6. Sitzung der Arbeitskreis Asyl Dielheim

6. Sitzung der Arbeitskreis Asyl Dielheim

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Teilnehmer des AK Asyl Dielheim

(hjj) … gestern im Gewölbekeller des Rathaus-Nebengebäudes. 20 ehrenamtliche Mitarbeiter hatten sich auf die Einladung besonnen und waren gekommen, um den Status der Arbeit aus erster Hand/Mund zu erfahren. Peter Blaser, federführend im AK Asyl und Leiter des Ordnungsamts Uwe Bender, sowie die zuständige Sachbearbeiterin Birgit Grabenbauer gaben eine Übersicht des aktuellen Standes der Lage in der Gemeinde Dielheim und den Teilorten, ab. Zwei Familien, deren Antrag auf Asyl mehrfach abgelehnt wurden und zur Rückführung in ihre Herkunftsländer vorgesehen sind, machen nach wie vor die größten Probleme. Die übrigen Asylbewerber machen mit Ihrer Anwesenheit und Eingliederung weiter Fortschritte. Der wichtigste Punkte für die Paten der Asylbewerber, noch einmal durch Herrn Bender angesprochen, ist die rechtzeitige Reaktion auf die Schreiben des Ausländeramts zu Folgeanträgen. Man benötigt eine Vorlaufzeit von mindestens 4 Wochen, um die Zahlung der Unterstützung nicht einzustellen.

Dachsenfranz-Gasthof

Bericht über die Aktivitäten der Kleiderkammer im Ortsteil Balzfeld, war ebenso ein aktueller Punkt auf der Tagesordnung. Die beiden „Aktiven“ aus der Kleiderkammer hatten dabei über Probleme mit einigen „Besuchern“ zu kämpfen, die zeitweilig in größerer Anzahl erscheinen und mehr mitnehmen, als sie gebrauchen können. Das ist nicht Sinn der Sache, auch wurden Aussagen bezüglich ihrer Sicherheit gemacht, was zu Denken gibt. An dieser Stelle sollte darauf hingewiesen werden, dass warme Winterkleidung für Männer und hier hauptsächlich Schuhwerk in den Größen 44/45 benötigt werden. Auch kräftige Hilfe wird benötigt, da man, saisonbedingt, das Lager von Sommer auf Winter umrüsten muß. Die angebotenen Deutschkurse in Dielheim und Horrenberg werden nur sporadisch genutzt, was die „Lehrers-Lust“ etwas trübt. Auch Positives ist zu berichten, die Familie Karagujanow, Vorzeige-Familie der Integration, hat sich soweit eingelebt, dass man bereits von „Mitbürgern“ reden kann. 

Bevor man zu einer Festlegung eines Termins zu einem gemeinsamen Nachmittag, Asylbewerber und Ehrenamtliche des AK Asyl kam, hatten zwei Mitbürger aus Gambia die Möglichkeit über die Erfahrungen der Zusammenarbeit zu berichten. Beide, ein junger Mann Musa, der in Balzfeld wohnt und seit geraumer Zeit beim Bauhof anerkannter Kollege ist und Pape, der in Dielheim wohnt und bei den Brüdern Dumbeck in Balzfeld arbeitet, übrigens zu einem festgelegten Mindestlohn von 8,50 €/Std. hatten nur Gutes zu berichten, bedankten sich ausdrücklich und mehrfach, was anerkennend für die Arbeit des AK Asyl zu bewerten ist. Natürlich dauert ihnen alles viel zu lang, sie sind die Verwaltung einfach nicht gewohnt, step by sep, eines nach dem anderen, das ist die Devise, mit der sie sich abfinden müssen, geht uns auch nicht anders!

Pape und Musa

Pape und Musa

Nach knapp 2 Stunden war der offizielle Teil des Treffens beendet und man wird sehen wie die Resonanz auf den geplanten „Gemeinsamen Nachmittag“ sein wird. Übrigens können sich gerne weitere „Ehrenamtliche“ zum AK Asyl Dielheim einfinden – herzliche Einladung!

Text und Fotos: Hans-Joachim Janik 

Veröffentlicht am 23. September 2016, 15:37
Kurz URL: https://kraichgau-lokal.de/?p=190918 

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