Vorbereitungsspiel der TSG 1899 Hoffenheim vs Excelsior Rotterdam …

Vorbereitungsspiel der TSG 1899 Hoffenheim vs Excelsior Rotterdam am 3 Königstag im Dietmar-Hopp-Stadion 2 : 2 (2 : 1)

TSG 1899 vs Excelsior Rotterdam

(hjj) Im „ehemaligen“ Wohnzimmer der TSG 1899 sahen 800 Zuschauer ein Fußballspiel, so wechselhaft wie das Wetter. Zum Teil herrlicher Sonneschein, die Haupt-Tribüne in gleissendem Licht der Sonne, zumindest in der 1. Halbzeit. Julian Nagelsmann hatte in der Tat die „erste“ Garnitur aufgeboten. Die Gäste, für mich eine unbekannte Größe, traten sehr zuversichtlich auf und wollten einem großen Gegner paroli bieten.

Zunächst beherrschte die TSG das Spielgeschehen, kaum Chancen für den Gast, wohl aber für die Heimelf. Bis zur 16. Spielminute, da wollte Kevin Vogt seinen Gegner ablaufen, zog dabei den Kürzeren und so konnte Mike van Duinen den Ball an Oliver Baumann ins „lange Eck“ einschießen! Das war das „Hallo Wach“ für die TSG. Mit einer klasse Einzelleistung in der 29. Minute durch Serge Gnabry gelang der Heimelf der Ausgleich, der Bann war gebrochen, ja in der 40. Minute brachte  Mark Uth einen Eckball in der Strafraum der Gäste, den dann Pavel Kaderabek aus kurzer Distanz ins Netz des Gästetors bugsierte – Halbzeitstand zum verdienten 2:1. Einigermassen versöhnlich ging man in die Pause. Es sollte ja mehr oder weniger ein Freundschaftsspiel sein, dafür gingen die Gäste aber ziemlich heftig zu Werke. Die TSG-Spieler zogen vorsichtshalber das „Füßchen“ zurück, um Verletzungen aus dem Wege zu gehen. Schon in der 48. Minute sollte der Ausgleichstreffer fallen. Oliver Baumann vertändelte den Ball im eigenen Strafraum und so konnte wiederum Mike van Duinen seinen „Doppelpack“ markieren.
Es lief nicht so, wie man es sich dachte, zu allem Überfluss verschoss Mark Uth in der 57. Minute einen Strafstoß für die TSG – Serge Gnabry wurde zuvor im Strafraum, durch zu hohes Bein, elfmeterreif gefoult. Auch ein Wechsel von drei Feldspielern bei der TSG brachte kein weiteres Tor. Julian konnte mit dem Spielverlauf nicht zufrieden sein, die alten Fehler treten noch immer zu Tage, schlechte Chancenverwertung und die Verteidigung im Kollektiv ist sicher verbesserungswürdig. Zumindest hat man jetzt einen Status, den es in Richtung POSTIV zu verbessern heißt! 
Auf jeden Fall haben wir wieder Fußball gesehen, der verbesserungswürdig ist, muß sich offensichtlich erst wieder alles einspielen, das ist im Leben eben auch so, nach dem Urlaub fängt es ganz langsam an, aber dann …!

Text & Fotos: HJJ  Kraichgau-lokal.de

Veröffentlicht am 6. Januar 2018, 18:29
Kurz URL: http://kraichgau-lokal.de/?p=242729 

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