TSG 1899 Hoffenheim – ein Wirtschaftsunternehmen …

TSG 1899 Hoffenheim – Thema: „ Wirtschaftsunternehmen und ihre Raumwirksamkeit“ … 

Exkursions-Gruppe vor dem Spielertunnel

(hjj) Exkursion mit 25 Schülerinnen/Schülern der 10.Klasse und der Kursstufe des 
Schönborngymnasiums Bruchsal

Thema: „ Wirtschaftsunternehmen und ihre Raumwirksamkeit“ – am Beispiel des Bundesligaclubs TSG 1899 Hoffenheim und des Raumes Sinsheim

Programmablauf:

Fahrt Bruchsal – HD – Sinsheim  Abfahrt 7:44 Uhr, Ankunft: 09:10 Bf. SNH/Arena (s.o.)
– 09:45 Uhr Arena-Führung mit Gesprächsrunde (mit Vertretern des Vereins und der Stadt Sinsheim; bis etwa 11:20 Uhr)
– 11:46 Uhr S-Bahn-Fahrt SNH – Zuzenhausen (Ankunft: 11:54 Uhr; Fußweg zum Trainingszentrum)
– 12:10 Uhr Mittagspause im Fankiosk am Trainingszentrum (Verpflegungsmöglichkeit)
– 13:00 Uhr Besuch Footbonaut (bis 14:00 Uhr)… so geplant und durchgeführt!
Unter der Leitung von Karl-Heinz Jasinski, Kenner der Materie und der TSG 1899 Hoffenheim war die Exkursion in guten Händen. Ich hatte dabei die Gelegenheit und die Ehre diese Exkursion medial zu begleiten. Einen Wermutstropfen zuerst – Petrus meinte es nicht gut mit der Gruppe, zumal man einige Meter zu Fuß zurücklegen mußte.
Pünktlich erreichte man die WIRSOL Rhein-Neckar-Arena, wo man schon von Mike Diehl, und dem zuständigen „Arenaguide“ Rüdiger erwartet wurde. Karl-Heinz Jasinski gab die ersten Informationen „an Ort und Stelle“ ehe die Gruppe in den Presseraum wechselte, wo weitere Informationen als „Heimspiel“ der beiden TSG-ler folgten.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer staunten nicht schlecht, als ihnen die Zahlen überPersonal und Mitteleinsatz an einem einzigen Heimspiel erklärt wurden. Aus datenschutzrechtlichen Gründen gehe ich hier nicht näher darauf ein. Auch wirtschaftliche Hintergründe wurden aufgezeigt, schon immens mit welchen Summen und Zahlen hier agiert wird. Nachdem keine Fragen mehr waren begab man sich in die Mixed-Zone, die X-Zone und in die Heimkabine, wo weitere interessante Einblicke und Fakten des „Wirtschaftsbetriebs“ gezeigt und genannt wurden. Staunen war angesagt …

Der erste Blick auf den „heiligen Rasen“ der nicht betreten werden darf, zumindest nicht mit Straßenschuhen, denn der Aufbau der Grünfläche ist extrem empfindlich gegen Keime. Es schloß sich eine kurze Führung über die Haupttribüne zum Business Bereich und an einer „besonderen Loge“ vorbei, was besonders den Mädels imponierte … Swarowski läßt grüßen! Zurück zum Eingangsbereich, den die Zeit drängte. Die Gruppe bedankte sich bei Rüdiger und nahm Kurs auf den Museums/Arena -Halt der Bahn, um weiter nach Zuzenhausen zu reisen, wo der nächste Programmpunkt anstand. Nach der Stärkung in Emil’s Kiosk, wie immer bestens bedient von Emil & Brigitte, seiner Frau, ging es bei leichtem Regen den kurzen Fußmarsch zum  FOOTBONAUTEN. Von aussen kann man nicht sehen, welche hervorragende Technik sich darin befindet. Mit diesem technischen Meistrerwerk lassen sich alle „Ballsituationen eines Spiels“ simulieren. Bälle kommen aus vier Richtungen, Höhen und Geschwindigkeiten, die dann in farblich markierte Quadrate getreten werden müssen. Das Ganze ich 14 m x 14 m und in jeweils 130 cm x 130 cm unterteilt. Kosten der Anlage rund 3,5 Mio. Euro – wird von U12 bis Profis genutzt und soll das genaue Zuspiel und schnelle Reaktion und Auffassung schulen, hightec Training grundlegender Kenntnisse im Fußball. Mit einer Menge Informationen und Eindrücken, die sicher eine Zeit der Aufarbeitung bedürfen, kann man die Exkursion beim „Wirtschaftsunternehmen TSG 1899 Hoffenheim“ als gelungen betrachten.

 

Was sehr deutlich wurde, war die hohe Professionalität der Arbeit bei der TSG; die Ausrichtung auf Nachhaltigkeit; das „Setzen“ auf die Jugend unter Beachtung pädagogischer Leitlinien; dabei eine klare Konzeption in Verbindung mit der Wissenschaft; der hohe technologische Standard (von der Verwendung des Hybridrasens bis zur „Technikmaschine“ Footbonaut); die flache Hierarchie hinsichtlich der Entscheidungen. Deutlich wurde die sehr schnelle Weiterentwicklung des Vereins in den letzten 12 Jahren. Die vielen Infrastrukturmaßnahmen, die im Zusammenhang mit der TSG vorgenommen wurden (in Sinsheim, in Hoffenheim und in Zuzenhausen) waren sichtbar. Und vor allem ist den Schülern klar geworden, welche wirtschaftliche Bedeutung ein Bundesligaclub wie die TSG für den Raum hat. Dass bei der Umsetzung auch viele ökologische Aspekte, z.B. bei der Stromerzeugung, der Wassernutzung, beachtet wurden, ist deutlich erkennbar.

Dachsenfranz Bierspezialitäten

Alles in allem wurde den Schülern ein ungewöhnlicher Blick hinter die Kulissen ermöglicht. Karl-Heinz Jasinski bedankte sich nochmals bei Mike Diehl und „Jan“ dem Meister des Footbonauten für die tolle Präsentation – so konnte man pünktlich die Reise in heimatliche Gefilde antreten.

Final noch ein paar Snapshots vom Tage …

Text & Fotos: Hans-Joachim Janik    kraichgau-lokal.de

Veröffentlicht am 25. Juli 2017, 21:50
Kurz URL: http://kraichgau-lokal.de/?p=222305 

Das könnte Sie auch Interessieren...

Kommentare sind geschlossen

Werbung











Anzeigen

Foto Gallerie

Schnellkontakt: Telefon 0177 – 770 16 33