Theaterabend der Angelbachtaler Mundartbühne e.V. – grandiose Vorstellung

Angelbachtaler Mundartbühne e.V.  – „Doppelzimmer für Fünf“ …

Angelbachtaler Mundartbühne

(hjj) … so der Titel des Theaterstücks, einer Komödie in 3 Akten von Jasmin Leuthe, inszeniert von den Akteueren selbst, sicher etwas der Region angepasst! – A propos, Angelbachtaler Mundartbühne, wer kennt sie nicht? – dann wird es höchste Zeit sie kennenzulernen! Eine tolle Truppe, die mit viel Engagement und Herzblut ihr Publikum unterhält und zu Lachsalven hinreissen kann. So auch gestern Abend, als wir die Gelegenheit hatten, das „Doppelzimmer für Fünf“ zu geniessen. Richtig gelesen, „zu geniessen“ – es war ein Genuss nicht nur für uns sondern auch für das Publikum im voll besetzten Saal der TSV- Sporthalle in Michelfeld.  Einige optische Reize zur Einstimmung …

Zur Handlung:
„Helene (Sandra Rembert) und ihr Ehemann Paul (Jörg Rembert) haben ihre Pension und Gasthof „Hermannsberger- Höhe“  in eine Wellnessoase mit Bauernhof-Charakter umgewandelt.
Das Geschäft läuft richtig gut und die Gästebücher sind voll. Der Hausmeister und Hofknecht Max (Roland Lang) hat sich zwischenzeitlich zu einem fast perfekten Wellnesstrainer entwickelt, der sich „Meister Hoi“ nennt. Er will seine neu erlernten Fähigkeiten, Akupunktur und Hypnose auch sofort anwenden. Allerdings läuft die getestete Hypnose bei Helene mit seinem Ergebnis etwa aus dem Ruder. Bio-Bauer-Buschmann (André Rembert) liefert dem Chefkoch Paul seine exzellente Bio Ware. Die emsige Rezeptionistin Rita (Heike Förderer) ist mit Feuereifer dabei und kümmert sich um die Pensionsgäste; Oma Hilde (Petra Lang-Schwindt) und ihre Enkelin (Barbara Roth) oder Diddi Spechtler (Enrico Braun), wenn sie zum Urlaub machen in Angelbachtal anreisen. 
Dann taucht da noch Kalle Bommel (Bernd Wild) auf. Kalle ist ein entflohener Patient vom PZN in Wiesloch und ihm, dicht auf den Fersen, ist seine Psychiaterin, Frau Dr. Dr. Obertal (Birgit Braun), deren einziges Ziel ist, Kalle so schnell wie möglich in die geschlossene Abteilung zu verfrachten. Kalle ist nicht gefährlich, wechselt aber ständig seine Identitäten, so kommt es zu vielen Ungereimtheiten und einem „Doppelzimmer für Fünf“.“

Die Inszenierung der Komödie, von den Akteuren selbst, sowie auch Technik & Bühnenbild, spiegelt das Engagement und Herzblut dieser tollen Truppe wieder. Schon wie ein Fingerzeig auf das Doppelzimmer aus dem Titel des Stückes, der 2 türige Schrank, der „Kalle“ als Zimmer recht klein erschien und vom „housekeeping“ permanent vergessen wurde, über die „dialektischen“ Fähigkeiten „Kalles“ gab es so manche Lacher. Max, der Hofknecht avancierte zum naturheilkundlichen Therapeuten, der erste Verwirrungen stiftete, als er seine Hypnosefähigkeiten unter Beweis stellte, dabei Helene, die „Chefin“, zu Cleopatra machte und so Paul, ihr Mann, zwangsläufig zu Cäsar wurde, der sich über die Veränderungen sehr wunderte. Oma Hilde, mit Ihrer unnachamlichen Art, „ziemlich direkt zu sein“, die Enkelin und der nachbarliche Spion aus Odenheim, Diddi Spechtler, setzten Glanzpunkte auf Ihre Weise. Rezeptionistin Rita hatte, wie jede gute Hotelfachkraft, die Fäden in der Hand, bis Kalle Bommel auftauchte. „Entflohener Patient“ aus dem PZN, der von seiner psychologischen Betreuerin Dr. Dr. Obertal verfolgt wurde, die selbst Kalle, der sich ihr gegenüber als schweizer Kollege Prof. Sprüngli ausgab, auf den Leim ging! So mündete die Geschichte dann in einer Aufklärungsaktion, wer ist wer, und schließlich war Kalle kein Fall für die Psychatrie, sondern ein Individuum, in einer ländlichen Pension erwünscht, ein Mann für alle Fälle! 
 Video – clip als kleines Schmankerl

Fazit: Sehr unterhaltsam, vergleichbar mit den berühmten Mundartbühnen „Ohnsorg“ oder „Millowitsch“- Theater, für die Älteren sicher noch ein Begriff. Schön dass die „Mundart“ auf diese Weise am Lenben erhalten wird! Wir/ich freue mich bereits auf das nächste Stück, das bereits in Vorbereitung sein soll! 
Wir informieren wieder rechtzeitig!
Bis dahin, bleiben sie der Bühne und uns gewogen!

Text & Fotos: Hans-Joachim Janik     kraichgau-lokal.de

Veröffentlicht am 8. April 2018, 10:57
Kurz URL: http://kraichgau-lokal.de/?p=252732 

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