze Kraft dem Wohl der Kinder widmet. Dankte für die große Unterstützung vom Kollegium, den Mitarbeitern der Gemeinde und den Eltern. Auch auf den Rückhalt der Familie kann sie sich jederzeit verlassen, was ihr zusätzlich Motivation gebe.


Schließlich lud sie ihre Gäste zu einem Umtrunk mit Imbiss ein, welches der Feierstunde einen würdigen Abschluss bescherte. 
Weitere Berichte folgen in Kürze, wir hoffe, dass sich niemand benachteiligt fühlt. Schauen Sie einfach mal wieder vorbei. Wir würden uns sehr darüber freuen. Den Schulkinder, insbesondere, wünschen wir eine schöne letzte „Arbeitswoche“ – freuen Sie sich auf Ferien und Urlaub!

Text & Fotos: Hans Joachim Janik

Veröffentlicht am 22. Juli 2019, 10:22
Kurz URL: https://kraichgau-lokal.de/?p=286252 

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