1. Holz-Versteigerung für die Gemeinde Dielheim-Heute

1. Holz-Versteigerung für die Gemeinde Dielheim-Heute

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(hjj) Ein Novum für Anbieter und Nachfrager, im volkswirtschaftlichen Sinn! Eben aus diesem Grund gab es anfänglich einige Irritationen. Zunächst sollte man die erste Intension einer Versteigerung kennen, nämlich einen hohen Preis zu erzielen. Das war aber nach angaben der Gemeindevertreter Herr Rensch und Herr Böning nicht das erklärte Ziel, sondern die Anpassung der Gepflogenheiten der Umland-Gemeinden. Erhitze Gemüter unter den sehr zahlreich erschienen Interessenten, geschätzte 70 Personen waren anwesend, mussten erst beruhigt werden. Nachdem Kritik an den Ausschreibungs- und Durchführungskriterien einigermaßen ausdiskutiert waren, konnte man mit der „Versteigerung“ beginnen.

Zum Prozedere allgemein, es waren 12 Schlagräume und 48 Polder zu vergeben. In der Ausschreibung war bekannt, dass diese Vergaben ausschliesslich an Bürger der Gesamt-Gemeinde Dielheim zugeschlagen werden können. Was mich etwas befremdete, dass es noch immer eine gewisse Rivalität unter den Bürgern der Hauptgemeinde und den Ortsteilen gibt. Verständlich ist es im Grunde schon, dass Dielheimer Bürger in den Balzfelder Wald fahren wollen, sollen, müssen und bei weiteren anstehenden Versteigerungen, der umgekehrte Weg gegangen wird. Ich denke es lag daran, dass es augenscheinlich sehr wenig war was zu Versteigern war und es deshalb auch zu Unmut und „Hamsterkäufen“ kam. Die wogen glätteten sich einigermaßen und so machten beide Seiten, mehr oder weniger, einen zufrieden Eindruck. Schade, muß ich bemerken, dass der ad hoc eingerichtete „Verpflegungsstand“ mit Glühwein, Erfrischungsgetränken und heissen Würstchen, den der Elternbeirat und Silvia Heller, die Kiga-Leiterin, liebevoll hergerichtet haben, sehr schwach besucht, genutzt und frequentiert war. Eigentlich für einen guten Zweck gedacht, aber unter den Vorausetungen… verständlich !

In der Hoffnung, dass die nächste Versteigerung etwas ruhiger ablaufen wird, die sobald das Holz im Dielheimer Wald geschlagen und zur Verfügung gestellt wird, Termin wird in der Tagespresse bekannt gemacht, und das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gemeinde etwas ausgeprägter wird, werden wir uns vielleicht heute Abend auf dem Weihnachtsmarkt in Dielheim sehen.

Schade, fast 3 Jahrzehnte nach der Gemeindereform gibt es immer noch Rivalitäten, teilweise begründet, aber da sollte man seine Einstellung doch allmählich ändern ! Ich wünsche auf diesem Wege einen schönen restlichen Nikolaus-Tag !

 

Veröffentlicht am 6. Dezember 2014, 13:33
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