Angelbachtal – nicht alles Gold was glänzt – Grund: Die prekäre Verkehrssituation

Angelbachtal – nicht alles Gold was glänzt – Grund: Die prekäre Verkehrssituation und das schon seit geraumer Zeit!

Die Gemeindeverwaltung hat, auf Grund der Interaktionen einer „Anlieger-Interessengemeinschaft“, zu einer Sprechstunde in der Sonnenberghalle Angelbachtal eingeladen. Wir haben diese Veranstaltung besucht, um uns ein Bild der aktuellen Situation machen zu können.
Zur Vorgeschichte …
Die Ortsdurchfahrt in Angelbachtal-Eichtersheim ist seit fast einem Jahre auf einer Strecke von ca. 100 Metern (zwischen Schloßapotheke und Einmündung Frankenstraße) im Verlauf der B 292 gesperrt! Das Verkehrsaufkommen ist enorm, da diese Strecke auch stark vom Schwerlastverkehr in Richtung Sinsheim genutzt wird! Man hatte mit der zuständigen Verkehrsbehörde eine innerörtliche Umleitung festgelegt, die nicht unbedingt glücklich gewählt ist! Aus Sinsheim kommend über die Ringstr., Heinrich-Fürstenberger-Str. auf die Bruchsaler Str. (B 292), so ist diese Umleitung ausgeschildert. Gleichzeitig ist die Heimbachstr., eine Querverbindung Ringstr.- Bruchsalerstr. als „Entlastung“ angedacht worden. Problem dabei ist, genau hier befindet sich der Evangelische Kindergarten, somit ein zusätzlicher Gefahrenpunkt! „Insider“ benutzen diese Abkürzung vermehrt und hier ist der Ansatz der „IG“, die immer wieder darauf aufmerksam machte. Selbst die Ergebnisse der Verkehrszählungen und Geschwindigkeitsmessungen brachten KEINE Änderung. Auch die ständigen Eingaben an die Gemeindeverwaltung, änderten nichts, obwohl man Prüfung versprach, sondern gipfelten in einer „Petition“, die zur Fragestunde führte. 

Gegen 18.00 Uhr hatten sich etwas mehr als 30 Besucher eingefunden. Bürgermeister Frank Werner, einige seiner Mitarbeiter, sowie der Sinsheimer Leiter des Ordnungsamts Werner Schleifer vertraten die Verwaltung.
In einer Präsentation wurden die Kritikpunkte noch einmal aufgezeigt! 

Nach der Präsentation ging es in die Vollen. Subjektivität der beiden Parteien war wohl voraus zu sehen! Es wurde zum Teil ein heftiges Wortgefecht, das in einem persönlichen, verbalen Angriff in der Öffentlichkeit von Bürgermeister Werner gegenüber des Wortführers  der „IG“, Hagen Schulz, gipfelte. Wir hätten von einem Gemeindeoberhaupt etwas mehr Kontenance erwartet. Es wurde viel Emotion und subjektive Betrachtungen sichtbar, die Herr Schleifer mehrmals durch seine Interventionen abschwächte.

Zu den vorgetragenen Messungen und Erhebungen können wir nur soviel sagen: Zahlen sind Fakten, wie diese Zustande kommen ist jedoch relativ. Das Aufstellen von Überwachungseinrichtungen, (Trailer) selbst über mehrere Tage, rund um die Uhr, ist nicht immer 100% aussagekräftig. Bekanntlich werden solche „Überwachungen“ recht schnell erkannt und gleich über entsprechende Kanäle „angekündigt“!
Zur Dauer der „Unannehmlichkeiten“ = Bauarbeiten wurde uns mitgeteilt, dass es zwischen Gemeinde und Baufirma Streitigkeiten gäbe und deshalb eine Weiterarbeit stagniert! Die ebenfalls anwesende „Regionale Presse“, soll nicht immer vollständig über den Sachstand informiert haben, weitere Vorwürfe der „IG“ wollen wir hier nicht weiter verfolgen!
Schade, dass in einem solch schönen Ort, so eine gespannte Atmosphäre herrscht. Da bleibt uns nur ein Sprichwort als Fazit: Jedem alles Recht getan, ist eine Kunst die keiner kann!

Text & Fotos: Hans Joachim Janik

Veröffentlicht am 19. Juli 2020, 10:06
Kurz URL: https://kraichgau-lokal.de/?p=304944 

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