„Baggerbiss“ – Spatenstich mit dem Bagger – an der K3520 bei Östringen

„Baggerbiss“ – Spatenstich mit dem Bagger – an der K3520 bei Östringen
Ausbau der Kreisstrasse zwischen Mühlhausen und Östringen

K3520 bei der Waldkapelle Ösringen

(hjj) „Großer Bahnhof“ am gestrigen Mittwoch Nachmittag bei der „Waldkapelle“ in Östringen. Zum Auftakt der geplanten viermonatigen Bauzeit hat Landrat Dr. Christoph Schnaudigel nach einem „Crash-Kurs“ in der Bedienung den Baggerlöffel in die Erde gebohrt, den Baggerbiss ausgeführt. Chapeau, davon träumt manch kleiner Junge. Zuvor hatte man sich vor der Waldkapelle, die sicher allen bekannt ist, versammelt, um die Historie dieses Projekts darzustellen. Zunächst ergriff der Landrat des Landkreises Karlsruhe das Wort.

Er begrüßte zunächst die Anwesenden Gäste und Zuschauer, darunter auch seinen Kollegen Stefan Dallinger, Landrat des Rhein-Neckar-Kreises, Landtagsabgeordnete, die beiden Bürgermeister der Anliegergemeinden Spanberger aus Mühlhausen und Geider aus Östringen. Desweiteren einige Gemeinderäte beider Gemeinden, die Verantwortlichen der ausführenden Baufirmen und nicht zuletzt die Pressevertreter und anwesenden Gäste.

Landrat Dr. Schnaudigel

Er reflektierte über die Historie des Projekts, Beschlüsse Baukosten und Finanzierung, dabei mit einem kleinen Seitenhieb auf Dallinger bezüglich der Beteiligung des RNK. Mit  900.000 Euro ist das Land Ba-Wü dabei, der Kreisanteil beträgt 1,5 Mio Euro und die verbleibenden 200.000 Euro trägt die Stadt Östringen, die dafür einen Kreisverkehr erhält, der zur Bewältigung des Verkehrsaufkommens unbedingt notwendig ist! Daraus ergibt sich eine veranschlagte Bausumme von 2,6 Mio. Euro. 

Dafür gibt es eine Verbreiterung der Fahrbahn von 5,5 Metern auf nunmehr 7 Meter. Ebenso wird in diesem Zuge der Radweg auf 2,5 Meter verbreitert, da bisher ein „Begegnungsverkehr“ zu einem Unfallrisiko wurde. Wichtig und entscheidend bei diesem Projekt ist der immer mehr zunehmende Verkehr auch von der B292 auf die B39 mit Anbindung an die A6. Erwartet wird auch in diesem Zuge eine Entlastung der Rettigheimer Straße betonte Bürgermeister Geider in seiner Ansprache. Auch Stefan Dallinger Landrat des RNK hob die Notwendigkeit des Ausbaus ab, vor allem die Verbreiterung des Radweges, der damit im Radwegekonzept des RNK seine Berechtigung findet. Es freue ihn besonders, dass nun die „Radler“ sicherer die „Kreisgrenze“ überqueren können und somit die gute Nachbarschaft der Landkreise davon partizipiere.
Bereits 2012 wurde die Freigabe der Ortsumfahrung Mühlhausen B39 gefeiert, damals wurde bereits über dieses Projekt gesprochen, daran erinnerte Bürgermeister Spanberger in der Dringlichkeit der Anbindung von Mühlhausen-Süd und Östringen. Ein Vertreter der bauausführenden Firma Wolff & Müller sprach über neue effektive Methoden, die ausgenutzt werden sollen, um die Ausführung in der Kürze der Bauzeit zu garantieren. Dabei werden umfangreiche Erdbewegungen und eine Begradigung der Strecke ausgeführt!

Besonders als wichtig erachtet Bügermeister Geider in seinem Schlusswort, dass auch eine gewisse Rodung des Baumbestandes von Nöten ist, man aber dies nicht nur auf die Straßenbaumaßnahmen zurückzuführen darf. Vielmehr hat der trockene Sommer letzten Jahres 60 % des Buchenbestandes so in Mitleidenschaft gezogen, dass nahezu 5 ha gefällt werden muß. Die Bauzeit ist auf 4 Monate vorgesehen, die Fertigstellung mithin für August 2019 vorgesehen.
Unisono war man sich einig, dass dieses Projekt möglichst ohne besondere Vorkommnisse oder Unfälle abgeschlossen werden Soll! Im Anschluß lud man die anwesenden Gäste zu einem kleinen Umtrunk und Imbiss ein. Man wird sich im August an gleicher Stelle gesund und munter wiedersehen.

Text & Fotos: Hans Joachim Janik

Veröffentlicht am 18. April 2019, 00:02
Kurz URL: https://kraichgau-lokal.de/?p=280850 

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