AKTUELL – aus dem Polizeibericht des Redaktionsbereichs …

AKTUELL – aus dem Polizeibericht des Redaktionsbereichs …

… es ist mal wieder an der Zeit eine Zusammenfassung der Polizeiberichte zu machen …

Sinsheim: Wildunfall; Motorradfahrer verletzt

Am Dienstagmorgen wurde ein 53-jähriger Motorradfahrer bei einem Wildunfall verletzt.

Der Mann war mit seiner Ducati kurz vor 7 Uhr auf der Kreisstraße zwischen Hoffenheim und Eschelbach unterwegs, als er ein querendes Reh frontal erfasste und stürzte. Dadurch verletzte sich der Biker und wurde kurze Zeit später mit einem Rettungswagen zur Untersuchung in eine Klinik gebracht.

Um das Reh, das den Zusammenprall nicht überlebte, kümmerte sich der Jagdpächter.

Das Motorrad, an dem ein Schaden von mindestens 2.000.- entstand, wurde von einem Bekannten des 53-Jährigen abtransportiert.

Sinsheim: Teures E-Bike vor Schnellimbiss entwendet; Zeugen gesucht

Am Dienstagnachmittag wurde ein teures E-Bike gestohlen, das der Besitzer zwischen 15.30-16.00 Uhr vor einem Schnellimbiss in der Hauptstraße; Höhe Hausnummer 123, verschlossen abgestellt hatte.

Das auffällige rote E-Bike der Marke Conway, Model Cairon S229, das mit einem weißen Schriftzug versehen ist, hatte einen Wert von weit über 2.000.- Euro.

Zeugen melden sich bitte beim Polizeirevier Sinsheim, Tel.: 07261/690-0.

Zuzenhausen: Schulausflug entgleitet; junge Schüler beschädigen historischen Lkw

Während eines Schulausfluges sollen drei Schüler im Alter von 14 und 15 Jahren am Dienstagvormittag einen historischen Lkw beschädigt haben, der auf dem Gelände eines Erlebniszentrums im Mühlweg ausgestellt war.

Wie ein Zeuge beobachtete und der Polizei mitteilte, sollen die drei Jugendlichen sämtliche Scheiben, Spiegel und Schweinwerfer mit einem Hammer eingeschlagen haben.

Wer hierzu welchen Tatbeitrag leistete und wie die Tat ablief, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Der entstandene Schaden lässt sich derzeit noch nicht beziffern.

Das Polizeirevier Sinsheim hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung aufgenommen.

Mühlhausen: Unter Drogeneinfluss alleinbeteiligt verunfallt

Am Dienstagmorgen gegen 06:45 Uhr kam ein unter Drogeneinfluss stehender 25-jähriger Peugeot-Fahrer von der Fahrbahn der B39 ab, kollidierte mit einem Leitpfosten sowie einem Verkehrsschild und blieb im Grünstreifen stehen. Der 25-Jährige war von Mühlhausen kommend in Richtung Angelbachtal unterwegs, als er in einer Kurve die Kontrolle über das Auto verlor. Ein vorbeifahrender Zeuge bemerkte den Unfall und verständigte die Polizei. Die alarmierten Beamten stellten während der Unfallaufnahme bei dem 25-Jährigen Hinweise auf die Beeinflussung von Betäubungsmitteln fest. Ein Drogentest bestätigte den Verdacht schließlich und reagierte positiv auf THC (Wirkstoff von Cannabis). Er musste mit zur Dienststelle, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand. Es entstand jedoch ein Sachschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro. Der Peugeot musste abgeschleppt werden.

Mauer: Über WhatsApp-Nachricht betrogen; Bankmitarbeiterin verhinderte Schlimmeres; Vorsicht vor WhatsApp-Nachrichten von angeblichen Familienangehörigen

Eine 73-jährige Frau aus Mauer wurde im Laufe der vergangenen Woche, letztmals am Dienstag Opfer einer mittlerweile zur Mode gewordenen Betrugsmasche, die in den letzten Wochen in der Region immer weiter Verbreitung findet.

Bereits am Donnerstag, den 5. Mai erhielt die Frau eine Nachricht via WhatsApp, die angeblich dessen Tochter geschickt haben soll. Diese angebliche Tochter bat ihn, unter Vorspiegelung falscher Tatsachen und einer „neuen Handynummer“, um Überweisung von zunächst 1.800.- Euro, dann um 2.300.- und schließlich um 1.900.- Euro, die die Frau dann einen Tag später am 6. Mai ausführte. Nur durch einen glücklichen Umstand, zumindest für die 73-Jährige, konnte die begünstigte Bank die Beträge nicht verbuchen und überwies sie auf das Konto der 73-Jährigen zurück.

Allerdings blieben die Betrüger hartnäckig und nahmen am 9. Mai nochmals Kontakt mit der Frau aus Mauer auf. Sie überwies schließlich noch einmal 1.800.- Euro allerdings auf ein anderes Konto, das ihr per WhatsApp übermittelt worden war.

Als die „Mauermerin“ am 10. Mai nochmals online eine Überweisung ausführen wollte, wurde eine Bankmitarbeiterin stutzig, hielt die Überweisung an und informierte die 73-Jährige.

Ein klärendes Gespräch mit ihrer wahren Tochter öffnete der Frau schließlich die Augen und erstattete Anzeige.

Das Betrugsdezernat der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Die Ermittler bitten wiederholt eindringlich um Vorsicht und raten zu Misstrauen, wenn WhatsApp-Nachrichten von angeblichen Familienangehörigen eintreffen und auf diese Art und Weise um Geld bitten.

   - Angeschriebene sollten sich davon nicht unter Druck setzen 
     lassen und nicht antworten.
   - Zunächst sollte unbedingt persönlich oder über die bekannten 
     Telefonnummern geklärt werden, ob es sich bei dem Absender 
     wirklich um Familienangehörige handelt.
   - Niemals sollte man sich verleitet fühlen, vorschnell Geld auf 
     ein unbekanntes Konto zu überweisen.

Ein vollendeter Betrug, aber auch bereits ein Betrugsversuch sollte unverzüglich bei der örtlichen Polizeidienststelle angezeigt werden.

Quelle: Polizeipräsidium Mannheim

Veröffentlicht am 11. Mai 2022, 12:48
Kurz URL: https://kraichgau-lokal.de/?p=327570 

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