Übergabe und „Einweihung“ der „neuen“ Kälberer Hütte …

Die „neue“ Kälberer Hütte der Allgemeinnutzung übergeben

Übergabe der neuen Kälberer Hütte

(hjj) Die alte“Kälberer Hütte“ den Wanderern und Einheimischen als Wetterunterstand bekannt, war in die Jahre gekommen, durch Witterungseinflüsse und Pilzbefall des Holzes nicht mehr nutzbar. Man beschloss sie abzureissen! Eine bedauerliche aber unumgängliche Entscheidung, war sie doch nicht mehr gefahrlos nutzbar und ursprünglich als Unterstand erbaut worden. So manches Festchen wurde da gefeiert! – Kleiner Blick zurück -(http://kraichgau-lokal.de/?p=65798)
Das war’s dann wohl, so dachte man! Es gibt aber Menschen, die an Traditionen festhalten, so auch in diesem Fall und das ist gut so! Einer dieser Menschen, umtriebig, wenn es um die Natur und den Wald in der Gemarkung geht ist Gustav Zahn! Ob es um einen Waldlehrpfad geht, um Vogelarten oder einfach um die Flora und Fauna hier bei uns, so steht er in vorderster Linie mit Siegfried Beckschebe, die zusammen auch die „Dachsenfranz-Höhle“ wieder erstehen liessen.

Ihre Brille - Ihr Augenoptiker in Dielheim

Heute war ein weiterer Zeitzeuge und Kenner der Historie vor Ort, Altbürgermeister Bruno Gärtner, der so einiges über den Stifter, der namensgleichen Hütte zu erzählen wußte. Kälberer ein Name in der Region bekannt durch Baustoffe und Weinanbau, der im Bruhrain durch Kiesabbau -„Kies“ gemacht hatte und für die damaligen Zeiten viel für den Landschaftserhalt und Ausbau getan hat, so Bruno Gärtner, hatte auch im Jahre 1932 die erste „KälbererHütte“ erstellen lassen. Doch nun genug der alten Zeiten, wir leben im „Hier und Heute“ und genau darauf wollen wir doch hinaus. Eine „kleine Gesellschaft“ war zusammengekommen, um die „neue“ Hütte ihrer Bestimmung zu übergeben.

Da die Hütte an der Gemarkungsgrenze zu Zuzenhausen liegt, lag es Nahe, dass die Vertreter der beiden Gemeinden auch vor Ort waren – für Dielheim Bürgermeister Thomas Glasbrenner und Zuzenhausen Dieter Steinbrenner, weiterhin Vertreter der Forstbehörde, nicht zuletzt einige Ehrenamtliche, die sich jahrelang um den Erhalt und nun den Wiederaufbau stark gemacht hatten. Mit einem Gläschen und einer „heißen Wurst“ manifestierte man die Übergabe. Einige Hintergründe über Sinn, Zweck und Kosten wurden ebenfalls angesprochen.

Gerade zur „rechten Zeit“ tauchte eine Wandergruppe auf, die auch ein Gläschen abbekam!
Für wenig Geld, (ca. 20.000 €) mit viel Initiative, gemeindeübergreifender, freundschaftlicher Verbundenheit konnte dieses Bauwerk wieder erstellt werden. Wie diese Hütte in 80 Jahren aussehen wird, unsere Nachfahren werden es uns einmal berichten! Für heute – ein GROSSES DANKESCHÖN!

Text & Fotos. HJJ   kraichgau-lokal.de

Veröffentlicht am 24. Oktober 2017, 20:50
Kurz URL: http://kraichgau-lokal.de/?p=235635 

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